Auktionsarchiv: Los-Nr. 8218

Mataré, Ewald Dreieck-Kuh I (Kopf wendend)

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 8218

Mataré, Ewald Dreieck-Kuh I (Kopf wendend)

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Dreieck-Kuh I (Kopf wendend) Eisen (Vollguss), mit dunkelbrauner Patina. 1942. 6 x 21 x 6,3 cm. Vgl. Schilling 214 a. In Matarés Tagebucheintragungen in Kloster Eberbach vom Juni 1942 ist zu lesen: "Ich arbeite gottlob; eine kleine Kuh liegend ist mir auf halbem Wege steckengeblieben, doch fehlt mir hier das Anschauen der Natur, die Kühe auf der Weide sind leider alles Jungvieh und daher recht unruhig und vor allem sie liegen noch nicht mit der Hingabe, wie ich es bei alten Tieren kenne, leider sollen die großen Tiere gar nicht herauskommen, wie ich höre wegen Futtermangel auf den Weiden, die gerade genug für das Jungvieh hergeben. (...) dann will ich abermals an die liegende Kuh herangehen, die ich gerne in Holz machen möchte (...)". (zit. nach Sabine Maja Schilling, in: Ewald Mataré Das plastische Werk. Werkverzeichnis, Köln 1994, Kat. Nr. 214, S. 201). Nach den Angaben bei Schilling entstanden nach der Originalskulptur in Ebenholz in den 1940er Jahren mehrere Bronzegüsse. Mataré stellte wohl Anfang der 1960er Jahre, kurz vor seinem Tod, drei Eisengüsse der "Dreiecks-Kuh I" her. Die Skulptur im Eisen-Vollguss weist eine besondere Robustheit und Härte der Oberfläche sowie eine Schwere des Materials auf, die keine Bearbeitung oder Bestempelung zuließen. Der Künstler schätzte dies jedoch als besonderen Ausdruck von Ursprünglichkeit.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 8218
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Dreieck-Kuh I (Kopf wendend) Eisen (Vollguss), mit dunkelbrauner Patina. 1942. 6 x 21 x 6,3 cm. Vgl. Schilling 214 a. In Matarés Tagebucheintragungen in Kloster Eberbach vom Juni 1942 ist zu lesen: "Ich arbeite gottlob; eine kleine Kuh liegend ist mir auf halbem Wege steckengeblieben, doch fehlt mir hier das Anschauen der Natur, die Kühe auf der Weide sind leider alles Jungvieh und daher recht unruhig und vor allem sie liegen noch nicht mit der Hingabe, wie ich es bei alten Tieren kenne, leider sollen die großen Tiere gar nicht herauskommen, wie ich höre wegen Futtermangel auf den Weiden, die gerade genug für das Jungvieh hergeben. (...) dann will ich abermals an die liegende Kuh herangehen, die ich gerne in Holz machen möchte (...)". (zit. nach Sabine Maja Schilling, in: Ewald Mataré Das plastische Werk. Werkverzeichnis, Köln 1994, Kat. Nr. 214, S. 201). Nach den Angaben bei Schilling entstanden nach der Originalskulptur in Ebenholz in den 1940er Jahren mehrere Bronzegüsse. Mataré stellte wohl Anfang der 1960er Jahre, kurz vor seinem Tod, drei Eisengüsse der "Dreiecks-Kuh I" her. Die Skulptur im Eisen-Vollguss weist eine besondere Robustheit und Härte der Oberfläche sowie eine Schwere des Materials auf, die keine Bearbeitung oder Bestempelung zuließen. Der Künstler schätzte dies jedoch als besonderen Ausdruck von Ursprünglichkeit.

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