Auktionsarchiv: Los-Nr. 83

Johann Peter Uz. Poetische Werke.

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 83

Johann Peter Uz. Poetische Werke.

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Nach seinen eigenhändigen Verbesserungen herausgegeben von Christian Felix Weisse. Erster [und] Zweyter Band. Wien, J. V. Degen 1804. Mit zwei gestochenen Frontispizen. Dunkelgrüne, geglättete Kalblederbände mit reicher Vergoldung (signiert: Mathias Herrmann in Wien).
Prachtausgabe auf Velin mit Wasserzeichen »KL.K. Real. / I.CdeR.Im-Hof«. – Sehr breitrandiger Druck, gesetzt aus Degens Antiqua. – Das Uz-Porträt gestochen von Clemens Kohl das Frontispiz in Band II von John nach Zauner. – Joseph Vinzenz Degen ließ sich für seine Prachtausgaben deutscher Dichter von der Fürstenausgabe der Klopstock’schen Werke von Göschen inspirieren. Seine Schriftgießerei und Druckerei bildete die Grundlage für die Wiener Staatsdruckerei, deren erster Direktor er ab 1814 wurde. – Johann Peter Uz (1720–1796) war Richter in Ansbach. Er gehörte mit Hagedorn und Gleim zu den Anakreontikern. Sein bekanntestes Werk ist das Lehrgedicht »Versuch über die Kunst stäts fröhlich zu seyn«, hier gleich nach der ausführlichen Biographie des Dichters abgedruckt. – Prachtbände von Matthias Herrmann mit reicher Vergoldung: Rücken mit Ornamenten und Rückentitel in sieben Feldern, Deckelränder mit ornamentaler und floraler Bordüre sowie Mäanderband, Steh- und Innenkanten mit Bordüren. Dreiseitiger Goldschnitt, rosamarmorierte Vorsatzpapiere. Herrmann war Buchbinder des Herzogs Albert Kasimir von Sachsen-Teschen, dem Gründer der Albertina in Wien.
30,8 : 22, 5 cm. [4], CX, [2], 210; [2], IV, 259, [3] Seiten, 2 Kupfer. – Teilweise etwas stockfleckig. – Exlibris auf Vorblatt.
Goedeke IV/1, 90, 7 b. – Hauswedell/Voigt II, 28 (mit Abbildung)

Auktionsarchiv: Los-Nr. 83
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Datum:
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Beschreibung:

Nach seinen eigenhändigen Verbesserungen herausgegeben von Christian Felix Weisse. Erster [und] Zweyter Band. Wien, J. V. Degen 1804. Mit zwei gestochenen Frontispizen. Dunkelgrüne, geglättete Kalblederbände mit reicher Vergoldung (signiert: Mathias Herrmann in Wien).
Prachtausgabe auf Velin mit Wasserzeichen »KL.K. Real. / I.CdeR.Im-Hof«. – Sehr breitrandiger Druck, gesetzt aus Degens Antiqua. – Das Uz-Porträt gestochen von Clemens Kohl das Frontispiz in Band II von John nach Zauner. – Joseph Vinzenz Degen ließ sich für seine Prachtausgaben deutscher Dichter von der Fürstenausgabe der Klopstock’schen Werke von Göschen inspirieren. Seine Schriftgießerei und Druckerei bildete die Grundlage für die Wiener Staatsdruckerei, deren erster Direktor er ab 1814 wurde. – Johann Peter Uz (1720–1796) war Richter in Ansbach. Er gehörte mit Hagedorn und Gleim zu den Anakreontikern. Sein bekanntestes Werk ist das Lehrgedicht »Versuch über die Kunst stäts fröhlich zu seyn«, hier gleich nach der ausführlichen Biographie des Dichters abgedruckt. – Prachtbände von Matthias Herrmann mit reicher Vergoldung: Rücken mit Ornamenten und Rückentitel in sieben Feldern, Deckelränder mit ornamentaler und floraler Bordüre sowie Mäanderband, Steh- und Innenkanten mit Bordüren. Dreiseitiger Goldschnitt, rosamarmorierte Vorsatzpapiere. Herrmann war Buchbinder des Herzogs Albert Kasimir von Sachsen-Teschen, dem Gründer der Albertina in Wien.
30,8 : 22, 5 cm. [4], CX, [2], 210; [2], IV, 259, [3] Seiten, 2 Kupfer. – Teilweise etwas stockfleckig. – Exlibris auf Vorblatt.
Goedeke IV/1, 90, 7 b. – Hauswedell/Voigt II, 28 (mit Abbildung)

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