Auktionsarchiv: Los-Nr. 474

Leo Putz, Porträt einer Frau, Zeichnung

Limitpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 474

Leo Putz, Porträt einer Frau, Zeichnung

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Zuschlagspreis:
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Beschreibung:

Leo Putz 1869 Meran, Südtirol/ Österreich-Ungarn - 1940 Meran, Südtirol/ Italien, Tiroler Künstler, hier: Porträt einer Frau mit nach unten gesenktem Blick, Zeichnung, 38 x 28 cm, r. u. sign.
Zum Künstler: Ab 1889 studierte Leo Putz an der Münchener Akademie der Bildenden Künste bei Gabriel von Hackl und an der Académie Julien in Paris. Sein erstes Atelier bezog Leo Putz 1897 in München. Im gleichen Jahr trat er als Ordentliches Mitglied der Secession in München bei. Die Staatsgalerie Dresden und die Neue Königliche Pinakothek München erwarben ab 1903 mehrere seiner Arbeiten. 1909 erwarb Putz die bayerische Staatsangehörigkeit - Voraussetzung für den ihm im gleichen Jahr verliehenen Professortitel. Im Januar 1929 wanderte er mit seiner Familie nach Südamerika auf. Bis 1933 arbeitete Putz in Brasilien und Argentinien. Auf Bitte von Lúcio Costa nahm er 1931 eine Professur an der Academia de Belas Artes in Rio de Janeiro an. 1937 wurden in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ aus den Staatlichen Kunstsammlungen Kassel sein Aquarell Zwei Akte und die Druckgrafiken Liegender Frauenakt und Zwei Akte beschlagnahmt und vernichtet und bekam er Berufsverbot in Deutschland, woraufhin er in seine Heimat zurückkehrte.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 474
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Beschreibung:

Leo Putz 1869 Meran, Südtirol/ Österreich-Ungarn - 1940 Meran, Südtirol/ Italien, Tiroler Künstler, hier: Porträt einer Frau mit nach unten gesenktem Blick, Zeichnung, 38 x 28 cm, r. u. sign.
Zum Künstler: Ab 1889 studierte Leo Putz an der Münchener Akademie der Bildenden Künste bei Gabriel von Hackl und an der Académie Julien in Paris. Sein erstes Atelier bezog Leo Putz 1897 in München. Im gleichen Jahr trat er als Ordentliches Mitglied der Secession in München bei. Die Staatsgalerie Dresden und die Neue Königliche Pinakothek München erwarben ab 1903 mehrere seiner Arbeiten. 1909 erwarb Putz die bayerische Staatsangehörigkeit - Voraussetzung für den ihm im gleichen Jahr verliehenen Professortitel. Im Januar 1929 wanderte er mit seiner Familie nach Südamerika auf. Bis 1933 arbeitete Putz in Brasilien und Argentinien. Auf Bitte von Lúcio Costa nahm er 1931 eine Professur an der Academia de Belas Artes in Rio de Janeiro an. 1937 wurden in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ aus den Staatlichen Kunstsammlungen Kassel sein Aquarell Zwei Akte und die Druckgrafiken Liegender Frauenakt und Zwei Akte beschlagnahmt und vernichtet und bekam er Berufsverbot in Deutschland, woraufhin er in seine Heimat zurückkehrte.

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