Lotte Laserstein (1898 Preußisch-Holland - 1993 Kalmar/Schweden) Frauenkopf mit dunklen Haaren Der Stil und das verwendete Japanpapier deuten darauf hin, dass das ausdrucksstarke Porträt um 1937 entweder noch in Deutschland entstand oder kurz nach ihrer Emigration nach Stockholm. Am Ende der Weimarer Republik gehörte Laserstein zu den bedeutenden Künstlerpersönlickeiten der Berliner Moderne. Zu ihrem Schaffensschwerpunkt wurde die Bildnismalerei, insbesondere junger, moderner Frauen fern von jeder damenhaften Repräsentation. 1928-1930 stellte Laserstein in der Akademie der Künste in Berlin aus. Ab 1933 durch die Nationalsozialisten vom Kunstleben ausgeschlossen und wegen ihrer jüdischen Abstammung bedroht, ging Laserstein 1937 mit einem Großteil ihrer Bilder nach Schweden ins Exil. Lange gehörte die deutsch-schwedische Malerin zu den Künstlerinnen der sog. "Verlorenen" bzw. "Verschollenen Generation". Erst ab 1985 wurde ihre Bedeutung international durch Ausstellungen in London und Deutschland wiederentdeckt, ab 2003 durch mehrere große Retrospektiven. Öl/chamoisfarbenes Japanpapier. R. u. sign.; Ca. 36 cm x 32 cm (Passepartoutausschnitt). Rahmen. Vgl. Anna-Carola Krausse: "Lotte Laserstein (1898-1993). Leben und Werk", Berlin 2006, Nr. M 1936/16. Wir danken Frau Dr. Anna-Carola Krausse für ihre freundliche Hilfe. Oil on Japan paper. Signed.
Lotte Laserstein (1898 Preußisch-Holland - 1993 Kalmar/Schweden) Frauenkopf mit dunklen Haaren Der Stil und das verwendete Japanpapier deuten darauf hin, dass das ausdrucksstarke Porträt um 1937 entweder noch in Deutschland entstand oder kurz nach ihrer Emigration nach Stockholm. Am Ende der Weimarer Republik gehörte Laserstein zu den bedeutenden Künstlerpersönlickeiten der Berliner Moderne. Zu ihrem Schaffensschwerpunkt wurde die Bildnismalerei, insbesondere junger, moderner Frauen fern von jeder damenhaften Repräsentation. 1928-1930 stellte Laserstein in der Akademie der Künste in Berlin aus. Ab 1933 durch die Nationalsozialisten vom Kunstleben ausgeschlossen und wegen ihrer jüdischen Abstammung bedroht, ging Laserstein 1937 mit einem Großteil ihrer Bilder nach Schweden ins Exil. Lange gehörte die deutsch-schwedische Malerin zu den Künstlerinnen der sog. "Verlorenen" bzw. "Verschollenen Generation". Erst ab 1985 wurde ihre Bedeutung international durch Ausstellungen in London und Deutschland wiederentdeckt, ab 2003 durch mehrere große Retrospektiven. Öl/chamoisfarbenes Japanpapier. R. u. sign.; Ca. 36 cm x 32 cm (Passepartoutausschnitt). Rahmen. Vgl. Anna-Carola Krausse: "Lotte Laserstein (1898-1993). Leben und Werk", Berlin 2006, Nr. M 1936/16. Wir danken Frau Dr. Anna-Carola Krausse für ihre freundliche Hilfe. Oil on Japan paper. Signed.
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