Herausgeber: Kandinsky [und] Franz Marc München, R. Piper 1912. Mit vier kolorierten Tafeln, weiteren 30 schwarz-weißen, davon sieben doppelseitig, vier Musikbeilagen, davon drei gefaltet, zahlreichen Abbildungen und acht Initialen bzw. Vignetten. Farbig illustrierter Originalleinenband.
Erste Ausgabe, erschienen in 1200 Exemplaren. – Der berühmte Almanach, namensgebend für die Künstlergruppe, hat die Auffassungen zur modernen Kunst wie kaum eine andere Publikation des 20. Jahrhunderts beeinflusst. – Gewidmet wurde das Werk Hugo von Tschudi, dem im Vorjahr verstorbenen Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. – Für die vier Tafeln in leuchtendem Pochoirkolorit wählten die Herausgeber je ein eigenes Aquarell (Kandinsky »Entwurf zu Komposition 4« und Marc »Pferde«) sowie zwei volkskünstlerische Motive aus. Für den Einband schuf Wassily Kandinsky den berühmten Holzschnitt, der – galvanisiert – in zwei oder drei Farben gedruckt wurde: Hier die endgültige Variante in Blau, Rot und Schwarz, die laut Roethel bei der ersten Ausgabe nur für die Luxus- und Leinenexemplare verwendet wurde. Rücken und Hinterdeckel zieren zwei Klischeedrucke nach Tuschzeichnungen Kandinskys, die Schwarzpartien zur Kandinsky-Tafel wurden ebenfalls von einem Klischee gedruckt und »handkoloriert«. – Die Textbeiträge lieferten neben den Herausgebern August Macke Arnold Schönberg, David Durljuk und andere, die Illustrationen stammen von Arp, Kandinsky, Marc, Kirchner, Heckel, Nolde, Pechstein, Kubin, Klee u. v. a., die Musikbeilagen von Arnold Schönberg, Alban Berg u. Anton von Webern. Zu Unrecht selten erwähnt werden die von Franz Marc und Hans Arp entworfenen Initialen. – Eine der wichtigsten programmatischen Kunstpublikationen.
29,5 : 22,5 cm. [4], 140 Seiten, 34 Tafeln, 5 Blätter Musiknoten, 1 Anzeigenblatt, [10] Seiten Anzeigen. – Ecken minimal bestoßen, Deckel etwas fleckig und berieben. – Vereinzelte Seiten am Oberrand mit kleinen Einrissen und Knicken, die erste Farbtafel (Volkskunst) und die erste Musikbeilage geknittert. Die Seidenblätter vor den Farbtafeln entfernt.
Roethel 141 III (von III), Anhang V, 12–14 und Seite 450. – Jentsch 5. – Garvey 139
Herausgeber: Kandinsky [und] Franz Marc München, R. Piper 1912. Mit vier kolorierten Tafeln, weiteren 30 schwarz-weißen, davon sieben doppelseitig, vier Musikbeilagen, davon drei gefaltet, zahlreichen Abbildungen und acht Initialen bzw. Vignetten. Farbig illustrierter Originalleinenband.
Erste Ausgabe, erschienen in 1200 Exemplaren. – Der berühmte Almanach, namensgebend für die Künstlergruppe, hat die Auffassungen zur modernen Kunst wie kaum eine andere Publikation des 20. Jahrhunderts beeinflusst. – Gewidmet wurde das Werk Hugo von Tschudi, dem im Vorjahr verstorbenen Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. – Für die vier Tafeln in leuchtendem Pochoirkolorit wählten die Herausgeber je ein eigenes Aquarell (Kandinsky »Entwurf zu Komposition 4« und Marc »Pferde«) sowie zwei volkskünstlerische Motive aus. Für den Einband schuf Wassily Kandinsky den berühmten Holzschnitt, der – galvanisiert – in zwei oder drei Farben gedruckt wurde: Hier die endgültige Variante in Blau, Rot und Schwarz, die laut Roethel bei der ersten Ausgabe nur für die Luxus- und Leinenexemplare verwendet wurde. Rücken und Hinterdeckel zieren zwei Klischeedrucke nach Tuschzeichnungen Kandinskys, die Schwarzpartien zur Kandinsky-Tafel wurden ebenfalls von einem Klischee gedruckt und »handkoloriert«. – Die Textbeiträge lieferten neben den Herausgebern August Macke Arnold Schönberg, David Durljuk und andere, die Illustrationen stammen von Arp, Kandinsky, Marc, Kirchner, Heckel, Nolde, Pechstein, Kubin, Klee u. v. a., die Musikbeilagen von Arnold Schönberg, Alban Berg u. Anton von Webern. Zu Unrecht selten erwähnt werden die von Franz Marc und Hans Arp entworfenen Initialen. – Eine der wichtigsten programmatischen Kunstpublikationen.
29,5 : 22,5 cm. [4], 140 Seiten, 34 Tafeln, 5 Blätter Musiknoten, 1 Anzeigenblatt, [10] Seiten Anzeigen. – Ecken minimal bestoßen, Deckel etwas fleckig und berieben. – Vereinzelte Seiten am Oberrand mit kleinen Einrissen und Knicken, die erste Farbtafel (Volkskunst) und die erste Musikbeilage geknittert. Die Seidenblätter vor den Farbtafeln entfernt.
Roethel 141 III (von III), Anhang V, 12–14 und Seite 450. – Jentsch 5. – Garvey 139
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