Beschreibung: Grützner, Eduard von 1846 Großkarlowitz b. Neisse - 1925 München Ein Kunstmäzen L. u. signiert und (19)03 datiert. Öl auf Lwd. 97 x 75 cm. Rahmen. Mit großer Liebe zum Detail schildert Eduard von Grützner nicht nur seine Figuren, sondern auch seine Interieurs. Ein Kunst- und Antiquitätenhändler stellt einem Kardinal und seinem Adlatus eine Tischuhr, bekrönt von einer weiblichen Allegorie vor, die offensichtlich deren Gefallen findet. Auch weitere Kunstwerke mit weiblichen Figuren zieren den reich ausgestatten Raum und weisen so auf eine gewisse Sinnenfreude der geistlichen Herren hin. Grützners Vorliebe für die Darstellung Geistlicher fußt auf biografischen Erlebnissen, vorwiegend die Unterstützung und Förderung seiner Ausbildung durch den Dorfpfarrer Fischer bildeten die Basis für seine spätere Malerkarriere. Die Genreszenen mit Antiquitätenhändlern haben ihren Ursprung in der Sammelleidenschaft des Künstlers, der ab seinen ersten Erfolgen einen umfangreichen Bestand zusammentrug, den er in Teilen auch immer wieder in seinen Gemälden abbildet. Provenienz: Ehemals Sammlung Dr. Georg Schäfer Schweinfurt (rücks. mit Etikett und Inv.-Nr.). - Neumeister, Auktion zugunsten der Stiftung der Sammlung Dr. Georg Schäfer am 27. Februar 1999, S. 98, Kat.-Nr. 99 (mit Farbabb.). - Aus dem Nachlass eines süddeutschen Sammlers. Literatur: Balogh, László, Eduard von Grützner 1846-1925. Ein Münchner Genremaler der Gründerzeit. Mainburg 1991, S. 225, WVZ-Nr. 547 (mit Abb.). Ausstellung: Münchener Jahresausstellung 1903, Glaspalast, Ausst.-Kat., S. 46, Kat.-Nr. 390 (Abb. auf Tafel 35). Signatur-Bez-Vorne: L. u. signiert und (19)03 datiert Technik: Öl Träger: auf Lwd Maße: 97 x 75 cm Rahmen: Rahmen .schlagwort { color: #999; } .schlagwort:hover { text-decoration: none
Beschreibung: Grützner, Eduard von 1846 Großkarlowitz b. Neisse - 1925 München Ein Kunstmäzen L. u. signiert und (19)03 datiert. Öl auf Lwd. 97 x 75 cm. Rahmen. Mit großer Liebe zum Detail schildert Eduard von Grützner nicht nur seine Figuren, sondern auch seine Interieurs. Ein Kunst- und Antiquitätenhändler stellt einem Kardinal und seinem Adlatus eine Tischuhr, bekrönt von einer weiblichen Allegorie vor, die offensichtlich deren Gefallen findet. Auch weitere Kunstwerke mit weiblichen Figuren zieren den reich ausgestatten Raum und weisen so auf eine gewisse Sinnenfreude der geistlichen Herren hin. Grützners Vorliebe für die Darstellung Geistlicher fußt auf biografischen Erlebnissen, vorwiegend die Unterstützung und Förderung seiner Ausbildung durch den Dorfpfarrer Fischer bildeten die Basis für seine spätere Malerkarriere. Die Genreszenen mit Antiquitätenhändlern haben ihren Ursprung in der Sammelleidenschaft des Künstlers, der ab seinen ersten Erfolgen einen umfangreichen Bestand zusammentrug, den er in Teilen auch immer wieder in seinen Gemälden abbildet. Provenienz: Ehemals Sammlung Dr. Georg Schäfer Schweinfurt (rücks. mit Etikett und Inv.-Nr.). - Neumeister, Auktion zugunsten der Stiftung der Sammlung Dr. Georg Schäfer am 27. Februar 1999, S. 98, Kat.-Nr. 99 (mit Farbabb.). - Aus dem Nachlass eines süddeutschen Sammlers. Literatur: Balogh, László, Eduard von Grützner 1846-1925. Ein Münchner Genremaler der Gründerzeit. Mainburg 1991, S. 225, WVZ-Nr. 547 (mit Abb.). Ausstellung: Münchener Jahresausstellung 1903, Glaspalast, Ausst.-Kat., S. 46, Kat.-Nr. 390 (Abb. auf Tafel 35). Signatur-Bez-Vorne: L. u. signiert und (19)03 datiert Technik: Öl Träger: auf Lwd Maße: 97 x 75 cm Rahmen: Rahmen .schlagwort { color: #999; } .schlagwort:hover { text-decoration: none
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