Auktionsarchiv: Los-Nr. 8348

Feinstein, Pavel Selbst mit Centaur

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Feinstein, Pavel Selbst mit Centaur

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Selbst mit Centaur Öl auf Leinwand. 1987. 74 x 60 cm. Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Pavel" und datiert, verso mit der Werknummer "281". Feinstein selbst steht im Brustbildnis im Bildvordergrund, dahinter Rot und Grün im Komplementärkontrast zu einer Landschaft unter blauem Himmel gestaltet. Von rechts kommt ein Centaur mit Lanze und Schild ins Bild gesprengt und bewegt sich wie eine Phantasmagorie auf den Kopf des Künstlers zu. Der in Russland geborene Pavel Feinstein, eigentlich Pavel Chmelnizkij, erhielt zunächst Malunterricht bei Leonid Starkow. 1978-1979 besuchte er die Kunstfachschule Duschanbe in Tadschikistan. Er emigrierte 1980 aus der Sowjetunion nach Berlin und studierte 1980-1985 an der Hochschule der Künste, 1985 wurde er Meisterschüler bei Gerhart Bergmann. Seine erste Einzelausstellung fand 1986 in der Galerie Taube Berlin statt, die später zahlreiche Ausstellungen für den Künstler organisierte. Feinstein orientiert sich stilistisch besonders an Paul Cézannes klassischen Stilleben, zudem an Pablo Picasso sowie Künstlern der russischen Avantgarde. "Pavel Feinstein zeigt sich immer wieder als Künstler, dem Konsequenz nichtssagend vorkommt und der sie ablehnt; einer, dem ein fixierter Status unheimlich ist, einer der sich wohlfühlt, wenn alles in der Schwebe ist. Das Unentschiedene, das Drama der Wahrscheinlichkeiten, das uns ja auch die Quantenphysik vor Augen führt, das ist seine Welt." (Gerhard Charles Rump, Das Drama der Wahrscheinlichkeiten, in: Pavel Feinstein, Malerei und Zeichnungen, Ausst.-Kat. Essen 2009, S. 2). Ausstellung: Galerie Taube, Ausstellung 99, Berlin 1987, Kat.-Nr. 17 (mit Abb.)

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Selbst mit Centaur Öl auf Leinwand. 1987. 74 x 60 cm. Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Pavel" und datiert, verso mit der Werknummer "281". Feinstein selbst steht im Brustbildnis im Bildvordergrund, dahinter Rot und Grün im Komplementärkontrast zu einer Landschaft unter blauem Himmel gestaltet. Von rechts kommt ein Centaur mit Lanze und Schild ins Bild gesprengt und bewegt sich wie eine Phantasmagorie auf den Kopf des Künstlers zu. Der in Russland geborene Pavel Feinstein, eigentlich Pavel Chmelnizkij, erhielt zunächst Malunterricht bei Leonid Starkow. 1978-1979 besuchte er die Kunstfachschule Duschanbe in Tadschikistan. Er emigrierte 1980 aus der Sowjetunion nach Berlin und studierte 1980-1985 an der Hochschule der Künste, 1985 wurde er Meisterschüler bei Gerhart Bergmann. Seine erste Einzelausstellung fand 1986 in der Galerie Taube Berlin statt, die später zahlreiche Ausstellungen für den Künstler organisierte. Feinstein orientiert sich stilistisch besonders an Paul Cézannes klassischen Stilleben, zudem an Pablo Picasso sowie Künstlern der russischen Avantgarde. "Pavel Feinstein zeigt sich immer wieder als Künstler, dem Konsequenz nichtssagend vorkommt und der sie ablehnt; einer, dem ein fixierter Status unheimlich ist, einer der sich wohlfühlt, wenn alles in der Schwebe ist. Das Unentschiedene, das Drama der Wahrscheinlichkeiten, das uns ja auch die Quantenphysik vor Augen führt, das ist seine Welt." (Gerhard Charles Rump, Das Drama der Wahrscheinlichkeiten, in: Pavel Feinstein, Malerei und Zeichnungen, Ausst.-Kat. Essen 2009, S. 2). Ausstellung: Galerie Taube, Ausstellung 99, Berlin 1987, Kat.-Nr. 17 (mit Abb.)

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