Paar große Altartafeln mit den Darstellungen "Vermählung Mariens mit dem Heiligen Josef" sowie "Die Verkündigung"
Sichtmaß: Jeweils max.: 226 x 82,5 cm. Gesamtbreite (inkl. Rahmen): ca. 200 cm. Gesamthöhe: ca. 245 cm. Die beiden Tafeln hochrechteckformatig, jeweils in einem S-Bogen nach oben schließend, wobei in geschlossenem Zustand die beiden Tafeln einen gemeinsamen, hochziehenden Bogen ergeben. Offensichtlich waren die Tafeln die Deckblätter eines Hochaltars mit einem Mittelbild im Rundformat, das die beiden Flügel in geschlossenem Zustand ergeben. Diese Anordnung erschließt sich daraus, dass das Geschehen im erstgenannten Gemälde zeitlich der Verkündigung vorausgeht. Demgemäß ist im linken Tafelbild die "Sposalizio" - die Vermählung der hier jugendlich wiedergegebenen Maria mit dem bereits bärtigen, leicht ergrauten Heiligen Josef wiedergegeben. Die beiden Hauptfiguren gegenübergestellt, die Hände ineinandergelegt, darübergelegt die Hand eines zwischen beiden Figuren dahinterstehenden Bischofs mit goldenem Chormantel und Mitra. Die dreifigurige Haupt-Mittelgruppe seitlich erweitert durch links bis zum Bildrand hin gedrängt stehende Gruppe von vier Frauen, rechts vier Männer, die mittlere Gestalt mit rötlichem, längerem Bart, die anderen etwas jünger mit dunklem Barett, zwischen den Häuptern des Heiligen Josefs und des Bischofs eine weitere jugendliche Gestalt mit dunklem Barett. Die Figurengruppe auf einem geometrischen Pflasterpaviment stehend, das sich perspektivisch nach hinten verjüngt, im Hintergrund seitliche Wände eines Kirchenschiffs mit hohem Chorbogen, getragen von seitlichen Pilastern, auf den Kapitellen jeweils eine Engelsfigur mit Fahne. Im Durchblick durch den Bogen ist die Chorapsis der Kirche zu sehen, durch die Spitzbogenfenster hell erleuchtet, mit einem steinernen Lettner und davorstehendem Volksaltar, überhöht durch ein steinernes Reliefbild mit Darstellung des Moses im Zentrum, flankiert von zwei bärtigen Gestalten, wohl Propheten des Alten Testaments. Der Lettner überhöht durch ein im Dreipassbogen stehendes Kreuz. Die Türen des Lettners seitlich des Altars geöffnet, darüber vergitterte Rundbogenöffnungen. Das Gewölbe ist perspektivisch angelegt als eine die Szene überspannende Tonne mit vertiefter, geometrischer Kassettierung, die sich in den Seitenwänden fortsetzt und die perspektivische Tiefe darzustellen erleichtert. Die Tonnenwölbung oben noch einmal eingefasst von einem breiten Relieffries mit italienisch-renaissance-stilistisch anmutenden Putten im grotesken Zierwerk mit Vasen und Bukranion, darüber bemaltes Ziegelmauerwerk. Als interessante attributive Zutat ist hier am unteren Bildrand eine rechteckige Marmoreinfassung zu sehen, bei der es sich wohl symbolisch um das Tauchbad handelt, das üblicherweise und traditionsgemäß vor einer Verehelichung von der Vermählten genommen wurde. Der rechte Flügel mit Darstellung der Verkündigung zeigt ebenfalls einen perspektivisch wiedergegebenen Innenraum, dessen Seiten in ähnlicher Weise kassettiert sind, im oberen Bereich eine Balustradenempore, die perspektivisch in den Tiefenraum führt und als Querbalustrade unterhalb eines Fensters von zwei Rundsäulen getragen wird. Auch hier ein Renaissance-Fries mit gemalten Reliefdarstellungen. In der unteren Hauptzone ist an der rechten Seite die an einem Betpult kniende Maria wiedergegeben, in dunkelblauem, langem Mantel, der auf einem Teppich radial in Falten gelegt ausgebreitet ist, der Mantelsaum fein bestickt, zieht rechts über den Ärmel zur Hand links in geradem Zug nach unten. Das hell erleuchtete Gesicht der Maria leicht nach links seitlich gewandt, um der Verkündigung zu lauschen, der Mund leicht geöffnet, die Augenlider schräggestellt, mit demütigem Blick, der nach unten gerichtet erscheint, die Augenbrauen jedoch aufmerksam hochgezogen, das mittelgescheitelte Haar fällt in wolligen Locken zur Brust und zum Rücken herab. Links in schwebender Haltung der heranfliegende Verkündigungsengel in hellem Gewand mit rotem Umhang in Art eines Chormantels, die großen Schwingen hochgestellt, der linke Flügel heller beleuchtet
