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Auktionsarchiv: Los-Nr. 1157

Biblia germanica Tübingen, Cotta, 1729-(1730).

Wertvolle Bücher
11.04.2017
Schätzpreis
2.800 €
ca. 3.002 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1157

Biblia germanica Tübingen, Cotta, 1729-(1730).

Wertvolle Bücher
11.04.2017
Schätzpreis
2.800 €
ca. 3.002 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Prachtexemplar der berühmten Luther-Bibel von Cotta in Tübingen Biblia, Das ist: Die gantze Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments, Nach der Übersetzung und mit den Vorreden und Randglossen Martin Luthers. Hrsg. von Christoph Matthäus Pfaff (Neues Testament: J. Ch. Klemm). 3 Bände. 12 Bl., 656 S.; S. [657]-1248; 4 Bl., 582 (recte 572) S., 80 S., 38 Bl. (Register). Mit 2 Kupfertiteln, 2 großen Textkupfern nach Georg David Nasenthaler, 2 Kupfertafeln mit mehreren Teilbildern sowie 3 gefalteten bzw. doppelblattgroßen Kupferstichkarten- bzw. -plänen, Titel in Rot und Schwarz gedruckt. 42 x 25,5 cm. Reich blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (stellenweise etwas fleckig, kaum geworfen, leichte Kratzspuren, ein Kapital beschürft, gering bestoßen) über 7 Bünden mit goldgeprägtem Lederrückenschild mit dreiseitigem punziertem Goldschnitt. Tübingen, Cotta, Johann Georg und Christian Gottfried 1729(-1730). Darlow-Moule 4231 (gibt als Druckdatum 1730 an). Lüthi 112 (nur Teil 1). Strohm E 1255 (nur 1 Karte). – Die berühmte "Cotta'sche Foliobibel" mit den Karten und Plänen sowie den beiden Kupfertafeln. Das Luxusexemplar, gedruckt auf besonders festem Papier, jedoch ohne die nur zu einem kleinen Teil der Auflage beigebundenen zusätzlichen Kupfertafeln und die Wappentafel. Die beiden schönen doppelblattgroßen Karten zeigen das Heilige Land sowie die Mittelmeerregion mit dem Heilige Land und den Apostelreisen, der Stadtplan zeigt Jerusalem. Cottas große Foliobibel gehört zu den Meilensteinen der Bibeledition nach Martin Luthers Urtext. – Bemerkenswert wohlerhaltenes und nahezu fleckenfreies, außergewöhnlich schönes Exemplar dieses herrlichen Bibeldrucks, gedruckt auf bestem, besonders starkem Papier und gebunden in prächtige zeitgenössische Pergamenteinbände, die jeweils auf den Deckeln eine Blindprägeplatte mit dem Porträt Luthers und dem Sinnspruch "Nosse cupis faciem Lutheri - hanc cerne tabellam; Si mentem, libros consule certus eris" und zu Melanchthon auf den Rückdeckeln "Forma Philippe tua est sed mens tua nescia pingi est ante bonis et tua scripta docent", was den Einband möglicherweise als Arbeit der Werkstatt des bedeutenden, in Erfurt geborenen Braunschweiger Hofbuchbinders und Bibliothekars Lukas Weischner (1550-1609) identifizierbar macht, dessen Werkstatt sich im Kloster Riddagshausen befand, bis er zuerst nach Helmstädt und dann in sein Heimatland Thüringen zurückging und in Jena weiter wirkte (vgl. EBDB p001263. Haebler I, 494-495. Hermann Herbst, Der Braunschweiger Hofbuchbinder Lukas Weischner. JdE I, 1927, S. 87-111. Hellmuth Helwig, Lukas Weischner und sein Vater Johannes Weischner als Buchbinder und Bibliothekare der Jenaer Universitätsbibliothek. In: AfB 36, 1936, S. 25-28, 36-37). Bordürerahmen aus floralen Rollen, Stempeln und eine Erlöserrolle umgeben die Deckelfelder (Prägungen teils etwas abgeflacht und kontrastarm). Die großzügig dreiseitig vergoldeten Schnittkanten sind fein mit Punktlinien und Sternchen an Kapitalen und Ecken punziert.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1157
Auktion:
Datum:
11.04.2017
Auktionshaus:
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5a
14193 Berlin
Deutschland
info@bassenge.com
+49 30 89380290
+49 30 8918025
Beschreibung:

