Auktionsarchiv: Los-Nr. 910

Gerhard Marcks, 1889 Berlin - 1981 Burgbrohl

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 910

Gerhard Marcks, 1889 Berlin - 1981 Burgbrohl

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

GRASENDE STUTE, 1936 Bronze mit harmonischer dunkelbrauner, teils metallfarben glänzender Patina. Höhe: 25,1 cm. Breite: 32,5 cm. Auf der Unterseite des Pferdebauches das Werkzeichen des Künstlers sowie der Gießerstempel „Guss Barth Berlin“ und die Exemplarnummer „IV“.
Die Stute mit gesenktem Kopf grasend, dabei das rechte Vorderbein spielerisch leicht zur Seite aufgestellt. Spürbar ist hier sein Interesse an der Anatomie des Tieres. Schon in jungen Jahren beteiligte sich Marcks mit Kleinbronzen, vor allem mit Tierfiguren, bei denen der Tierplastiker August Gaul (1869-1921) sein Vorbild war, an den Ausstellungen der Berliner Sezession. Der Künstler war ein deutscher Bildhauer und Grafiker. Er wirkte von 1919 bis 1924 als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Weimar. In der NS-Zeit wurden seine Werke in der Ausstellung „Entartete Kunst“ diffamiert. 1945 wurde er an die Landeskunstschule in Hamburg berufen und ab 1950 arbeitete er freischaffend. Er wurde vielfach geehrt und ausgezeichnet. Viele seiner Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum, u.a. in Lübeck, Hamburg, Köln, Nürnberg und Wiesbaden. Provenienz: Lempertz Köln, Auktion 877, 11.06.2005, Lot 905. Bedeutende süddeutsche Privatsammlung. Literatur: Rudloff 333; Werk-Tagebuch Gips/Bronze 176. Günter Busch (Hrsg.), Gerhard Marcks das plastische Werk, mit einem Werksverzeichnis von Martina Rudloff, Berlin 1977. Gerhard Marcks Günter Busch, Gerhard Marcks Tierplastik, mit einem Geleitwort des Künstlers, Wiesbaden 1954, Abb. 3 (in Kopie vorliegend). Frank Thiess, Gerhard Marcks - Ein Bildhauer von europäischer Größe, in: Thema, 1949, Jg. III, S. 24 mit Abb. Katalogsammlung Köln 1965, Wallraf-Richartz-Museum, Die Bildwerke seit 1800, S. 55, Abb. S. 102. Ausstellungen: Mehrfach ausgestellt, u.a. Berlin 1937 (Galerie Buchholz), Gerhard Marcks Katalognummer 11, Kiel 1952, (Schleswig-Holsteinischer Kunstverein), Gerhard Marcks Katalognummer 28; Hannover 1960 (Kunstverein), Gerhard Marcks Katalognummer 12 mit Abb. (12201616) (18)

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GRASENDE STUTE, 1936 Bronze mit harmonischer dunkelbrauner, teils metallfarben glänzender Patina. Höhe: 25,1 cm. Breite: 32,5 cm. Auf der Unterseite des Pferdebauches das Werkzeichen des Künstlers sowie der Gießerstempel „Guss Barth Berlin“ und die Exemplarnummer „IV“.
Die Stute mit gesenktem Kopf grasend, dabei das rechte Vorderbein spielerisch leicht zur Seite aufgestellt. Spürbar ist hier sein Interesse an der Anatomie des Tieres. Schon in jungen Jahren beteiligte sich Marcks mit Kleinbronzen, vor allem mit Tierfiguren, bei denen der Tierplastiker August Gaul (1869-1921) sein Vorbild war, an den Ausstellungen der Berliner Sezession. Der Künstler war ein deutscher Bildhauer und Grafiker. Er wirkte von 1919 bis 1924 als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Weimar. In der NS-Zeit wurden seine Werke in der Ausstellung „Entartete Kunst“ diffamiert. 1945 wurde er an die Landeskunstschule in Hamburg berufen und ab 1950 arbeitete er freischaffend. Er wurde vielfach geehrt und ausgezeichnet. Viele seiner Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum, u.a. in Lübeck, Hamburg, Köln, Nürnberg und Wiesbaden. Provenienz: Lempertz Köln, Auktion 877, 11.06.2005, Lot 905. Bedeutende süddeutsche Privatsammlung. Literatur: Rudloff 333; Werk-Tagebuch Gips/Bronze 176. Günter Busch (Hrsg.), Gerhard Marcks das plastische Werk, mit einem Werksverzeichnis von Martina Rudloff, Berlin 1977. Gerhard Marcks Günter Busch, Gerhard Marcks Tierplastik, mit einem Geleitwort des Künstlers, Wiesbaden 1954, Abb. 3 (in Kopie vorliegend). Frank Thiess, Gerhard Marcks - Ein Bildhauer von europäischer Größe, in: Thema, 1949, Jg. III, S. 24 mit Abb. Katalogsammlung Köln 1965, Wallraf-Richartz-Museum, Die Bildwerke seit 1800, S. 55, Abb. S. 102. Ausstellungen: Mehrfach ausgestellt, u.a. Berlin 1937 (Galerie Buchholz), Gerhard Marcks Katalognummer 11, Kiel 1952, (Schleswig-Holsteinischer Kunstverein), Gerhard Marcks Katalognummer 28; Hannover 1960 (Kunstverein), Gerhard Marcks Katalognummer 12 mit Abb. (12201616) (18)

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