Paar große Altartafeln mit den Darstellungen "Vermählung Mariens mit dem Heiligen Josef" sowie "Die Verkündigung"
Sichtmaß: Jeweils max.: 226 x 82,5 cm. Gesamtbreite (inkl. Rahmen): ca. 200 cm. Gesamthöhe: ca. 245 cm. Die beiden Tafeln hochrechteckformatig, jeweils in einem S-Bogen nach oben schließend, wobei in geschlossenem Zustand die beiden Tafeln einen gemeinsamen, hochziehenden Bogen ergeben. Offensichtlich waren die Tafeln die Deckblätter eines Hochaltars mit einem Mittelbild im Rundformat, das die beiden Flügel in geschlossenem Zustand ergeben. Diese Anordnung erschließt sich daraus, dass das Geschehen im erstgenannten Gemälde zeitlich der Verkündigung vorausgeht. Demgemäß ist im linken Tafelbild die "Sposalizio" - die Vermählung der hier jugendlich wiedergegebenen Maria mit dem bereits bärtigen, leicht ergrauten Heiligen Josef wiedergegeben. Die beiden Hauptfiguren gegenübergestellt, die Hände ineinandergelegt, darübergelegt die Hand eines zwischen beiden Figuren dahinterstehenden Bischofs mit goldenem Chormantel und Mitra. Die dreifigurige Haupt-Mittelgruppe seitlich erweitert durch links bis zum Bildrand hin gedrängt stehende Gruppe von vier Frauen, rechts vier Männer, die mittlere Gestalt mit rötlichem, längerem Bart, die anderen etwas jünger mit dunklem Barett, zwischen den Häuptern des Heiligen Josefs und des Bischofs eine weitere jugendliche Gestalt mit dunklem Barett. Die Figurengruppe auf einem geometrischen Pflasterpaviment stehend, das sich perspektivisch nach hinten verjüngt, im Hintergrund seitliche Wände eines Kirchenschiffs mit hohem Chorbogen, getragen von seitlichen Pilastern, auf den Kapitellen jeweils eine Engelsfigur mit Fahne. Im Durchblick durch den Bogen ist die Chorapsis der Kirche zu sehen, durch die Spitzbogenfenster hell erleuchtet, mit einem steinernen Lettner und davorstehendem Volksaltar, überhöht durch ein steinernes Reliefbild mit Darstellung des Moses im Zentrum, flankiert von zwei bärtigen Gestalten, wohl Propheten des Alten Testaments. Der Lettner überhöht durch ein im Dreipassbogen stehendes Kreuz. Die Türen des Lettners seitlich des Altars geöffnet, darüber vergitterte Rundbogenöffnungen. Das Gewölbe ist perspektivisch angelegt als eine die Szene überspannende Tonne mit vertiefter, geometrischer Kassettierung, die sich in den Seitenwänden fortsetzt und die perspektivische Tiefe darzustellen erleichtert. Die Tonnenwölbung oben noch einmal eingefasst von einem breiten Relieffries mit italienisch-renaissance-stilistisch anmutenden Putten im grotesken Zierwerk mit Vasen und Bukranion, darüber bemaltes Ziegelmauerwerk. Als interessante attributive Zutat ist hier am unteren Bildrand eine rechteckige Marmoreinfassung zu sehen, bei der es sich wohl symbolisch um das Tauchbad handelt, das üblicherweise und traditionsgemäß vor einer Verehelichung von der Vermählten genommen wurde. Der rechte Flügel mit Darstellung der Verkündigung zeigt ebenfalls einen perspektivisch wiedergegebenen Innenraum, dessen Seiten in ähnlicher Weise kassettiert sind, im oberen Bereich eine Balustradenempore, die perspektivisch in den Tiefenraum führt und als Querbalustrade unterhalb eines Fensters von zwei Rundsäulen getragen wird. Auch hier ein Renaissance-Fries mit gemalten Reliefdarstellungen. In der unteren Hauptzone ist an der rechten Seite die an einem Betpult kniende Maria wiedergegeben, in dunkelblauem, langem Mantel, der auf einem Teppich radial in Falten gelegt ausgebreitet ist, der Mantelsaum fein bestickt, zieht rechts über den Ärmel zur Hand links in geradem Zug nach unten. Das hell erleuchtete Gesicht der Maria leicht nach links seitlich gewandt, um der Verkündigung zu lauschen, der Mund leicht geöffnet, die Augenlider schräggestellt, mit demütigem Blick, der nach unten gerichtet erscheint, die Augenbrauen jedoch aufmerksam hochgezogen, das mittelgescheitelte Haar fällt in wolligen Locken zur Brust und zum Rücken herab. Links in schwebender Haltung der heranfliegende Verkündigungsengel in hellem Gewand mit rotem Umhang in Art eines Chormantels, die großen Schwingen hochgestellt, der linke Flügel heller beleuchtet
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