Prachtexemplar der berühmten Luther-Bibel von Cotta in Tübingen Biblia, Das ist: Die gantze Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments, Nach der Übersetzung und mit den Vorreden und Randglossen Martin Luthers. Hrsg. von Christoph Matthäus Pfaff (Neues Testament: J. Ch. Klemm). 3 Bände. 12 Bl., 656 S.; S. [657]-1248; 4 Bl., 582 (recte 572) S., 80 S., 38 Bl. (Register). Mit 2 Kupfertiteln, 2 großen Textkupfern nach Georg David Nasenthaler, 2 Kupfertafeln mit mehreren Teilbildern sowie 3 gefalteten bzw. doppelblattgroßen Kupferstichkarten- bzw. -plänen, Titel in Rot und Schwarz gedruckt. 42 x 25,5 cm. Reich blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (stellenweise etwas fleckig, kaum geworfen, leichte Kratzspuren, ein Kapital beschürft, gering bestoßen) über 7 Bünden mit goldgeprägtem Lederrückenschild mit dreiseitigem punziertem Goldschnitt. Tübingen, Cotta, Johann Georg und Christian Gottfried 1729(-1730). Darlow-Moule 4231 (gibt als Druckdatum 1730 an). Lüthi 112 (nur Teil 1). Strohm E 1255 (nur 1 Karte). – Die berühmte "Cotta'sche Foliobibel" mit den Karten und Plänen sowie den beiden Kupfertafeln. Das Luxusexemplar, gedruckt auf besonders festem Papier, jedoch ohne die nur zu einem kleinen Teil der Auflage beigebundenen zusätzlichen Kupfertafeln und die Wappentafel. Die beiden schönen doppelblattgroßen Karten zeigen das Heilige Land sowie die Mittelmeerregion mit dem Heilige Land und den Apostelreisen, der Stadtplan zeigt Jerusalem. Cottas große Foliobibel gehört zu den Meilensteinen der Bibeledition nach Martin Luthers Urtext. – Bemerkenswert wohlerhaltenes und nahezu fleckenfreies, außergewöhnlich schönes Exemplar dieses herrlichen Bibeldrucks, gedruckt auf bestem, besonders starkem Papier und gebunden in prächtige zeitgenössische Pergamenteinbände, die jeweils auf den Deckeln eine Blindprägeplatte mit dem Porträt Luthers und dem Sinnspruch "Nosse cupis faciem Lutheri - hanc cerne tabellam; Si mentem, libros consule certus eris" und zu Melanchthon auf den Rückdeckeln "Forma Philippe tua est sed mens tua nescia pingi est ante bonis et tua scripta docent", was den Einband möglicherweise als Arbeit der Werkstatt des bedeutenden, in Erfurt geborenen Braunschweiger Hofbuchbinders und Bibliothekars Lukas Weischner (1550-1609) identifizierbar macht, dessen Werkstatt sich im Kloster Riddagshausen befand, bis er zuerst nach Helmstädt und dann in sein Heimatland Thüringen zurückging und in Jena weiter wirkte (vgl. EBDB p001263. Haebler I, 494-495. Hermann Herbst, Der Braunschweiger Hofbuchbinder Lukas Weischner. JdE I, 1927, S. 87-111. Hellmuth Helwig, Lukas Weischner und sein Vater Johannes Weischner als Buchbinder und Bibliothekare der Jenaer Universitätsbibliothek. In: AfB 36, 1936, S. 25-28, 36-37). Bordürerahmen aus floralen Rollen, Stempeln und eine Erlöserrolle umgeben die Deckelfelder (Prägungen teils etwas abgeflacht und kontrastarm). Die großzügig dreiseitig vergoldeten Schnittkanten sind fein mit Punktlinien und Sternchen an Kapitalen und Ecken punziert.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1157
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Datum:
11.04.2017
Auktionshaus:
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info@bassenge.com
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