"Lauter Ballons II" Eitempera und Kunstharz auf Leinwand. 1971. 200 x 175 cm. Verso mit Pinsel in Violett signiert "Peter Nagel", datiert "Februar/März 1971", betitelt sowie mit den Maß- und Materialangaben. Hoeppner Ö 112. Großformatige Hauptarbeit Nagels. Nach seinen Studien an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Carl Heinz Wienert, Karl Kluth und Johannes Geccelli gründete er 1965 mit Dieter Asmus Nikolaus Störtenbecker und Dietmar Ullrich die Gruppe ZEBRA. In seinen Arbeiten scheint immer wieder eine spielerische Verfahrensweise durch. Peter Nagel einer der führenden Vertreter des "Neuen Realismus", entwickelt unter Verwendung medialer Bildwelten mit der Zebra-Gruppe "der mittlerweile erwachten Nachkriegsgesellschaft eine Art bundesdeutsche Version der US-amerikanischen Pop-Art: vielleicht nicht ganz so schrill, nicht ganz so radikal, sondern etwas softer in Formen und Motiven, aber eindrücklich" (Frank Keil, Der Bilder-im-Bild-Maler, in: taz Nr. 12500, 27.3.2021). Er setzt Bekanntes in unbekannte Zusammenhänge und fordert den Betrachter dazu auf, Sachverhalte und Themen neu zu durchdenken. In einer beinahe fotografischen Malweise gibt er Kind (es ist Nagels Neffe Kai) und Ballons akkurat und detailgenau mit kräftigen Kontrasten und hoher Plastizität wieder, zeigt jedoch das Kleinkind aus extremer Untersicht beinahe grotesk verzerrt und in seiner spielerischen Bewegung wie eingefroren. Provenienz: Galerie van de Loo, München (auf dem Keilrahmen mit deren Etikett) Galerie d'Eent, Amsterdam (auf dem Keilrahmen mit deren Etikett) Privatsammlung Niederlande Ketterer München, Auktion 12.12.2009, Lot 373 Privatsammlung Europa
"Lauter Ballons II" Eitempera und Kunstharz auf Leinwand. 1971. 200 x 175 cm. Verso mit Pinsel in Violett signiert "Peter Nagel", datiert "Februar/März 1971", betitelt sowie mit den Maß- und Materialangaben. Hoeppner Ö 112. Großformatige Hauptarbeit Nagels. Nach seinen Studien an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Carl Heinz Wienert, Karl Kluth und Johannes Geccelli gründete er 1965 mit Dieter Asmus Nikolaus Störtenbecker und Dietmar Ullrich die Gruppe ZEBRA. In seinen Arbeiten scheint immer wieder eine spielerische Verfahrensweise durch. Peter Nagel einer der führenden Vertreter des "Neuen Realismus", entwickelt unter Verwendung medialer Bildwelten mit der Zebra-Gruppe "der mittlerweile erwachten Nachkriegsgesellschaft eine Art bundesdeutsche Version der US-amerikanischen Pop-Art: vielleicht nicht ganz so schrill, nicht ganz so radikal, sondern etwas softer in Formen und Motiven, aber eindrücklich" (Frank Keil, Der Bilder-im-Bild-Maler, in: taz Nr. 12500, 27.3.2021). Er setzt Bekanntes in unbekannte Zusammenhänge und fordert den Betrachter dazu auf, Sachverhalte und Themen neu zu durchdenken. In einer beinahe fotografischen Malweise gibt er Kind (es ist Nagels Neffe Kai) und Ballons akkurat und detailgenau mit kräftigen Kontrasten und hoher Plastizität wieder, zeigt jedoch das Kleinkind aus extremer Untersicht beinahe grotesk verzerrt und in seiner spielerischen Bewegung wie eingefroren. Provenienz: Galerie van de Loo, München (auf dem Keilrahmen mit deren Etikett) Galerie d'Eent, Amsterdam (auf dem Keilrahmen mit deren Etikett) Privatsammlung Niederlande Ketterer München, Auktion 12.12.2009, Lot 373 Privatsammlung Europa
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