Auktionsarchiv: Los-Nr. 4492

Libertus Hack, Leipzig Augustusplatz

Limitpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 4492

Libertus Hack, Leipzig Augustusplatz

Limitpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

liebliche, lebhafte Vedute des sommerlichen Augustusplatzes in Leipzig, im Vordergrund ein Blumenstand mit interessierten Passanten, zur Rechten lehnt ein Zeitung lesender Herr an einer voll mit Nachrichten und Werbeanzeigen beklebten Litfaßsäule, auf dem weiten Platz ein Tauben fütterndes Kind, im Hintergrund sprudelt der Mendelbrunnen vor dem Krochhochhaus und dem Gewandhaus, ein idealisierter Einblick in den nationalsozialistischen Alltag im Jahr der Reichspogromnacht, eine Darstellung, in welcher die Diktatur abwesend ist - angesichts der Tatsache, dass Hack vor der Machterschleichung noch kommunistisch organisiert war, bemerkenswert; ist die idealisierte Darstellungsweise Zeichen innerer Emigration, Resignation oder nationalistischer Bekehrung des Malers? die Antwort muss offen bleiben, zeigt aber in jedem Fall, wie gut sich die Angehörigen der "Volksgemeinschaft" in den 1930er Jahren mit dem Regime arrangieren konnten, gering pastose, postimpressionistische Vedutenmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Libertus Hack sen.[ ior] 1938", kleine Retuschen, eine kleine Fehlstelle in der Leinwand, reinigungsbedürftig, Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 60 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Bildhauer (1907 ? bis ?), in den zehner Jahren des 20. Jahrhunderts u.a. Illustrator von Postkartenmotiven aus dem 1. Weltkrieg, vor der Machterschleichung der Nationalsozialisten Mitglied der kommunistischen Assoziation revolutionärer bildender Künstler (ASSO), Ortsgruppe Leipzig, diese wurde 1933 verboten.

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liebliche, lebhafte Vedute des sommerlichen Augustusplatzes in Leipzig, im Vordergrund ein Blumenstand mit interessierten Passanten, zur Rechten lehnt ein Zeitung lesender Herr an einer voll mit Nachrichten und Werbeanzeigen beklebten Litfaßsäule, auf dem weiten Platz ein Tauben fütterndes Kind, im Hintergrund sprudelt der Mendelbrunnen vor dem Krochhochhaus und dem Gewandhaus, ein idealisierter Einblick in den nationalsozialistischen Alltag im Jahr der Reichspogromnacht, eine Darstellung, in welcher die Diktatur abwesend ist - angesichts der Tatsache, dass Hack vor der Machterschleichung noch kommunistisch organisiert war, bemerkenswert; ist die idealisierte Darstellungsweise Zeichen innerer Emigration, Resignation oder nationalistischer Bekehrung des Malers? die Antwort muss offen bleiben, zeigt aber in jedem Fall, wie gut sich die Angehörigen der "Volksgemeinschaft" in den 1930er Jahren mit dem Regime arrangieren konnten, gering pastose, postimpressionistische Vedutenmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Libertus Hack sen.[ ior] 1938", kleine Retuschen, eine kleine Fehlstelle in der Leinwand, reinigungsbedürftig, Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 60 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Bildhauer (1907 ? bis ?), in den zehner Jahren des 20. Jahrhunderts u.a. Illustrator von Postkartenmotiven aus dem 1. Weltkrieg, vor der Machterschleichung der Nationalsozialisten Mitglied der kommunistischen Assoziation revolutionärer bildender Künstler (ASSO), Ortsgruppe Leipzig, diese wurde 1933 verboten.

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