Auktionsarchiv: Los-Nr. 261

Georg Kolbe Waldheim/Sachsen 1877 - 1947

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 261

Georg Kolbe Waldheim/Sachsen 1877 - 1947

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Georg Kolbe Waldheim/Sachsen 1877 - 1947 Berlin Kauernde 1917 Bronzeplastik. Höhe 23,8 cm. Hinten auf der mitgegossenen Plinthe monogrammiert 'GK' und rückseitig an der Plinthe mit dem Gießerstempel "H. NOACK BERLIN" versehen. Wohl posthumer Guss von insgesamt ca. 30 Exemplaren. - Mit dunkelbrauner Patina, teils aufgelichtet. Minimale Bereibungen an Nase, Kinn und Rücken. Berger 31 Provenienz Sammlung Gronert, Berlin Literatur Wilhelm Valentiner, Georg Kolbe Plastik und Zeichnungen, München 1922, S. 46 mit Abb. Tafel 23; Georg von Alten, Georg Kolbe in: Kunst für Alle, April 1922, S. 217; Georg Kolbe (Einführung Richard Scheibe , 100 Lichtdrucktafeln, Marburg 1931, Tafel 20; Ursel Berger, Georg Kolbe Das plastische Werk, in: Weltkunst, 15.11.1985, Abb. 4; Ursel Berger, Georg Kolbe - Leben und Werk, mit dem Katalog der Kolbe-Plastiken im Georg-Kolbe-Museum, Berlin 1990, S. 238 f. mit Abb. Georg Kolbes „Kauernde“ zeichnet sich durch ihren symmetrischen Grundaufbau aus. Zwischen angewinkelten Armen und Beinen ergibt sich eine quadratische Grundform, deren Längsachse der Rumpf bildet. Dessen leichte Beugung sowie der in den Nacken gelegte Kopf kontrastieren die klare Geometrie der Figur mit sanfter Geschmeidigkeit, jedoch ohne jene beruhigte Grundstimmung zu brechen, die insbesondere von ihrem Gesichtsausdruck mit den geschlossenen Augen getragen wird. Die „Kauernde“ bildet ein Pendant zu Kolbes ähnlich großer Bronze „Sitzende“ aus dem Jahr 1923 (Berger 55), die sich allerdings durch eine etwas abstraktere Formensprache auszeichnet. Von der während des Ersten Weltkriegs entstandenen Kleinplastik verlegte Ferdinand Möller ab 1919 zunächst 15 durch Noack gegossene Exemplare. Wegen der großen Beliebtheit der Figur entschied sich Kolbe 1940 zu einer zweiten Auflage. Da in den Kriegsjahren nur 3 Güsse ausgeführt werden konnten, wurden vermutlich weitere 13 Exemplare mit Erlaubnis des Künstlers posthum gegossen (vgl. Ursel Berger, Georg Kolbe Leben und Werk, Berlin 1990, S. 238 f).

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Georg Kolbe Waldheim/Sachsen 1877 - 1947 Berlin Kauernde 1917 Bronzeplastik. Höhe 23,8 cm. Hinten auf der mitgegossenen Plinthe monogrammiert 'GK' und rückseitig an der Plinthe mit dem Gießerstempel "H. NOACK BERLIN" versehen. Wohl posthumer Guss von insgesamt ca. 30 Exemplaren. - Mit dunkelbrauner Patina, teils aufgelichtet. Minimale Bereibungen an Nase, Kinn und Rücken. Berger 31 Provenienz Sammlung Gronert, Berlin Literatur Wilhelm Valentiner, Georg Kolbe Plastik und Zeichnungen, München 1922, S. 46 mit Abb. Tafel 23; Georg von Alten, Georg Kolbe in: Kunst für Alle, April 1922, S. 217; Georg Kolbe (Einführung Richard Scheibe , 100 Lichtdrucktafeln, Marburg 1931, Tafel 20; Ursel Berger, Georg Kolbe Das plastische Werk, in: Weltkunst, 15.11.1985, Abb. 4; Ursel Berger, Georg Kolbe - Leben und Werk, mit dem Katalog der Kolbe-Plastiken im Georg-Kolbe-Museum, Berlin 1990, S. 238 f. mit Abb. Georg Kolbes „Kauernde“ zeichnet sich durch ihren symmetrischen Grundaufbau aus. Zwischen angewinkelten Armen und Beinen ergibt sich eine quadratische Grundform, deren Längsachse der Rumpf bildet. Dessen leichte Beugung sowie der in den Nacken gelegte Kopf kontrastieren die klare Geometrie der Figur mit sanfter Geschmeidigkeit, jedoch ohne jene beruhigte Grundstimmung zu brechen, die insbesondere von ihrem Gesichtsausdruck mit den geschlossenen Augen getragen wird. Die „Kauernde“ bildet ein Pendant zu Kolbes ähnlich großer Bronze „Sitzende“ aus dem Jahr 1923 (Berger 55), die sich allerdings durch eine etwas abstraktere Formensprache auszeichnet. Von der während des Ersten Weltkriegs entstandenen Kleinplastik verlegte Ferdinand Möller ab 1919 zunächst 15 durch Noack gegossene Exemplare. Wegen der großen Beliebtheit der Figur entschied sich Kolbe 1940 zu einer zweiten Auflage. Da in den Kriegsjahren nur 3 Güsse ausgeführt werden konnten, wurden vermutlich weitere 13 Exemplare mit Erlaubnis des Künstlers posthum gegossen (vgl. Ursel Berger, Georg Kolbe Leben und Werk, Berlin 1990, S. 238 f).

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