Auktionsarchiv: Los-Nr. 1045

Floris van Schooten um 1590 - nach 1655

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1045

Floris van Schooten um 1590 - nach 1655

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Beschreibung:

Floris van Schooten um 1590 - nach 1655 Haarlem Stillleben mit Pastete, Brot, Nüssen und Gefäßen Öl auf Holz. 51 x 83,5 cm. Monogrammiert auf dem Zinnteller: FvS. Provenienz Robert Jones Fine Art. - 1992 TEFAF Maastricht. - Belgische Privatsammlung. Eine große Pastete, Weißbrot und Gebäck, verschiedene Sorten Käse, Oliven und Nüsse, dazu Wein und Bier. „Banketje“ wurde solche Stillleben mit einer gedeckten Tafel in den Niederlanden genannt. Ihren Ursprung hatte dieser Bildtypus in Antwerpen, in Haarlem machten ihn Künstler wie Floris van Dijck, Pieter Claesz. Nikolaes Gillis und Floris van Schooten populär. Der gedeckte Tisch ist in leichter Aufsicht dargestellt, damit die verschiedenen Speisen und Getränke präsentiert werden können. Es handelt sich um gehobene Speisen, die sich nur die Oberschicht leisten konnte. Dies gilt für den Wein ebenso wie für das Weißbrot oder den Käse. Die Exklusivität der Darstellung wird auch durch das Geschirr verdeutlicht: Porzellan, Zinnbecher, Zinnteller und fein gearbeitetes Besteck verwendete nur eine kleine Elite. Die Maler solcher Stillleben konnten ihre Kunstfertigkeit durch die illusionistische Wiedergabe der unterschiedlichen Speisen und Geschirrsorten unter Beweis stellen: die Materialität des Zinnbechers, die Stofflichkeit des Käses und der Butter, die Spiegelungen auf den Bechern, Gläsern und Tellern. Dieses „Banketje" zeichnet sich durch eine besondere Ausgewogenheit der Komposition aus, die große Pastete ist in der Bildmitte platziert, die Teller sind gleichmäßig auf dem Tisch verteilt, zwischen ihnen stehen die Gläser und Becher, die vertikale Akzente setzen.

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Floris van Schooten um 1590 - nach 1655 Haarlem Stillleben mit Pastete, Brot, Nüssen und Gefäßen Öl auf Holz. 51 x 83,5 cm. Monogrammiert auf dem Zinnteller: FvS. Provenienz Robert Jones Fine Art. - 1992 TEFAF Maastricht. - Belgische Privatsammlung. Eine große Pastete, Weißbrot und Gebäck, verschiedene Sorten Käse, Oliven und Nüsse, dazu Wein und Bier. „Banketje“ wurde solche Stillleben mit einer gedeckten Tafel in den Niederlanden genannt. Ihren Ursprung hatte dieser Bildtypus in Antwerpen, in Haarlem machten ihn Künstler wie Floris van Dijck, Pieter Claesz. Nikolaes Gillis und Floris van Schooten populär. Der gedeckte Tisch ist in leichter Aufsicht dargestellt, damit die verschiedenen Speisen und Getränke präsentiert werden können. Es handelt sich um gehobene Speisen, die sich nur die Oberschicht leisten konnte. Dies gilt für den Wein ebenso wie für das Weißbrot oder den Käse. Die Exklusivität der Darstellung wird auch durch das Geschirr verdeutlicht: Porzellan, Zinnbecher, Zinnteller und fein gearbeitetes Besteck verwendete nur eine kleine Elite. Die Maler solcher Stillleben konnten ihre Kunstfertigkeit durch die illusionistische Wiedergabe der unterschiedlichen Speisen und Geschirrsorten unter Beweis stellen: die Materialität des Zinnbechers, die Stofflichkeit des Käses und der Butter, die Spiegelungen auf den Bechern, Gläsern und Tellern. Dieses „Banketje" zeichnet sich durch eine besondere Ausgewogenheit der Komposition aus, die große Pastete ist in der Bildmitte platziert, die Teller sind gleichmäßig auf dem Tisch verteilt, zwischen ihnen stehen die Gläser und Becher, die vertikale Akzente setzen.

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