Auktionsarchiv: Los-Nr. 1743

Hartogh, Rudolf Franz

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1743

Hartogh, Rudolf Franz

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Stadtmauer mit Turm im Allgäu. Öl auf Hartfaserplatte. Signiert unten links. Ca. 1947. Bildgröße: 54,5 x 44 cm. Gerahmt: 69 x 58 cm.
Schertler Nr. 231. – Außergewöhnliches Motiv des norddeutschen Malers Rudolf Franz Hartogh (1889-1960). – Auf Empfehlung des Hamburger Kunsthallendirektors Alfred Lichtwark und Max Liebermanns war Hartogh von 1906 bis 1910 Atelierschüler von Lovis Corinth in Berlin. Danach studierte er bei Max Thedy und Hans Olde an der Hochschule für Bildende Kunst in Weimar und an der Kunstakademie in Kassel und ging 1919 an das Bauhaus in Weimar, wo er zum Kreis um Walter Gropius und Lyonel Feininger gehörte. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde er 1938 aus dem Künstlerbund Bremen ausgeschlossen und 1942 mit einem Berufsverbot belegt. 1944 wurde er erst in das KZ Farge, danach nach Theresienstadt deportiert. Bereits seit 1911 war Hartogh in der Künstlerkolonie Fischerhude im Umkreis von August Haake Helmuth Westhoff und Wilhelm Heinrich Rohmeyer aktiv und kehrte 1953 dorthin zurück. – Provenienz: Atelier Rudolf Franz Hartogh Fischerhude, Nichte des Künstlers Bad Wiessee, Erben München, Kunsthandel München, Kunsthandel Paderborn. – Sehr guter Zustand.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1743
Auktion:
Datum:
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Stadtmauer mit Turm im Allgäu. Öl auf Hartfaserplatte. Signiert unten links. Ca. 1947. Bildgröße: 54,5 x 44 cm. Gerahmt: 69 x 58 cm.
Schertler Nr. 231. – Außergewöhnliches Motiv des norddeutschen Malers Rudolf Franz Hartogh (1889-1960). – Auf Empfehlung des Hamburger Kunsthallendirektors Alfred Lichtwark und Max Liebermanns war Hartogh von 1906 bis 1910 Atelierschüler von Lovis Corinth in Berlin. Danach studierte er bei Max Thedy und Hans Olde an der Hochschule für Bildende Kunst in Weimar und an der Kunstakademie in Kassel und ging 1919 an das Bauhaus in Weimar, wo er zum Kreis um Walter Gropius und Lyonel Feininger gehörte. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde er 1938 aus dem Künstlerbund Bremen ausgeschlossen und 1942 mit einem Berufsverbot belegt. 1944 wurde er erst in das KZ Farge, danach nach Theresienstadt deportiert. Bereits seit 1911 war Hartogh in der Künstlerkolonie Fischerhude im Umkreis von August Haake Helmuth Westhoff und Wilhelm Heinrich Rohmeyer aktiv und kehrte 1953 dorthin zurück. – Provenienz: Atelier Rudolf Franz Hartogh Fischerhude, Nichte des Künstlers Bad Wiessee, Erben München, Kunsthandel München, Kunsthandel Paderborn. – Sehr guter Zustand.

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