Detaillierte eigenhändige en Görings von insgesamt 73 Flügen als Flugzeugführer in der Kampfstaffel Metz, Jasta 5, Jasta 17 und ab 18.5.1917 als Staffelführer der Jasta 27. Liniertes DIN-A5-Heft mit Vordrucken für Flugdaten, Wetterlage, Fotografien, Flugstrecke oder Trefferergebnisse abgeworfener Bomben. Akribisch in Bleistift von Göring ausgefüllt mit gelegentlichen Betonungen in rotem bzw. blauem Kopierstift oder auch Tinte. Am 6. September 1916 schreibt Göring: "1.) Meine Maschine D 392/16 erhalten. [.] 2.) Keine feindlichen Flieger in Abschnitt südl. Metz gesichtet. 3.) Kommandierung zu Kampfstaffel Metz". Am 9.9. bricht er einen Flug "wegen M.G. Ladehemmung" ab, "Patronenausstoßrohr zu lang". Am 23.6.: "Morgens Start. In 600 m Höhe Motor ausgesetzt. Zu viel Benzin". Am 24.9.: "Auf Befehl des Generalstabes wird Jagdstaffel 6 zur II. Armee versetzt. Dazu Oblt. Loerzer und ich. Marschflug 29./9.16 Maschinen sind an Jagdstaffel 5 abzugeben" und am 28.9.: "D 392 an Jagdstaffel 5 abgegeben. Dafür keinen Ersatz bekommen. Auf Befehl S.K.H. des Kronprinzen verbleiben Oblt. Loerzer u. ich vorläufig in Metz u. scheiden aus Jagdstaffel 6 aus". Am 20.10.16: "auf Befehl S.K.H. des Kronprinzen auf 4 Wochen zur Jagdstaffel 5 kommandiert. Im A.Fl.P. 1D 119/16 Halberstädter erhalten". Es folgen zahlreiche Flüge, teils mit Luftkämpfen "ohne Abschuß" und sein Luftkampf am 2.11.16, als er ein Großflugzeug zur Landung zwang ("über 400 Schuß auf ih abgegeben"), anschließend aber von "8 Nieuports" angegriffen wurde und nach zwölf Maschinentreffern, Durchschuss am rechten Knie und Treffer "in der rechten Hüftgegend" ins Feldlazarett musste. Dort erfolgte zunächst am 10.11. seine Versetzung zur Jasta 17. und am 14.2.1917 zur Jasta 26 bei der I. Armee. Zum ersten Mal nach seiner Genesung fliegt Göring am 15.2. einen Probeflug, übernimmt am 18.2. seine Albatros D III 2049/17 und hat am 24.2. damit seinen ersten Jagdflug in Jasta 26. Am 12.4.17 wird Jasta 26 zur II. Armee versetzt und dort gelingt ihm am 23.4. sein 4. bestätigter Luftsieg nordöstlich von Arras gegen einen Engländer. Am 28.4. folgt sein 5. anerkannter Luftsieg: "Ich schoß einen Sopwith ab, der östlich Quentin hinter unseren Linien abstürzte". Der 6. Luftsieg gelingt ihm am 29.4.: "Gegen 7:40 Abds. Luftkampf mit einem Nieuport, welchen ich abschoß". Am 10.5. dann sein 7. Luftsieg: "23.05 schoß ich einen englischen Rumpf DD in Brand, der kurz darauf in der Luft auseinanderbrach und in einzelnen brennenden Teilen zur Erde fiel". "Am 17.5.1917 durch Kogenluft zum Staffelführer der Jagdstaffel 27 ernannt (6. Armee), am 20.5.1917 die Jagdstaffel 27 in Bersée übernommen, die ab dem 2.6. "auf Befehl der Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht" im Raum der IV. Armee fliegt. Am 8.6. gelingt Göring sein 8. Luftsieg im "Luftkampf mit englischem Einsitzergeschwader, aus welchem ich nach längeren Kämpfen einen Nieuport abschoß". Die letzte Seite mit seinen Jagdflügen 72 und 73 endet mit seiner Unterschrift "9. Juni 1917 abgeschlossen. Göring - Leutnant u. Staffelführer". Kartonierter Einband, von ihm beschriftet "Göring Lt. - Jagdstaffel 17" und in rotem Kopierstift nummeriert "IV". Bordbücher des 1. Weltkrieges sind große Raritäten und nicht alle sind in dieser akribischen Ausführlichkeit und mit so viel Liebe zum Detail angefertigt worden. Die Bordbücher Hermann Görings sind zudem auch noch von größter historischer Wichtigkeit, denn sie lassen in seinen nüchternen und sachlichen Worten den Wagemut und das Draufgängertum erahnen, die in vielen Biografien über ihn schon wortreich geschildert wurden. Hermann Göring, seit Januar 1914 Leutnant, beginnt am 13. Oktober 1914 seine Beobachterausbildung in der Flieger-Ersatzabteilung 3, die am 27.10. endet. Vom 28. Oktober bis zum 29. Juni 1915 fliegt er als Beobachter mit Lt. Loerzer in der FFA 25 und beginnt am 30. Juni 1915 seine Fliegerausbildung in Freiburg, die er am 14. September abschließt, um wieder in die FFA 25 zurückzukehren. Bereits vier Tage später
