Bedeutender Nürnberger Renaissance-Deckelhumpen Silber; getrieben, gegossen und ziseliert; innen und außen vergoldet. Auf profiliertem Standring leicht konischer Korpus; die Wandung dekoriert mit fein ziselierten manieristischen Figuren, Schweifwerk und Maskarons zwischen drei runden Reserven mit gegossenen Plaketten der Caritas, Fides und Patientia aus der Folge der sieben sitzendenTugenden nach Peter Flötner Eine vierte Plakette der Folge mit Darstellung der Fortitudo auf dem Scheitel des wenig aufgewölbten Scharnierdeckels. Die figürliche Daumenrast in Gestalt eines auf einem Weinfass sitzenden Bacchusknaben. Der gegossene, aufwändig gestaltete Volutenhenkel mit plastischem Reliefdekor um eine fein ziselierte weibliche Herme. Marken: BZ Nürnberg um 1569 - 76, MZ Jobst Heberlein (auch: Heberle, 1575 - um 1586, GNM Nr. 07, 334), französischer Importstempel Cigne (nach 1893, Rosenberg Nr. 6616), Tremolierstiche. H 14 cm, Gewicht 629 g. Nürnberg, Jobst Heberlein, um 1575 - 80. Provenienz Privatsammlung Niedersachsen. Literatur Vgl. einen sehr ähnlichen Deckelhumpen Heberleins, ehemals in der Sammlung Alfred Pringsheim, abgebildet bei Seelig, Die Silbersammlung Alfred Pringsheim, Riggisberg 2013, Abb. 10. Vgl. auch Heberleins Humpen in Laternenform in der Sammlung des Germanischen Nationalmuseums (Inv.-Nr. HG 8781), abgebildet im Kat. Wenzel Jamnitzer und die Nürnberger Goldschmiedekunst 1500 - 1700, Nürnberg 1985, Nr. 56. Ein Scherzbecher in der Rüstkammer des Moskauer Kreml abgebildet im Kat. GNM 2007, Nr. 173. Zur Folge der Tugenden nach Peter Flötner vgl. Weber, Deutsche, Niederländische und Französische Renaissanceplaketten 1500 - 1650, München 1975, Nr. 64.1, 3, 4 und 5.
Bedeutender Nürnberger Renaissance-Deckelhumpen Silber; getrieben, gegossen und ziseliert; innen und außen vergoldet. Auf profiliertem Standring leicht konischer Korpus; die Wandung dekoriert mit fein ziselierten manieristischen Figuren, Schweifwerk und Maskarons zwischen drei runden Reserven mit gegossenen Plaketten der Caritas, Fides und Patientia aus der Folge der sieben sitzendenTugenden nach Peter Flötner Eine vierte Plakette der Folge mit Darstellung der Fortitudo auf dem Scheitel des wenig aufgewölbten Scharnierdeckels. Die figürliche Daumenrast in Gestalt eines auf einem Weinfass sitzenden Bacchusknaben. Der gegossene, aufwändig gestaltete Volutenhenkel mit plastischem Reliefdekor um eine fein ziselierte weibliche Herme. Marken: BZ Nürnberg um 1569 - 76, MZ Jobst Heberlein (auch: Heberle, 1575 - um 1586, GNM Nr. 07, 334), französischer Importstempel Cigne (nach 1893, Rosenberg Nr. 6616), Tremolierstiche. H 14 cm, Gewicht 629 g. Nürnberg, Jobst Heberlein, um 1575 - 80. Provenienz Privatsammlung Niedersachsen. Literatur Vgl. einen sehr ähnlichen Deckelhumpen Heberleins, ehemals in der Sammlung Alfred Pringsheim, abgebildet bei Seelig, Die Silbersammlung Alfred Pringsheim, Riggisberg 2013, Abb. 10. Vgl. auch Heberleins Humpen in Laternenform in der Sammlung des Germanischen Nationalmuseums (Inv.-Nr. HG 8781), abgebildet im Kat. Wenzel Jamnitzer und die Nürnberger Goldschmiedekunst 1500 - 1700, Nürnberg 1985, Nr. 56. Ein Scherzbecher in der Rüstkammer des Moskauer Kreml abgebildet im Kat. GNM 2007, Nr. 173. Zur Folge der Tugenden nach Peter Flötner vgl. Weber, Deutsche, Niederländische und Französische Renaissanceplaketten 1500 - 1650, München 1975, Nr. 64.1, 3, 4 und 5.
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