Auktionsarchiv: Los-Nr. 60

Deckelpokal mit Wappen und Ochsenkarren

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 60

Deckelpokal mit Wappen und Ochsenkarren

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Beschreibung:

Graublaustichiges Glas mit teilweise geblänktem Tiefschnitt und Schliffverzierung. Auf hochgezogenem Scheibenfuß mit Abriss und auf gewölbtem Deckel je eine geblänkte Kugelborte und eine Bordüre mit Ranken- und Bandelwerk, sowie Kartuschen mit mittigem Netzmuster. Hohlbalusterschaft, Kuppaansatz und Deckelknauf verziert mit teils poliertem Schuppenmuster. Gekugelter Nodus. Auf der Wandung ein Wappen, auf der Gegenseite von Rocaillen und Muschelwerk gerahmte Szene: ein Mann treibt einen beladenen Ochsenkarren einen Weg empor zu einem herrschaftlichen Gebäude mit Parkanlage. Über der Szene ein Spruchband: ''Je=ho''. H. 31,7 cm (H. ohne Deckel 21,7 cm) Provenienz: Auktion Fischer, Heilbronn, 20.10.1984, Lot 251. Ein in Form und Stil ähnlicher Pokal von J.H.B. Sang befindet sich in der Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (Saldern, Glas, Antike bis Jugendstil, 1995, Nr. 89); vgl. außerdem Drahotová, Barokní rezané sklo 1600-1760, 1989, Abb. 37 (signiert und auf 1746 datiert) und 38; vgl. Strasser und Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, S. 99. Johann Heinrich Balthasar Sang wurde 1723 als Sohn des thüringischen Glasschneiders Andreas Friedrich Sang geboren und arbeitete ab 1747 als Hofglasschneider von Herzog Carl von Braunschweig. Sang schnitt neben Hohlgläsern auch verspiegeltes Flachglas (Rohr, Lauensteiner Glas, 1991, S. 176)." Braunschweig, Johann Heinrich Balthasar Sang, Mitte 18. Jahrhundert

Auktionsarchiv: Los-Nr. 60
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Graublaustichiges Glas mit teilweise geblänktem Tiefschnitt und Schliffverzierung. Auf hochgezogenem Scheibenfuß mit Abriss und auf gewölbtem Deckel je eine geblänkte Kugelborte und eine Bordüre mit Ranken- und Bandelwerk, sowie Kartuschen mit mittigem Netzmuster. Hohlbalusterschaft, Kuppaansatz und Deckelknauf verziert mit teils poliertem Schuppenmuster. Gekugelter Nodus. Auf der Wandung ein Wappen, auf der Gegenseite von Rocaillen und Muschelwerk gerahmte Szene: ein Mann treibt einen beladenen Ochsenkarren einen Weg empor zu einem herrschaftlichen Gebäude mit Parkanlage. Über der Szene ein Spruchband: ''Je=ho''. H. 31,7 cm (H. ohne Deckel 21,7 cm) Provenienz: Auktion Fischer, Heilbronn, 20.10.1984, Lot 251. Ein in Form und Stil ähnlicher Pokal von J.H.B. Sang befindet sich in der Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (Saldern, Glas, Antike bis Jugendstil, 1995, Nr. 89); vgl. außerdem Drahotová, Barokní rezané sklo 1600-1760, 1989, Abb. 37 (signiert und auf 1746 datiert) und 38; vgl. Strasser und Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, S. 99. Johann Heinrich Balthasar Sang wurde 1723 als Sohn des thüringischen Glasschneiders Andreas Friedrich Sang geboren und arbeitete ab 1747 als Hofglasschneider von Herzog Carl von Braunschweig. Sang schnitt neben Hohlgläsern auch verspiegeltes Flachglas (Rohr, Lauensteiner Glas, 1991, S. 176)." Braunschweig, Johann Heinrich Balthasar Sang, Mitte 18. Jahrhundert

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