Detaillierte eigenhändige en Görings von insgesamt 73 Flügen als Flugzeugführer in der Kampfstaffel Metz, Jasta 5, Jasta 17 und ab 18.5.1917 als Staffelführer der Jasta 27. Liniertes DIN-A5-Heft mit Vordrucken für Flugdaten, Wetterlage, Fotografien, Flugstrecke oder Trefferergebnisse abgeworfener Bomben. Akribisch in Bleistift von Göring ausgefüllt mit gelegentlichen Betonungen in rotem bzw. blauem Kopierstift oder auch Tinte. Am 6. September 1916 schreibt Göring: "1.) Meine Maschine D 392/16 erhalten. [.] 2.) Keine feindlichen Flieger in Abschnitt südl. Metz gesichtet. 3.) Kommandierung zu Kampfstaffel Metz". Am 9.9. bricht er einen Flug "wegen M.G. Ladehemmung" ab, "Patronenausstoßrohr zu lang". Am 23.6.: "Morgens Start. In 600 m Höhe Motor ausgesetzt. Zu viel Benzin". Am 24.9.: "Auf Befehl des Generalstabes wird Jagdstaffel 6 zur II. Armee versetzt. Dazu Oblt. Loerzer und ich. Marschflug 29./9.16 Maschinen sind an Jagdstaffel 5 abzugeben" und am 28.9.: "D 392 an Jagdstaffel 5 abgegeben. Dafür keinen Ersatz bekommen. Auf Befehl S.K.H. des Kronprinzen verbleiben Oblt. Loerzer u. ich vorläufig in Metz u. scheiden aus Jagdstaffel 6 aus". Am 20.10.16: "auf Befehl S.K.H. des Kronprinzen auf 4 Wochen zur Jagdstaffel 5 kommandiert. Im A.Fl.P. 1D 119/16 Halberstädter erhalten". Es folgen zahlreiche Flüge, teils mit Luftkämpfen "ohne Abschuß" und sein Luftkampf am 2.11.16, als er ein Großflugzeug zur Landung zwang ("über 400 Schuß auf ih abgegeben"), anschließend aber von "8 Nieuports" angegriffen wurde und nach zwölf Maschinentreffern, Durchschuss am rechten Knie und Treffer "in der rechten Hüftgegend" ins Feldlazarett musste. Dort erfolgte zunächst am 10.11. seine Versetzung zur Jasta 17. und am 14.2.1917 zur Jasta 26 bei der I. Armee. Zum ersten Mal nach seiner Genesung fliegt Göring am 15.2. einen Probeflug, übernimmt am 18.2. seine Albatros D III 2049/17 und hat am 24.2. damit seinen ersten Jagdflug in Jasta 26. Am 12.4.17 wird Jasta 26 zur II. Armee versetzt und dort gelingt ihm am 23.4. sein 4. bestätigter Luftsieg nordöstlich von Arras gegen einen Engländer. Am 28.4. folgt sein 5. anerkannter Luftsieg: "Ich schoß einen Sopwith ab, der östlich Quentin hinter unseren Linien abstürzte". Der 6. Luftsieg gelingt ihm am 29.4.: "Gegen 7:40 Abds. Luftkampf mit einem Nieuport, welchen ich abschoß". Am 10.5. dann sein 7. Luftsieg: "23.05 schoß ich einen englischen Rumpf DD in Brand, der kurz darauf in der Luft auseinanderbrach und in einzelnen brennenden Teilen zur Erde fiel". "Am 17.5.1917 durch Kogenluft zum Staffelführer der Jagdstaffel 27 ernannt (6. Armee), am 20.5.1917 die Jagdstaffel 27 in Bersée übernommen, die ab dem 2.6. "auf Befehl der Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht" im Raum der IV. Armee fliegt. Am 8.6. gelingt Göring sein 8. Luftsieg im "Luftkampf mit englischem Einsitzergeschwader, aus welchem ich nach längeren Kämpfen einen Nieuport abschoß". Die letzte Seite mit seinen Jagdflügen 72 und 73 endet mit seiner Unterschrift "9. Juni 1917 abgeschlossen. Göring - Leutnant u. Staffelführer". Kartonierter Einband, von ihm beschriftet "Göring Lt. - Jagdstaffel 17" und in rotem Kopierstift nummeriert "IV". Bordbücher des 1. Weltkrieges sind große Raritäten und nicht alle sind in dieser akribischen Ausführlichkeit und mit so viel Liebe zum Detail angefertigt worden. Die Bordbücher Hermann Görings sind zudem auch noch von größter historischer Wichtigkeit, denn sie lassen in seinen nüchternen und sachlichen Worten den Wagemut und das Draufgängertum erahnen, die in vielen Biografien über ihn schon wortreich geschildert wurden. Hermann Göring, seit Januar 1914 Leutnant, beginnt am 13. Oktober 1914 seine Beobachterausbildung in der Flieger-Ersatzabteilung 3, die am 27.10. endet. Vom 28. Oktober bis zum 29. Juni 1915 fliegt er als Beobachter mit Lt. Loerzer in der FFA 25 und beginnt am 30. Juni 1915 seine Fliegerausbildung in Freiburg, die er am 14. September abschließt, um wieder in die FFA 25 zurückzukehren. Bereits vier Tage später
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