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Auktionsarchiv: Los-Nr. 71 -

(Antwerpen 1601–1678) Weite

Alte Meister
24.04.2018
Schätzpreis
180.000 € - 240.000 €
ca. 220.371 $ - 293.828 $
Zuschlagspreis:
230.156 €
ca. 281.776 $
Auktionsarchiv: Los-Nr. 71 -

(Antwerpen 1601–1678) Weite

Alte Meister
24.04.2018
Schätzpreis
180.000 € - 240.000 €
ca. 220.371 $ - 293.828 $
Zuschlagspreis:
230.156 €
ca. 281.776 $
Beschreibung:

(Antwerpen 1601–1678) Weite Hügellandschaft mit Reisenden auf einem Weg, Öl auf Holz, 45 x 75 cm, gerahmt Diesem Gemälde liegt ein schriftliches Gutachten von Klaus Ertz bei (März 2018). Ertz schreibt: „Das zu begutachtende Gemälde Hügellandschaft mit Rinderherde ist mir im Original bekannt. Nach gründlicher Beschäftigung mit diesem gut erhaltenen Bild bin ich überzeugt, dass es von dem flämischen Maler Jan Brueghel d. J. gegen Ende der 1620er-Jahre, kurze Zeit nach Übernahme des väterlichen Ateliers in Antwerpen, geschaffen wurde. Die für Jan Brueghel d. J. typischen Farben Gelb-Braun-Grün im Vordergrund und Blau-Gelb-Weiß im Himmel sowie die von Wolken teilweise verdeckte Sonne, die von oben links ihr Licht auf diese hügelige Landschaftsszene wirft, die sparsam und punktuell eingesetzten Rottöne in den Gewändern der Bauern auf dem Weg und in den Wägen sind ebenso charakteristisch für den Künstler wie die Weißhöhungen auf den Ästen der Bäume, dem Gerippe, den Schafen und den Umrissen der Planwagen, die dem Bild Tiefe verleihen. Auch die an den Vater erinnernde Feinteiligkeit der Details spricht für die frühe Datierung. In dieser Zeit hat der Sohn aus dem vom Vater und vom Freund, dem Landschaftsmaler Josse de Momper d. J. (nur von diesem kennen wir das charakteristische Ochsenblutrot im linken Hügel), vorgefundenen Kompositionsrepertoire eigene Ideen entwickelt und in diesem Gemälde eine eigenständige, überraschend neue Kompositionsidee geschaffen.“

Auktionsarchiv: Los-Nr. 71 -
Auktion:
Datum:
24.04.2018
Auktionshaus:
Dorotheum GmbH & Co. KG
Dorotheengasse 17
1010 Wien
Österreich
kundendienst@dorotheum.at
+43 (0)1 515600
+43 (0)1 51560443
Beschreibung:

(Antwerpen 1601–1678) Weite Hügellandschaft mit Reisenden auf einem Weg, Öl auf Holz, 45 x 75 cm, gerahmt Diesem Gemälde liegt ein schriftliches Gutachten von Klaus Ertz bei (März 2018). Ertz schreibt: „Das zu begutachtende Gemälde Hügellandschaft mit Rinderherde ist mir im Original bekannt. Nach gründlicher Beschäftigung mit diesem gut erhaltenen Bild bin ich überzeugt, dass es von dem flämischen Maler Jan Brueghel d. J. gegen Ende der 1620er-Jahre, kurze Zeit nach Übernahme des väterlichen Ateliers in Antwerpen, geschaffen wurde. Die für Jan Brueghel d. J. typischen Farben Gelb-Braun-Grün im Vordergrund und Blau-Gelb-Weiß im Himmel sowie die von Wolken teilweise verdeckte Sonne, die von oben links ihr Licht auf diese hügelige Landschaftsszene wirft, die sparsam und punktuell eingesetzten Rottöne in den Gewändern der Bauern auf dem Weg und in den Wägen sind ebenso charakteristisch für den Künstler wie die Weißhöhungen auf den Ästen der Bäume, dem Gerippe, den Schafen und den Umrissen der Planwagen, die dem Bild Tiefe verleihen. Auch die an den Vater erinnernde Feinteiligkeit der Details spricht für die frühe Datierung. In dieser Zeit hat der Sohn aus dem vom Vater und vom Freund, dem Landschaftsmaler Josse de Momper d. J. (nur von diesem kennen wir das charakteristische Ochsenblutrot im linken Hügel), vorgefundenen Kompositionsrepertoire eigene Ideen entwickelt und in diesem Gemälde eine eigenständige, überraschend neue Kompositionsidee geschaffen.“

Auktionsarchiv: Los-Nr. 71 -
Auktion:
Datum:
24.04.2018
Auktionshaus:
Dorotheum GmbH & Co. KG
Dorotheengasse 17
1010 Wien
Österreich
kundendienst@dorotheum.at
+43 (0)1 515600
+43 (0)1 51560443
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