Auktionsarchiv: Los-Nr. 776

Deutsche Walfangexpedition 1936ff mit "Jan Wellem". Album

Limitpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 776

Deutsche Walfangexpedition 1936ff mit "Jan Wellem". Album

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Zuschlagspreis:
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Beschreibung:

Deutsche Walfangexpedition 1936ff mit "Jan Wellem". Album mit 91 Fotos ca. 1926-1938, Schwerpunkt 1936ff. Sauberes, beschriftetes Album eines Besatzungsangehörigen. Die "Jan Wellem" war das erste Walfang-Fabrikschiff unter dt. Flagge. Bis 1939 führte sie 3 Fangreisen in der Antarktis durch. Das von der Kriegsmarine genutzte Schiff wurde 1940 in Narvik schwer beschädigt. Zuletzt von den Alliierten in Kiel als Wellenbrecher bei Sprengungen genutzt, wurde es 1947 in einer Werft abgewrackt. Mit dem Aufbau einer eigenen Walfangflotte sollte in erster Linie die Tran-Versorgung Deutschlands gemäß den Autarkievorstellungen gedeckt werden. Der Walfang sollte wichtige Rohstoffe für die chemische Industrie ersetzen, die bisher vor allem aus Norwegen importiert werden. Nach außen wurde auch diese Expedition als eine rein wissenschaftliche Unternehmung etikettiert. Der Verlauf der Expedition läßt allerdings Zweifel an dieser reinen Forschertätigkeit aufkommen: Von mitgenommenen Flugzeugen aus wurden über der für Deutschland beanspruchten Eisfläche HK-flaggen abgeworfen und auf der Rückfahrt wurden unbewohnte Inseln im Atlantik militärisch erkundet. Zit. nach P. Mierau. NS-Expeditionspolitik. Deutsche Asien-Expeditionen 1933-1945. Dabei: Farbige Speisekarte von der "Porbefahrt des Walfangmutterschiffes..."6. Sept. 1936".

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Deutsche Walfangexpedition 1936ff mit "Jan Wellem". Album mit 91 Fotos ca. 1926-1938, Schwerpunkt 1936ff. Sauberes, beschriftetes Album eines Besatzungsangehörigen. Die "Jan Wellem" war das erste Walfang-Fabrikschiff unter dt. Flagge. Bis 1939 führte sie 3 Fangreisen in der Antarktis durch. Das von der Kriegsmarine genutzte Schiff wurde 1940 in Narvik schwer beschädigt. Zuletzt von den Alliierten in Kiel als Wellenbrecher bei Sprengungen genutzt, wurde es 1947 in einer Werft abgewrackt. Mit dem Aufbau einer eigenen Walfangflotte sollte in erster Linie die Tran-Versorgung Deutschlands gemäß den Autarkievorstellungen gedeckt werden. Der Walfang sollte wichtige Rohstoffe für die chemische Industrie ersetzen, die bisher vor allem aus Norwegen importiert werden. Nach außen wurde auch diese Expedition als eine rein wissenschaftliche Unternehmung etikettiert. Der Verlauf der Expedition läßt allerdings Zweifel an dieser reinen Forschertätigkeit aufkommen: Von mitgenommenen Flugzeugen aus wurden über der für Deutschland beanspruchten Eisfläche HK-flaggen abgeworfen und auf der Rückfahrt wurden unbewohnte Inseln im Atlantik militärisch erkundet. Zit. nach P. Mierau. NS-Expeditionspolitik. Deutsche Asien-Expeditionen 1933-1945. Dabei: Farbige Speisekarte von der "Porbefahrt des Walfangmutterschiffes..."6. Sept. 1936".

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