Deutschnationale Volkspartei. Wahlplakat. "So wird das sozialistisch-demokratische Schöneberg Es gibt nur eine Rettung: Wählt am 23. Februar die deutschnationale Liste". Lithographie von vier farbigen Platten. 67 x 94 cm. Berlin, o. Dr. und J. (1919). Außergewöhnlich seltenes, für uns nicht nachweisbares Wahlplakat der Deutschnationalen Volkspartei für die Berliner Stadtverordnetenwahlen vom 23. Februar 1919, der ersten Wahl, die nicht nach dem Dreiklassenwahlrecht abgehalten wurde und bei der die SPD 253.420 Stimmen, die USPD 263.450, die DDP 115.675 und die DNVP 84.077 Stimmen erreichte. Die einstmalige Zentrumspartei, die Christliche Volkspartei erlangte 45.101 Stimmen und die DVP 36.433 Stimmen. Erstmals konnten auch Frauen als Kandidatinnen gewählt werden. Das Plakat thematisiert das Elend der Nachkriegsjahre, die durch große Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger gekennzeichnet war. So steht eine lange Schlange von in graue Mäntel gekleideten Bürgern mit leeren Einkaufskörben an einer einzigen "Verkaufsstelle" für "Lebensmittel" an - vor einer durch zahlreiche Schilder "Zu Vermieten" gekennzeichneten typischen Schöneberger Häuserzeile mit leerstehenden Geschäften wie "Kolonialwarenhandlung" oder "But(terverkauf)". Auch die Litfaßsäule wirbt mit "Reparaturen in 6 Wochen. Neuanfertigungen nicht möglich. Gemeindeschuhmacherei General Pape Str." – Links ein großer Ausriss mit Retusche in der Schrift "Es gibt", Mittelknicke ausgebügelt, mit einigen kleinen Löchlein, Fehlstellen und Ausrissen, auch am oberen Rand. Durchgehend papierbedingt gebräunt, aufgezogen auf Japan, verso teils verstärkt, mehrere Oberflächenläsuren und Fehlstellen meisterlich retuschiert. Von größter Seltenheit, auch in den einschlägigen Sammlungen nicht vorhanden (etwa deutsches Historisches Museum in Berlin, Nürnberg etc.).
Deutschnationale Volkspartei. Wahlplakat. "So wird das sozialistisch-demokratische Schöneberg Es gibt nur eine Rettung: Wählt am 23. Februar die deutschnationale Liste". Lithographie von vier farbigen Platten. 67 x 94 cm. Berlin, o. Dr. und J. (1919). Außergewöhnlich seltenes, für uns nicht nachweisbares Wahlplakat der Deutschnationalen Volkspartei für die Berliner Stadtverordnetenwahlen vom 23. Februar 1919, der ersten Wahl, die nicht nach dem Dreiklassenwahlrecht abgehalten wurde und bei der die SPD 253.420 Stimmen, die USPD 263.450, die DDP 115.675 und die DNVP 84.077 Stimmen erreichte. Die einstmalige Zentrumspartei, die Christliche Volkspartei erlangte 45.101 Stimmen und die DVP 36.433 Stimmen. Erstmals konnten auch Frauen als Kandidatinnen gewählt werden. Das Plakat thematisiert das Elend der Nachkriegsjahre, die durch große Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger gekennzeichnet war. So steht eine lange Schlange von in graue Mäntel gekleideten Bürgern mit leeren Einkaufskörben an einer einzigen "Verkaufsstelle" für "Lebensmittel" an - vor einer durch zahlreiche Schilder "Zu Vermieten" gekennzeichneten typischen Schöneberger Häuserzeile mit leerstehenden Geschäften wie "Kolonialwarenhandlung" oder "But(terverkauf)". Auch die Litfaßsäule wirbt mit "Reparaturen in 6 Wochen. Neuanfertigungen nicht möglich. Gemeindeschuhmacherei General Pape Str." – Links ein großer Ausriss mit Retusche in der Schrift "Es gibt", Mittelknicke ausgebügelt, mit einigen kleinen Löchlein, Fehlstellen und Ausrissen, auch am oberen Rand. Durchgehend papierbedingt gebräunt, aufgezogen auf Japan, verso teils verstärkt, mehrere Oberflächenläsuren und Fehlstellen meisterlich retuschiert. Von größter Seltenheit, auch in den einschlägigen Sammlungen nicht vorhanden (etwa deutsches Historisches Museum in Berlin, Nürnberg etc.).
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