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Auktionsarchiv: Los-Nr. 130

Caturbhuja-Mahakala, der machtvolle Beschützer der Weisheit

Schätzpreis
2.500 € - 3.500 €
ca. 2.827 $ - 3.958 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 130

Caturbhuja-Mahakala, der machtvolle Beschützer der Weisheit

Schätzpreis
2.500 € - 3.500 €
ca. 2.827 $ - 3.958 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

OST-TIBET, spätes 18./frühes 19.Jh.
41 x 60 cm R.
Von Mahakala gibt es über 60 Emanationen bei denen vielerlei Aspekte und Aktivitäten des Schützers zur Wirkung kommen. Diese sind in den verschiedenen Schulen unterschiedlich gewichtet. Diese Darstellung des Caturbhuja Mahakala wird insbesondere in der Schule der Kagyü verehrt, und steht mit der Tradition des Übersetzers Ga Zhönpel (12. Jhdt.) in Verbindung, der diese an seinen berühmten Schüler Phagmo Drupa weitergab. Am Scheitelpunkt der Malerei steht der blaufarbene zweiarmige Cakrasamvara mit seiner Weisheitspartnerin Varavarahi, deren ikonografische Farbe Rot ist. Mahakala ist in seiner Caturbhuja Form vierarmig dargestellt mit einem Gesicht. Seine Attribute sind: das Schwert der Weisheit, und der Dreizackstab zur Vernichtung der drei Gestesgifte. Geiz Hass und Stolz. In den beiden anderen Händen hält die Gottheit ein Menschenherz in Verbindung mit einem Krummmesser, und eine Schädelschale. Das zum Mund geführte Menschenherz in Verbindung mit dem Krummmesser versinnbildlicht die Abtrennung und Auslöschung des Begehrens, und das Vernichten der Hindergeister. Das Herz in Verbindung mit dem Messer über die Schädelschale gehalten weist auf die vollzogene Vereinigung von Aktivität und Weisheit. Mit beiden Beinen steht er über besiegten Hindergeistern. Etliche zornvolle Helfer unterstützen Mahakala bei seinem schutzgewährenden Handeln. Diese sind vier rabenköpfige Gestalten; Remati auf einem Maultier reitend; Mahakala Bernagchen und der löwenköpfige Fleischfresser shaza nagpo. Alle Gottheiten sind von wild loderndem Weisheitsfeuer umgeben, Sinnbild ihrer unauslöschlichen Energie. Tempera auf Baumwollgewebe, Schwarzgrundmalerei (nag thang);Rückseite: Handabdrücke und Weihesilben.
Publiziert in: D. I. Lauf, Eine Ikonographie des tibetischen Buddhismus; Akademische Druck und Verlagsanstalt Graz/Austria, 1979:48, Olaf Czaja, Windpferd Verlag; Thangka Kalender 2011: Titel - Etwas berieben

Auktionsarchiv: Los-Nr. 130
Auktion:
Datum:
06.12.2018 - 07.12.2018
Auktionshaus:
Nagel Auktionen GmbH
Neckarstr. 189-191
70190 Stuttgart
Deutschland
contact@auction.de
+49 (0)711 649690
+49 (0)711 64969696
Beschreibung:

OST-TIBET, spätes 18./frühes 19.Jh.
41 x 60 cm R.
Von Mahakala gibt es über 60 Emanationen bei denen vielerlei Aspekte und Aktivitäten des Schützers zur Wirkung kommen. Diese sind in den verschiedenen Schulen unterschiedlich gewichtet. Diese Darstellung des Caturbhuja Mahakala wird insbesondere in der Schule der Kagyü verehrt, und steht mit der Tradition des Übersetzers Ga Zhönpel (12. Jhdt.) in Verbindung, der diese an seinen berühmten Schüler Phagmo Drupa weitergab. Am Scheitelpunkt der Malerei steht der blaufarbene zweiarmige Cakrasamvara mit seiner Weisheitspartnerin Varavarahi, deren ikonografische Farbe Rot ist. Mahakala ist in seiner Caturbhuja Form vierarmig dargestellt mit einem Gesicht. Seine Attribute sind: das Schwert der Weisheit, und der Dreizackstab zur Vernichtung der drei Gestesgifte. Geiz Hass und Stolz. In den beiden anderen Händen hält die Gottheit ein Menschenherz in Verbindung mit einem Krummmesser, und eine Schädelschale. Das zum Mund geführte Menschenherz in Verbindung mit dem Krummmesser versinnbildlicht die Abtrennung und Auslöschung des Begehrens, und das Vernichten der Hindergeister. Das Herz in Verbindung mit dem Messer über die Schädelschale gehalten weist auf die vollzogene Vereinigung von Aktivität und Weisheit. Mit beiden Beinen steht er über besiegten Hindergeistern. Etliche zornvolle Helfer unterstützen Mahakala bei seinem schutzgewährenden Handeln. Diese sind vier rabenköpfige Gestalten; Remati auf einem Maultier reitend; Mahakala Bernagchen und der löwenköpfige Fleischfresser shaza nagpo. Alle Gottheiten sind von wild loderndem Weisheitsfeuer umgeben, Sinnbild ihrer unauslöschlichen Energie. Tempera auf Baumwollgewebe, Schwarzgrundmalerei (nag thang);Rückseite: Handabdrücke und Weihesilben.
Publiziert in: D. I. Lauf, Eine Ikonographie des tibetischen Buddhismus; Akademische Druck und Verlagsanstalt Graz/Austria, 1979:48, Olaf Czaja, Windpferd Verlag; Thangka Kalender 2011: Titel - Etwas berieben

Auktionsarchiv: Los-Nr. 130
Auktion:
Datum:
06.12.2018 - 07.12.2018
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