Arabisches Pilgerhandbuch mit Miniaturen zur Hidschra von Mekka nach Medina Arabisches Taschengebetbuch. Arabische Handschrift mit Koranversen und Gebeten auf Papier. 103 (statt 110?) Bl. Mit 2 Zierseiten mit ’Unwan in Gold und Farben, Surenhervorhebung als farbige Balken mit Kalligraphie auf Goldgrund, Kapitelanfängen mit zahlreichen Rosettenweisern in Gold und Farben sowie Goldpunkten für die Vers- und Gebetanfänge. Eine Doppelseite mit vielfarbiger Blumenornamentik auf Goldgrund sowie eine weitere Doppelseite mit 2 Goldgrund-Miniaturen. 12,6 x 7,8 cm. Lederklappeneinband d. Z. (an Kanten nur leicht beschabt und berieben) mit reicher geprägter Kreuz-Verzierung in Blindfileten mit gestempelten Punkten (ein Kreuzchen vergoldet), im dazugehörigen Lederschuber (dieser stärker bestoßen und beschabt, an Kanten teils aufgegangen, Deckelbezugspapier stellenweise abgerissen, Klappe mit kleinen Fehlstellen). Osmanisches Reich ( wohl Istanbul) um 1860 . Ein kleines kostbar gestaltetes Taschengebetbuch als Begleiter für den muslimischen Pilger auf seinem Haddsch nach Mekka. Enthalten sind neben den individuell angeordneten (also nicht dem Kanon eines vollständigen Korans entsprechenden) Suren, die wohl um einige Gebete erweitert und ergänzt wurden. So ist der Schriftraum durch drei schwarze Federlinien und einen leuchtenden Goldrahmen auf jeder Seite begrenzt. Um den Rahmen sind wie üblich auf- und absteigend schräge, teils in roter Tinte geschriebene bzw. rot unterstrichener Textpassagen in einem Kurrent-Duktus angebracht. Die besonders schönen beiden Miniaturen zeigen die Heiligtümer der Hidschra Mohammeds: Mekka mit der Al-Masdschid al-Haram und der gut sichtbaren schwarzen Kaaba mit Goldstreifen im Zentrum. Und Medina mit der Prophetenmoschee, der Al-Masgid an-nabawi, beide umgeben von den Arkadenhallen und den Grabmälern, den Toren und Brunnen für die rituellen Waschungen, der Minbar und den hochaufragenden Minaretten an den Ecken des Hofes. Entstanden ist der hübsche Taschenkoran wohl in der größten Produktionsstätte der Koranhandschriften des 19. Jahrhunderts, im Zentrum des Osmanischen Weltreichs: Istanbul. Dafür spricht nicht zuletzt die sorgfältige Illumination und das gelatinierte Papier. – Einige Blätter sind lose, am Schluss fehlen wohl ein paar wenige Blätter. Wenige Textstellen radiert bzw. ausgelöscht. Eine größere Wurmspur von der rechten Ecke in den Rand (ohne den Textspiegel zu betreffen), sonst nur kleine Papierläsuren bzw. minimaler Eckverlust. Durchgehend papierbedingt gebräunt, eine der Miniaturseiten mit kleinem Mittelriss (ohne Darstellungsverlust), insgesamt sehr schönes, ordentlich, für ein Gebrauchsbuch auf dem Hadsch sogar bemerkenswert gut erhaltenes Gebetbuch im zeitgenössich originalen Einband - und mit den äußerst seltenen, ausgesprochen reizvollen Miniaturen geziert.
Arabisches Pilgerhandbuch mit Miniaturen zur Hidschra von Mekka nach Medina Arabisches Taschengebetbuch. Arabische Handschrift mit Koranversen und Gebeten auf Papier. 103 (statt 110?) Bl. Mit 2 Zierseiten mit ’Unwan in Gold und Farben, Surenhervorhebung als farbige Balken mit Kalligraphie auf Goldgrund, Kapitelanfängen mit zahlreichen Rosettenweisern in Gold und Farben sowie Goldpunkten für die Vers- und Gebetanfänge. Eine Doppelseite mit vielfarbiger Blumenornamentik auf Goldgrund sowie eine weitere Doppelseite mit 2 Goldgrund-Miniaturen. 12,6 x 7,8 cm. Lederklappeneinband d. Z. (an Kanten nur leicht beschabt und berieben) mit reicher geprägter Kreuz-Verzierung in Blindfileten mit gestempelten Punkten (ein Kreuzchen vergoldet), im dazugehörigen Lederschuber (dieser stärker bestoßen und beschabt, an Kanten teils aufgegangen, Deckelbezugspapier stellenweise abgerissen, Klappe mit kleinen Fehlstellen). Osmanisches Reich ( wohl Istanbul) um 1860 . Ein kleines kostbar gestaltetes Taschengebetbuch als Begleiter für den muslimischen Pilger auf seinem Haddsch nach Mekka. Enthalten sind neben den individuell angeordneten (also nicht dem Kanon eines vollständigen Korans entsprechenden) Suren, die wohl um einige Gebete erweitert und ergänzt wurden. So ist der Schriftraum durch drei schwarze Federlinien und einen leuchtenden Goldrahmen auf jeder Seite begrenzt. Um den Rahmen sind wie üblich auf- und absteigend schräge, teils in roter Tinte geschriebene bzw. rot unterstrichener Textpassagen in einem Kurrent-Duktus angebracht. Die besonders schönen beiden Miniaturen zeigen die Heiligtümer der Hidschra Mohammeds: Mekka mit der Al-Masdschid al-Haram und der gut sichtbaren schwarzen Kaaba mit Goldstreifen im Zentrum. Und Medina mit der Prophetenmoschee, der Al-Masgid an-nabawi, beide umgeben von den Arkadenhallen und den Grabmälern, den Toren und Brunnen für die rituellen Waschungen, der Minbar und den hochaufragenden Minaretten an den Ecken des Hofes. Entstanden ist der hübsche Taschenkoran wohl in der größten Produktionsstätte der Koranhandschriften des 19. Jahrhunderts, im Zentrum des Osmanischen Weltreichs: Istanbul. Dafür spricht nicht zuletzt die sorgfältige Illumination und das gelatinierte Papier. – Einige Blätter sind lose, am Schluss fehlen wohl ein paar wenige Blätter. Wenige Textstellen radiert bzw. ausgelöscht. Eine größere Wurmspur von der rechten Ecke in den Rand (ohne den Textspiegel zu betreffen), sonst nur kleine Papierläsuren bzw. minimaler Eckverlust. Durchgehend papierbedingt gebräunt, eine der Miniaturseiten mit kleinem Mittelriss (ohne Darstellungsverlust), insgesamt sehr schönes, ordentlich, für ein Gebrauchsbuch auf dem Hadsch sogar bemerkenswert gut erhaltenes Gebetbuch im zeitgenössich originalen Einband - und mit den äußerst seltenen, ausgesprochen reizvollen Miniaturen geziert.
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