Auktionsarchiv: Los-Nr. 1002

Iranischer Henkelkrug mit Reitern

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1002

Iranischer Henkelkrug mit Reitern

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Iranischer Henkelkrug mit Reitern Frittenware mit Türkisglasur und polychromem Inglasurdekor in Schwarz, Gelb, Ocker, Mangan, Braunrot und Blau. Um den Korpus fünf reitende, um den Hals fünf sitzende Figuren, dazwischen farbige Bordüren. Um den Hals ein Band mit kufischen Schriftzeichen in Blau, mit schwarzen Konturen. Unglasierter Standring. Restauriert. H 19,5 cm. 12. - 13. Jh.Mina'i ist eine moderne Sammelbezeichnung für Keramik, die im Iran zwischen dem späten 12. und frühen 13 Jh. produziert wurde. Der Begriff mina'i bedeutet auf Persisch "emailliert" und bezeichnet die farbigen Glaspigmente, mit denen detaillierte figürliche Verzierungen auf Gefäße oder Kacheln gemalt und durch mehrfaches Brennen fixiert wurden. Die Keramiken wirken besonders bunt durch die Kombination von Türkis mit weiteren sechs Farben. Dargestellt sind meistens Figuren aus dem höfischen Leben. Jede trägt ein individuelles, hier auch äußerst fein bemaltes Gewand. Haltung und Physiognomien sind hingegen eher schematisiert.ProvenienzHamburger Privatbesitz. Aus der Sammlung eines Ingenieurs für Baumaschinen, tätig im Iran und in Syrien in den 1960er und 1970er Jahren.LiteraturhinweiseVgl. die Schale in The Walters Art Museum Baltimore, acc.no. 48.1079. Zur Randbordüre vgl. die Schale in der Sammlung The Metropolitan Museum of Art, New York, acc.no. 1975.1.1642.

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Iranischer Henkelkrug mit Reitern Frittenware mit Türkisglasur und polychromem Inglasurdekor in Schwarz, Gelb, Ocker, Mangan, Braunrot und Blau. Um den Korpus fünf reitende, um den Hals fünf sitzende Figuren, dazwischen farbige Bordüren. Um den Hals ein Band mit kufischen Schriftzeichen in Blau, mit schwarzen Konturen. Unglasierter Standring. Restauriert. H 19,5 cm. 12. - 13. Jh.Mina'i ist eine moderne Sammelbezeichnung für Keramik, die im Iran zwischen dem späten 12. und frühen 13 Jh. produziert wurde. Der Begriff mina'i bedeutet auf Persisch "emailliert" und bezeichnet die farbigen Glaspigmente, mit denen detaillierte figürliche Verzierungen auf Gefäße oder Kacheln gemalt und durch mehrfaches Brennen fixiert wurden. Die Keramiken wirken besonders bunt durch die Kombination von Türkis mit weiteren sechs Farben. Dargestellt sind meistens Figuren aus dem höfischen Leben. Jede trägt ein individuelles, hier auch äußerst fein bemaltes Gewand. Haltung und Physiognomien sind hingegen eher schematisiert.ProvenienzHamburger Privatbesitz. Aus der Sammlung eines Ingenieurs für Baumaschinen, tätig im Iran und in Syrien in den 1960er und 1970er Jahren.LiteraturhinweiseVgl. die Schale in The Walters Art Museum Baltimore, acc.no. 48.1079. Zur Randbordüre vgl. die Schale in der Sammlung The Metropolitan Museum of Art, New York, acc.no. 1975.1.1642.

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