Griechenland, 18. Jahrhundert
8,5 x 6,5 cm
Elfenbeintafel mit Reliefschnitzerei. Dargestellt das Dodekaorton: In 12 unterteilten Feldern Szenen aus dem Leben Christi mit griechischen Bezeichnungen, mittig die Figur des Christus Pantokrator. Versilbertes Rähmchen mit Kordelband. Leichte Altersch.
Provenienz: Sammlung von Schnitzler, Frankfurt am Main. Ehemals Sammlung Carl von Weinberg (1861-1943) mit rückseitiger Inventarnummer. Siehe auch Vorwort Sammlung von Schnitzler (PDF). Feine Arbeit im Hochrelief, teils mit Unterschneidungen. Die technischen und stilistischen Elemente des Enklopion gab es schon in der späten Paleologischen Periode bei Objekten aus Elfenbein, Speckstein oder Holz, diese Tradition setzte sich später in den russischen und post-byzantinischen Holzschnitzerein fort, typisch die Miniaturszenen des Dodekaorton mit den reliefierten Beschriftungen. Vgl. hierzu ein Enklopion im Dionysius Kloster/Athosberg aus dem frühen 16. Jahrhundert sowie auch Holzschnitzereien in Segnungskreuzen anderer Klöster. Vgl. Ausstellungskatalog: Treasures of Mount Athos, Thessaloniki, 1997, Kat.Nr. 9.80 ff. und 9.89.
Griechenland, 18. Jahrhundert
8,5 x 6,5 cm
Elfenbeintafel mit Reliefschnitzerei. Dargestellt das Dodekaorton: In 12 unterteilten Feldern Szenen aus dem Leben Christi mit griechischen Bezeichnungen, mittig die Figur des Christus Pantokrator. Versilbertes Rähmchen mit Kordelband. Leichte Altersch.
Provenienz: Sammlung von Schnitzler, Frankfurt am Main. Ehemals Sammlung Carl von Weinberg (1861-1943) mit rückseitiger Inventarnummer. Siehe auch Vorwort Sammlung von Schnitzler (PDF). Feine Arbeit im Hochrelief, teils mit Unterschneidungen. Die technischen und stilistischen Elemente des Enklopion gab es schon in der späten Paleologischen Periode bei Objekten aus Elfenbein, Speckstein oder Holz, diese Tradition setzte sich später in den russischen und post-byzantinischen Holzschnitzerein fort, typisch die Miniaturszenen des Dodekaorton mit den reliefierten Beschriftungen. Vgl. hierzu ein Enklopion im Dionysius Kloster/Athosberg aus dem frühen 16. Jahrhundert sowie auch Holzschnitzereien in Segnungskreuzen anderer Klöster. Vgl. Ausstellungskatalog: Treasures of Mount Athos, Thessaloniki, 1997, Kat.Nr. 9.80 ff. und 9.89.
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