Der künftigen Frau Tausig gewidmet Liszt, Franz, Klaviervirtuose und Komponist (1811-1886). Eigh. Widmung m. U. "F Liszt" auf dem Vorsatz seines Buches "Richard Wagner's Lohengrin und Tannhäuser". O. O. Sept. 1856. "Fräulein Serafine Vrabély ergebenst, als grauer Papa F Liszt". - Auf dem Vortitel seines Buches: Richard Wagner's Lohengrin und Tannhäuser. Von Franz Liszt. (Aus dem Französischen.) Mit Musik-Beilagen. X S., 1 Bl., 158 S. 21,5 x 14 cm. Rot-goldener, als Imitation einer "Webfläche" stark strukturierter Lederband (etliche Defekte unprofessionell geklebt oder übermalt) mit Goldschnitt. Köln, Franz Karl Eisen, 1852. - Erste deutsche Ausgabe.) - Eine Ecke durchgehend wohl durch Mäusefraß beeinträchtigt; sonst innen ordentlich erhalten und auch äußerlich noch dekorativ. - Serafine von Vrabély (1841-1931) aus Preßburg, Tochter eines enthusiastischen Liszt-Verehrers, nahm Klavierunterricht bei Alexander Dreyschock und debütierte 1861 öffentlich als Pianistin. Als 1864 Johannes Brahms und Peter Cornelius nach Preßburg reisten, war der Klaviervirtuose Carl Tausig in ihrer Begleitung. Er lernte Serafine in Preßburg kennen, und das Paar heiratete im November 1864. Johannes Brahms war Trauzeuge. Serafine konzertierte noch längere Zeit, zog sich dann aber auf die Tätigkeit als Musiklehrerin zurück, angeblich wegen nicht zu überwindenden Lampenfiebers bei ihren Konzerten. Der Opernsänger Heinrich Vincent bedauert in seinen Memoiren diese Entwicklung, ohne die Serafine von Vrabély "unter unsere grössten Pianistinnen gezählt werden könnte". - Frühe und seltene Widmung Liszts.
Der künftigen Frau Tausig gewidmet Liszt, Franz, Klaviervirtuose und Komponist (1811-1886). Eigh. Widmung m. U. "F Liszt" auf dem Vorsatz seines Buches "Richard Wagner's Lohengrin und Tannhäuser". O. O. Sept. 1856. "Fräulein Serafine Vrabély ergebenst, als grauer Papa F Liszt". - Auf dem Vortitel seines Buches: Richard Wagner's Lohengrin und Tannhäuser. Von Franz Liszt. (Aus dem Französischen.) Mit Musik-Beilagen. X S., 1 Bl., 158 S. 21,5 x 14 cm. Rot-goldener, als Imitation einer "Webfläche" stark strukturierter Lederband (etliche Defekte unprofessionell geklebt oder übermalt) mit Goldschnitt. Köln, Franz Karl Eisen, 1852. - Erste deutsche Ausgabe.) - Eine Ecke durchgehend wohl durch Mäusefraß beeinträchtigt; sonst innen ordentlich erhalten und auch äußerlich noch dekorativ. - Serafine von Vrabély (1841-1931) aus Preßburg, Tochter eines enthusiastischen Liszt-Verehrers, nahm Klavierunterricht bei Alexander Dreyschock und debütierte 1861 öffentlich als Pianistin. Als 1864 Johannes Brahms und Peter Cornelius nach Preßburg reisten, war der Klaviervirtuose Carl Tausig in ihrer Begleitung. Er lernte Serafine in Preßburg kennen, und das Paar heiratete im November 1864. Johannes Brahms war Trauzeuge. Serafine konzertierte noch längere Zeit, zog sich dann aber auf die Tätigkeit als Musiklehrerin zurück, angeblich wegen nicht zu überwindenden Lampenfiebers bei ihren Konzerten. Der Opernsänger Heinrich Vincent bedauert in seinen Memoiren diese Entwicklung, ohne die Serafine von Vrabély "unter unsere grössten Pianistinnen gezählt werden könnte". - Frühe und seltene Widmung Liszts.
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