Auktionsarchiv: Los-Nr. 1072

Fuchs, Leonhart

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1072

Fuchs, Leonhart

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Beschreibung:

Epochales Pflanzenwerk teils koloriert in leuchtender Farbigkeit Fuchs, Leonhart. De historia stirpium commentarii insignes, maximis impensis et vigiliis elaborati, aiectis earundem vivis plusquam quingentis imaginibus, nunquam antea ad naturae imitationem artificiosius effictis & expressis. 14 Bl., 896 S., 2 Bl. Mit 2 wdhl. (1 kolorierte) Holzschnitt-Druckermarken, 4 (1 koloriertes) Holzschnitt-Portraits und 512 (348 kolorierten) blattgroßen Pflanzenholzschnitten. 38 x 35,5 cm. Dunkelbraunes Kalbsleder um 1880 (minimal an Kanten berieben) mit goldgeprägtem RTitel, reicher Filetenvergoldung auf dem Rücken und dreifachen Goldfileten-Rahmen auf den Deckeln mit Eckfleurons, Steh- und Innenkantenfileten sowie Grünschnitt. Basel, Michael Isengrin, 1542. VD16 F 3242. Adams F 1099. STC 326. Nissen BBI 658. Pritzel 3138. – Erster Druck dieses besonders wegen seiner großen Pflanzenholzschnitte epochalen Werkes. Der hochangesehene Mediziner Leonhart Fuchs (1501-1566) war Professor in Tübingen und zählt neben den Botanikern Otto Brunfels (1488-1534) und Hieronymus Bock (1498-1554) zu den "Vätern der deutschen Pflanzenkunde" (ADB XIII, 169). Seine Historia stirpium zeichnet sich vor allem durch die Genauigkeit, Schönheit und Größe der Abbildungen aus. Eine von ihm selbst besorgte deutsche Übersetzung seines Werkes erschien 1543 unter dem Titel New Kreuterbuch. Die ebenfalls großen und häufig fehlenden Portrait-Holzschnitte zeigen den Verfasser sowie die drei weiteren, an dem Werk beteiligten Künstler Albrecht Meyer, Heinrich Füllmaurer und Veit Rudolf Speckle. – Die ersten Lagen mit hinterlegten Eckschäden unten rechts, hier und da einige hinterlegte Randausrisse, im zweiten Teil etwas stärker werdender Braunfleck von oben, ca. ab Seite 600 etwas heftigerer Wasserschaden, teils etwas sporfleckig und stärker gebräunt. Die Kolorierung ist bis Seite 625 durchgängig, ab Seite 661 oben auch teils mit Ausbesserungen und Randverstärkungen, die allerletzten Blätter teils mit Ausbrüchen (nur vereinzelt wenig Text- bzw. Darstellungsverlust, Hinterlegungen). Nur wenige Blätter leicht gebräunt, insgesamt zu drei Viertel sehr schönes, vollständiges Exemplar, das nuancierte Kolorit sehr fein aufgetragen und in leuchtender Farbigkeit.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1072
Auktion:
Datum:
Auktionshaus:
Beschreibung:

Epochales Pflanzenwerk teils koloriert in leuchtender Farbigkeit Fuchs, Leonhart. De historia stirpium commentarii insignes, maximis impensis et vigiliis elaborati, aiectis earundem vivis plusquam quingentis imaginibus, nunquam antea ad naturae imitationem artificiosius effictis & expressis. 14 Bl., 896 S., 2 Bl. Mit 2 wdhl. (1 kolorierte) Holzschnitt-Druckermarken, 4 (1 koloriertes) Holzschnitt-Portraits und 512 (348 kolorierten) blattgroßen Pflanzenholzschnitten. 38 x 35,5 cm. Dunkelbraunes Kalbsleder um 1880 (minimal an Kanten berieben) mit goldgeprägtem RTitel, reicher Filetenvergoldung auf dem Rücken und dreifachen Goldfileten-Rahmen auf den Deckeln mit Eckfleurons, Steh- und Innenkantenfileten sowie Grünschnitt. Basel, Michael Isengrin, 1542. VD16 F 3242. Adams F 1099. STC 326. Nissen BBI 658. Pritzel 3138. – Erster Druck dieses besonders wegen seiner großen Pflanzenholzschnitte epochalen Werkes. Der hochangesehene Mediziner Leonhart Fuchs (1501-1566) war Professor in Tübingen und zählt neben den Botanikern Otto Brunfels (1488-1534) und Hieronymus Bock (1498-1554) zu den "Vätern der deutschen Pflanzenkunde" (ADB XIII, 169). Seine Historia stirpium zeichnet sich vor allem durch die Genauigkeit, Schönheit und Größe der Abbildungen aus. Eine von ihm selbst besorgte deutsche Übersetzung seines Werkes erschien 1543 unter dem Titel New Kreuterbuch. Die ebenfalls großen und häufig fehlenden Portrait-Holzschnitte zeigen den Verfasser sowie die drei weiteren, an dem Werk beteiligten Künstler Albrecht Meyer, Heinrich Füllmaurer und Veit Rudolf Speckle. – Die ersten Lagen mit hinterlegten Eckschäden unten rechts, hier und da einige hinterlegte Randausrisse, im zweiten Teil etwas stärker werdender Braunfleck von oben, ca. ab Seite 600 etwas heftigerer Wasserschaden, teils etwas sporfleckig und stärker gebräunt. Die Kolorierung ist bis Seite 625 durchgängig, ab Seite 661 oben auch teils mit Ausbesserungen und Randverstärkungen, die allerletzten Blätter teils mit Ausbrüchen (nur vereinzelt wenig Text- bzw. Darstellungsverlust, Hinterlegungen). Nur wenige Blätter leicht gebräunt, insgesamt zu drei Viertel sehr schönes, vollständiges Exemplar, das nuancierte Kolorit sehr fein aufgetragen und in leuchtender Farbigkeit.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1072
Auktion:
Datum:
Auktionshaus:
LotSearch ausprobieren

Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!

  • Auktionssuche und Bieten
  • Preisdatenbank und Analysen
  • Individuelle automatische Suchaufträge
Jetzt einen Suchauftrag anlegen!

Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.

Suchauftrag anlegen