Auktionsarchiv: Los-Nr. 2001

Arndt, Ernst Moritz Gedichtmanuskript "Des Deutschen Vaterland"

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 2001

Arndt, Ernst Moritz Gedichtmanuskript "Des Deutschen Vaterland"

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

"Des Deutschen Vaterland" Arndt, Ernst Moritz, Dichter, demokratisch-patriotischer Schriftsteller und Politiker, Professor in Greifswald und Bonn (1769-1860). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Ernst Moritz Arndt" und eigh. Erläuterung. 3 1 / 4 S. 4to. O. O. u. J. "Des Deutschen Vaterland". 10 Strophen zu je 4 Zeilen, am Schluß signiert. Eigenhändige vollständige Niederschrift der endgültigen Fassung von Arndts wohl berühmtestem Gedicht; wahrscheinlich für den Abdruck in einem Buch oder einer Zeitschrift bestimmt. Die erste und die letzte Strophe lauten: "Was ist des Deutschen Vaterland? / Ist's Preußenland ist's Schwabenland? / Ist's wo am Rhein die Rebe blüht? / Ist's wo am Belt die Möve zieht? / O nein, nein, nein! / Sein Vaterland muß größer seyn. ... Das ganze Deutschland soll es seyn! / O Gott vom Himmel sieh darein! / Und gieb uns rechten deutschen Muth, / Daß wir es lieben treu und gut. / Das soll es seyn! / Das ganze Deutschland soll es seyn!" - Das 1813 noch vor der Leipziger Völkerschlacht entstandene Lied fand erst in der zweiten Vertonung die große Verbreitung, die es dann im 19. Jahrhundert erlebte. Die heute pathetisch anmutende Sprache greift treffend die Stimmung der großen Befreiungsbewegung auf, mit dem erträumten Ziel einer Einigung des zersplitterten deutschen Reiches. - Auf der vor neun Jahren versteigerten ersten Version des Liedes fehlte des Dichters Unterschrift. Auf unserem Exemplar ist nicht nur diese vorhanden, sondern auf der letzten Seite des Doppelblattes zusätzlich folgende Bemerkungen von Arndts Hand: "NB. Dieses Lied hab' ich ausgewält [!], nicht als ob ich es für das beste meiner Reime hielte, sondern weil es am meisten Lauf gewonnen hat." Und am unteren Rand des Blattes: "Ernst Moritz Arndt, geboren im J. 1769 zu Schoritz in der Insel Rügen." - Auf dieser letzten Seite kleine Montagespuren; leicht gebräunt; kleine Randeinrisse, teils alt restauriert. - In dieser vom Dichter signierten Niederschrift von größter Seltenheit.

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"Des Deutschen Vaterland" Arndt, Ernst Moritz, Dichter, demokratisch-patriotischer Schriftsteller und Politiker, Professor in Greifswald und Bonn (1769-1860). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Ernst Moritz Arndt" und eigh. Erläuterung. 3 1 / 4 S. 4to. O. O. u. J. "Des Deutschen Vaterland". 10 Strophen zu je 4 Zeilen, am Schluß signiert. Eigenhändige vollständige Niederschrift der endgültigen Fassung von Arndts wohl berühmtestem Gedicht; wahrscheinlich für den Abdruck in einem Buch oder einer Zeitschrift bestimmt. Die erste und die letzte Strophe lauten: "Was ist des Deutschen Vaterland? / Ist's Preußenland ist's Schwabenland? / Ist's wo am Rhein die Rebe blüht? / Ist's wo am Belt die Möve zieht? / O nein, nein, nein! / Sein Vaterland muß größer seyn. ... Das ganze Deutschland soll es seyn! / O Gott vom Himmel sieh darein! / Und gieb uns rechten deutschen Muth, / Daß wir es lieben treu und gut. / Das soll es seyn! / Das ganze Deutschland soll es seyn!" - Das 1813 noch vor der Leipziger Völkerschlacht entstandene Lied fand erst in der zweiten Vertonung die große Verbreitung, die es dann im 19. Jahrhundert erlebte. Die heute pathetisch anmutende Sprache greift treffend die Stimmung der großen Befreiungsbewegung auf, mit dem erträumten Ziel einer Einigung des zersplitterten deutschen Reiches. - Auf der vor neun Jahren versteigerten ersten Version des Liedes fehlte des Dichters Unterschrift. Auf unserem Exemplar ist nicht nur diese vorhanden, sondern auf der letzten Seite des Doppelblattes zusätzlich folgende Bemerkungen von Arndts Hand: "NB. Dieses Lied hab' ich ausgewält [!], nicht als ob ich es für das beste meiner Reime hielte, sondern weil es am meisten Lauf gewonnen hat." Und am unteren Rand des Blattes: "Ernst Moritz Arndt, geboren im J. 1769 zu Schoritz in der Insel Rügen." - Auf dieser letzten Seite kleine Montagespuren; leicht gebräunt; kleine Randeinrisse, teils alt restauriert. - In dieser vom Dichter signierten Niederschrift von größter Seltenheit.

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