BEDEUTENDE IKONE: DARSTELLUNG EINER IKONOSTASE Russland, Palech, Anfang 19. Jh. Zypressenholz-Tafel mit zwei profilierten Rückseiten-Sponki. Eitempera auf Kreidegrund, partielle Vergoldung. 35,7 x 30,1 cm. Die Darstellung einer vollständigen Kirchenikonostase auf einer Ikone ist seit dem 19. Jahrhundert nachgewiesen. Durch den streng symmetrischen Aufbau gliedert sich das Bildfeld in sieben horizontale und 13 vertikale Register. Die Mittelachse ist durch breitere Bildfelder hervorgehoben. Das obere Register deutet ein Kirchendach mit sieben kreuzbekrönten Kuppeln an. In den darunterliegenden neun Bildfeldern werden u.a. Christus auf dem Ölberg, der Judaskuss, die Kreuztragung, die Kreuzigung, die Kreuzabnahme, die Grablegung und die Verspottung Christi thematisiert. Unterhalb der Kreuzigung im Zentrum der obersten Reihe nimmt die Darstellung Neutestamentlichen Dreifaltigkeit die Mitte des Vorväterranges ein. Unterhalb schließt sich mittig ddie thronende Gottesmutter mit dem Christuskind an, zu beiden Seiten flankieren ihn je acht Propheten aus dem Alten Testament. Der thronende Christus bildet das Zentrum der aus Aposteln bestehenden Deesis-Reihe. Das darunterliegenden Register zeigen die Hochfeste des orthodoxen Kirchenjahres. Der 'örtliche Rang' der Ikonostase gibt links des Diakon Stephanos und Laurentios rechts wieder. Diese Ikone zeichnet sich durch Lupenmalerei aus. Die gezielt gesetzten Hochlichter in den Inkarnaten ermöglichen eine individuelle und differenzierte Gestaltung dieser figurenreichen Ikone. Literatur: E. Haustein-Bartsch (Hg.): Pforte des Himmels, Bielefeld 2008, Kat. 37.
BEDEUTENDE IKONE: DARSTELLUNG EINER IKONOSTASE Russland, Palech, Anfang 19. Jh. Zypressenholz-Tafel mit zwei profilierten Rückseiten-Sponki. Eitempera auf Kreidegrund, partielle Vergoldung. 35,7 x 30,1 cm. Die Darstellung einer vollständigen Kirchenikonostase auf einer Ikone ist seit dem 19. Jahrhundert nachgewiesen. Durch den streng symmetrischen Aufbau gliedert sich das Bildfeld in sieben horizontale und 13 vertikale Register. Die Mittelachse ist durch breitere Bildfelder hervorgehoben. Das obere Register deutet ein Kirchendach mit sieben kreuzbekrönten Kuppeln an. In den darunterliegenden neun Bildfeldern werden u.a. Christus auf dem Ölberg, der Judaskuss, die Kreuztragung, die Kreuzigung, die Kreuzabnahme, die Grablegung und die Verspottung Christi thematisiert. Unterhalb der Kreuzigung im Zentrum der obersten Reihe nimmt die Darstellung Neutestamentlichen Dreifaltigkeit die Mitte des Vorväterranges ein. Unterhalb schließt sich mittig ddie thronende Gottesmutter mit dem Christuskind an, zu beiden Seiten flankieren ihn je acht Propheten aus dem Alten Testament. Der thronende Christus bildet das Zentrum der aus Aposteln bestehenden Deesis-Reihe. Das darunterliegenden Register zeigen die Hochfeste des orthodoxen Kirchenjahres. Der 'örtliche Rang' der Ikonostase gibt links des Diakon Stephanos und Laurentios rechts wieder. Diese Ikone zeichnet sich durch Lupenmalerei aus. Die gezielt gesetzten Hochlichter in den Inkarnaten ermöglichen eine individuelle und differenzierte Gestaltung dieser figurenreichen Ikone. Literatur: E. Haustein-Bartsch (Hg.): Pforte des Himmels, Bielefeld 2008, Kat. 37.
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