Heinrich von Sachsen. Fürstliche Bau-Lust. Nach Dero selbst eigenen hohen Disposition, so wohl umb richtiger Ordnung willen in gewisse Theile abgefaset. 10 Teile in 1 Band. 70 S., 102 S., 2 Bl. Mit 224 Kupfern auf 176 (22 gefalteten; inkl. Zwischentitel) Kupfertafeln. 31 x 19,5 cm. Leder d. Z. (an den Gelenken mit Wurmspuren, daher im oberen Bereich schwach, stärker berieben, die Ecken des Rückdeckels mit Nagerspuren). Römhild, Georg Heinrich Oppermann, 1698. VD17 14:084113L. Kruft 571, 40 und 197. Nicht in Ornamentstichsammlung, im STC, NUC, nicht bei Pollen, Praz und Landwehr. – Seltenes Werk zur Architektur mit einem emblematischen Anhang. "Ende des 17. Jahrhunderts veröffentlichte Herzog Heinrich von Sachsen seine 'Fürstliche Bau-Lust', in der er Festapparate und ephemere Architektur jeglicher Art nach eigenen Entwürfen wiedergab; besonders interessierte ihn die Unterbringung persönlicher Embleme" (Kruft). "Das Besondere an der Bau-Lust ist die Überfülle an detaillierten Architektur- und Ausstattungsbeschreibungen, die sich ausschließlich dem Gebauten widmen. Zwar werden die Bauanlässe erwähnt, Feste oder Einweihungsfeierlichkeiten jedoch nicht genauer vorgestellt. Dafür wird jedes Detail benannt und (teilweise ein wenig dilettantisch) abgebildet; eine Fülle an Aufzählungen nennt Stückzahlen (diese sind wichtig) von Skulpturen, Leuchtern, Spiegeln, Wasserspielen und Emblemen etc. und unterstreicht damit die Opulenz der Ausstattungen der verschiedenen Bauten" (Hanno Laß, Die Fürstliche Bau-Lust des Herzogs Heinrich von Sachsen-Römhild, S. 56). Der Nürnberger Maler Johann Martin Schuster (1667-1738), ein Schüler des Johann Murer (vgl. Nagler XVIII, 71, NDB XXXIII, 103) fertigte die Vorlagen für die enthaltenen Kupfer an. Diese zeigen meist Säle, Wanddekorationen, Ornamente, Wappen, Festarchitekturen, Lustbauten und vieles mehr und stellen die 1692 von Heinrich für seine Frau eingerichteten Gemächer dar. Die emblematischen Kupfer illustrieren "den Hoch-Fürstl. Lebenslauf der Herzogin". – Titel alt gestempelt. Die Tafeln teils etwas flau im Abdruck. Zu Beginn mit minimalen, kaum auffallenden Wurmspuren. Etwas gebräunt, leicht finger-, stellenweise etwas braunfleckig, gelegentlich mit kleinen Quetschfalten. Vorderes Innengelenk schwach, vorne ohne den fliegenden Vorsatz, vorderer Innendeckel mit kleinen Wurmspuren. Auf dem internationalen Markt wurde laut American Book Price Current kein Exemplar angeboten und das Jahrbuch der Auktionspreise führt für die letzten zwanzig Jahren nur ein einziges Exemplar an. Über den Worldcat und den KVK sind weltweit nur sehr wenige Exemplare nachweisbar. – Nachgebunden: Rittere vom Elephanten- und Dannebrogischen-Orden. 3 Bl. Mit 2 gefalteten Kupfertafeln. Ebenda 1699. - VD17 547:622885U.
Heinrich von Sachsen. Fürstliche Bau-Lust. Nach Dero selbst eigenen hohen Disposition, so wohl umb richtiger Ordnung willen in gewisse Theile abgefaset. 10 Teile in 1 Band. 70 S., 102 S., 2 Bl. Mit 224 Kupfern auf 176 (22 gefalteten; inkl. Zwischentitel) Kupfertafeln. 31 x 19,5 cm. Leder d. Z. (an den Gelenken mit Wurmspuren, daher im oberen Bereich schwach, stärker berieben, die Ecken des Rückdeckels mit Nagerspuren). Römhild, Georg Heinrich Oppermann, 1698. VD17 14:084113L. Kruft 571, 40 und 197. Nicht in Ornamentstichsammlung, im STC, NUC, nicht bei Pollen, Praz und Landwehr. – Seltenes Werk zur Architektur mit einem emblematischen Anhang. "Ende des 17. Jahrhunderts veröffentlichte Herzog Heinrich von Sachsen seine 'Fürstliche Bau-Lust', in der er Festapparate und ephemere Architektur jeglicher Art nach eigenen Entwürfen wiedergab; besonders interessierte ihn die Unterbringung persönlicher Embleme" (Kruft). "Das Besondere an der Bau-Lust ist die Überfülle an detaillierten Architektur- und Ausstattungsbeschreibungen, die sich ausschließlich dem Gebauten widmen. Zwar werden die Bauanlässe erwähnt, Feste oder Einweihungsfeierlichkeiten jedoch nicht genauer vorgestellt. Dafür wird jedes Detail benannt und (teilweise ein wenig dilettantisch) abgebildet; eine Fülle an Aufzählungen nennt Stückzahlen (diese sind wichtig) von Skulpturen, Leuchtern, Spiegeln, Wasserspielen und Emblemen etc. und unterstreicht damit die Opulenz der Ausstattungen der verschiedenen Bauten" (Hanno Laß, Die Fürstliche Bau-Lust des Herzogs Heinrich von Sachsen-Römhild, S. 56). Der Nürnberger Maler Johann Martin Schuster (1667-1738), ein Schüler des Johann Murer (vgl. Nagler XVIII, 71, NDB XXXIII, 103) fertigte die Vorlagen für die enthaltenen Kupfer an. Diese zeigen meist Säle, Wanddekorationen, Ornamente, Wappen, Festarchitekturen, Lustbauten und vieles mehr und stellen die 1692 von Heinrich für seine Frau eingerichteten Gemächer dar. Die emblematischen Kupfer illustrieren "den Hoch-Fürstl. Lebenslauf der Herzogin". – Titel alt gestempelt. Die Tafeln teils etwas flau im Abdruck. Zu Beginn mit minimalen, kaum auffallenden Wurmspuren. Etwas gebräunt, leicht finger-, stellenweise etwas braunfleckig, gelegentlich mit kleinen Quetschfalten. Vorderes Innengelenk schwach, vorne ohne den fliegenden Vorsatz, vorderer Innendeckel mit kleinen Wurmspuren. Auf dem internationalen Markt wurde laut American Book Price Current kein Exemplar angeboten und das Jahrbuch der Auktionspreise führt für die letzten zwanzig Jahren nur ein einziges Exemplar an. Über den Worldcat und den KVK sind weltweit nur sehr wenige Exemplare nachweisbar. – Nachgebunden: Rittere vom Elephanten- und Dannebrogischen-Orden. 3 Bl. Mit 2 gefalteten Kupfertafeln. Ebenda 1699. - VD17 547:622885U.
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