Breslauer Barock-Schrank Meisterstück. Nussbaum, teilw. reliefplastisch geschnitzt bzw. furniert. Einlagen aus unterschiedlichen Hölzern wie Ahorn. Gerader, rechteckiger Korpus, flankiert von breiten, schräggestellten Ecklisenen mit aufgelegten Pilastern und plastisch gestalteten, korinthischen Kapitellen auf zweischübigem Zargensockel und gekanteten Balusterfüßen. In der gegliederten Front zwei große Türen mit profilierten Kissenfüllungen mit großen intarsierten, allegorischen Figuren unter Baldachinen. Überaus reich gestaltetes, durchbrochen gearbeitetes Schloss mit flächendeckendem, reliefiertem Blattdekor. Breites, weit vorkragendes, an den Ecken verkröpftes Kranzgesims mit Trapezgiebel. Flächendeckend breit gerahmte Furnierfelder sowie schauseitig reicher Intarsiendekor aus Füllhörnern, Muschel- und Bandelwerk sowie gegeneinandergestellten Voluten. H. 223 cm. 204 cm x 78 cm. Beiliegend Vermerk des ursprünglichen Besitzers: "Anno 1767 Habe diesen Schrank für 20 Louis Dukaten gekauft es war ein Meisterstück welches Gott for Feuer und Schaden behüren wolle. Carl Maximilian Powalsky. Gold und Silberarbeiten in Breslau." Das Möbel entspricht jenem Typus, der zwischen 1740 und 1808 von der Breslauer Zunft zur Erlangung der Meisterwürde gefordert wurde. Eine Gruppe schlesischer Schränke dieser Art wird heute im Nationalmuseum in Breslau aufbewahrt. Ein Exemplar befindet sich in der Sammlung des Germanischen Nationalmuseums, Inv.-Nr. HG 11271. Vgl. Klein und Krutisch, S.106f. Provenienz: aus der Auflösung einer bedeutenden norddeutschen Privatsammlung. A Silesian Wroclaw walnut veneered masterpiece Baroque wardrobe. Breslau. Um 1750.
Breslauer Barock-Schrank Meisterstück. Nussbaum, teilw. reliefplastisch geschnitzt bzw. furniert. Einlagen aus unterschiedlichen Hölzern wie Ahorn. Gerader, rechteckiger Korpus, flankiert von breiten, schräggestellten Ecklisenen mit aufgelegten Pilastern und plastisch gestalteten, korinthischen Kapitellen auf zweischübigem Zargensockel und gekanteten Balusterfüßen. In der gegliederten Front zwei große Türen mit profilierten Kissenfüllungen mit großen intarsierten, allegorischen Figuren unter Baldachinen. Überaus reich gestaltetes, durchbrochen gearbeitetes Schloss mit flächendeckendem, reliefiertem Blattdekor. Breites, weit vorkragendes, an den Ecken verkröpftes Kranzgesims mit Trapezgiebel. Flächendeckend breit gerahmte Furnierfelder sowie schauseitig reicher Intarsiendekor aus Füllhörnern, Muschel- und Bandelwerk sowie gegeneinandergestellten Voluten. H. 223 cm. 204 cm x 78 cm. Beiliegend Vermerk des ursprünglichen Besitzers: "Anno 1767 Habe diesen Schrank für 20 Louis Dukaten gekauft es war ein Meisterstück welches Gott for Feuer und Schaden behüren wolle. Carl Maximilian Powalsky. Gold und Silberarbeiten in Breslau." Das Möbel entspricht jenem Typus, der zwischen 1740 und 1808 von der Breslauer Zunft zur Erlangung der Meisterwürde gefordert wurde. Eine Gruppe schlesischer Schränke dieser Art wird heute im Nationalmuseum in Breslau aufbewahrt. Ein Exemplar befindet sich in der Sammlung des Germanischen Nationalmuseums, Inv.-Nr. HG 11271. Vgl. Klein und Krutisch, S.106f. Provenienz: aus der Auflösung einer bedeutenden norddeutschen Privatsammlung. A Silesian Wroclaw walnut veneered masterpiece Baroque wardrobe. Breslau. Um 1750.
Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!
Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.
Suchauftrag anlegen