Auktionsarchiv: Los-Nr. 0751

Johann Peter Wagner Umkreis

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 0751

Johann Peter Wagner Umkreis

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Johann Peter Wagner Umkreis (Obertheres 1730-1809 Würzburg) Paar Engel um 1780 Lindenholz, geschnitzt; weiß gefasst, originale Vergoldung; zwei Engel jeweils auf einem Sockel kniend, mit ausgebreiteten Flügeln und einer Blume in der Hand; Fassung beschädigt, kleine Fehlstellen an der Zehe und an den Flügeln; Sockel später hinzugefügt; H. 90 cm Johann Peter Wagner gilt als einer der Hauptmeister der Skulptur des späten 18. Jahrhunderts. Das Bildhauerhandwerk erlernte er bei seinem Vater Johann Thomas Wagner (1691-1769). Nach einem Familienstreit begab er sich auf die Wanderjahre und zog zunächst nach Wien zu seinem Onkel Johann Wagner. Dort arbeitete er in verschiedenen Werkstätten bevor er über Salzburg, die Schweiz und die Niederlande weiter nach Mannheim zog. In Mannheim war er in der Werkstatt von Paul oder Augustin Egell tätig. Nach dem Tod seiner Mutter kehrte Wagner zurück nach Franken und lebte ab 1756 in Würzburg. 1759 übernahm er die künstlerische Leitung der Werkstatt von Johann Georg Wolfgang van der Auwera. Im Dezember 1771 wurde er vom damaligen Fürstbischof offiziell zum Hofbildhauer des Fürstbistums Würzburg ernannt. Diese Position hatte er 28 Jahre lang inne. Dadurch gewann Wagner ein Monopol bei der Ausstattung von Kirchen, wo er nicht nur zahlreiche Figuren, sondern auch Kanzeln und Altaraufbauten errichtete. Seine Figuren drücken eine innere Bewegtheit aus. Johann Peter Wagners Stil wandelte sich vom lebendigen Rokoko im Frühwerk zum ruhigeren Frühklassizismus und gegen Ende wieder mehr in Richtung Rokoko. (vgl. Hans-Peter-Trenschel, Die kirchlichen Werke des Würzburger Hofbildhauers Johann Peter Wagner Würzburg 1968)

Auktionsarchiv: Los-Nr. 0751
Beschreibung:

Johann Peter Wagner Umkreis (Obertheres 1730-1809 Würzburg) Paar Engel um 1780 Lindenholz, geschnitzt; weiß gefasst, originale Vergoldung; zwei Engel jeweils auf einem Sockel kniend, mit ausgebreiteten Flügeln und einer Blume in der Hand; Fassung beschädigt, kleine Fehlstellen an der Zehe und an den Flügeln; Sockel später hinzugefügt; H. 90 cm Johann Peter Wagner gilt als einer der Hauptmeister der Skulptur des späten 18. Jahrhunderts. Das Bildhauerhandwerk erlernte er bei seinem Vater Johann Thomas Wagner (1691-1769). Nach einem Familienstreit begab er sich auf die Wanderjahre und zog zunächst nach Wien zu seinem Onkel Johann Wagner. Dort arbeitete er in verschiedenen Werkstätten bevor er über Salzburg, die Schweiz und die Niederlande weiter nach Mannheim zog. In Mannheim war er in der Werkstatt von Paul oder Augustin Egell tätig. Nach dem Tod seiner Mutter kehrte Wagner zurück nach Franken und lebte ab 1756 in Würzburg. 1759 übernahm er die künstlerische Leitung der Werkstatt von Johann Georg Wolfgang van der Auwera. Im Dezember 1771 wurde er vom damaligen Fürstbischof offiziell zum Hofbildhauer des Fürstbistums Würzburg ernannt. Diese Position hatte er 28 Jahre lang inne. Dadurch gewann Wagner ein Monopol bei der Ausstattung von Kirchen, wo er nicht nur zahlreiche Figuren, sondern auch Kanzeln und Altaraufbauten errichtete. Seine Figuren drücken eine innere Bewegtheit aus. Johann Peter Wagners Stil wandelte sich vom lebendigen Rokoko im Frühwerk zum ruhigeren Frühklassizismus und gegen Ende wieder mehr in Richtung Rokoko. (vgl. Hans-Peter-Trenschel, Die kirchlichen Werke des Würzburger Hofbildhauers Johann Peter Wagner Würzburg 1968)

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