Auktionsarchiv: Los-Nr. 16

(Antwerpen 1601–1678) Stillleben mit

Schätzpreis
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(Antwerpen 1601–1678) Stillleben mit

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Beschreibung:

(Antwerpen 1601–1678) Stillleben mit Blumenvase, Öl auf Holz, 46,7 x 34 cm, gerahmt Wir danken Klaus Ertz, der die Zuschreibung des vorliegenden Gemäldes nach dessen Begutachtung im Original bestätigt hat. Ein Gutachten liegt vor. Das vorliegende Blumenarrangement enthält Pfingstrosen, Tulpen, Iris, Kornblumen und Ringelblumen, die in einer Tonvase angeordnet sind. Mühelos und gekonnt wird die Komposition dem Bildformat angepasst. Schon in Zusammenarbeit mit seinem Vater, Jan Brueghel d. Ä., schuf der jüngere Jan Brueghel Blumenstillleben. Später führte er das Erbe des Vaters weiter und malte Blumenstücke von überragender Qualität. Es gelangen ihm auch eigene Bildfindungen, mit denen er die starke Nachfrage nach derartigen Stillleben befriedigen konnte. Allgemein liegt den Blumenstillleben dieser Zeit der Gedanke der Vanitas zugrunde: Die Blüten sind zum Welken verdammt und damit wie der Mensch vergänglich. Barbara Welzel erklärt: „Gerade die Blumenstillleben feiern den Triumph der Kunst über die Vergänglichkeit der Natur. In der kunstvollen Inszenierung von Natürlichkeit äußert sich in gleichzeitiger Verbindung mit Momenten der Desillusionierung eine versierte Kunstfertigkeit“ (siehe B. Welzel, Kunstvolle Inszenierung von Natürlichkeit, Anmerkungen zu den Blumenstillleben Jan Brueghels d. Ä., in: Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung, Laufhütte 2000, S. 556).

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(Antwerpen 1601–1678) Stillleben mit Blumenvase, Öl auf Holz, 46,7 x 34 cm, gerahmt Wir danken Klaus Ertz, der die Zuschreibung des vorliegenden Gemäldes nach dessen Begutachtung im Original bestätigt hat. Ein Gutachten liegt vor. Das vorliegende Blumenarrangement enthält Pfingstrosen, Tulpen, Iris, Kornblumen und Ringelblumen, die in einer Tonvase angeordnet sind. Mühelos und gekonnt wird die Komposition dem Bildformat angepasst. Schon in Zusammenarbeit mit seinem Vater, Jan Brueghel d. Ä., schuf der jüngere Jan Brueghel Blumenstillleben. Später führte er das Erbe des Vaters weiter und malte Blumenstücke von überragender Qualität. Es gelangen ihm auch eigene Bildfindungen, mit denen er die starke Nachfrage nach derartigen Stillleben befriedigen konnte. Allgemein liegt den Blumenstillleben dieser Zeit der Gedanke der Vanitas zugrunde: Die Blüten sind zum Welken verdammt und damit wie der Mensch vergänglich. Barbara Welzel erklärt: „Gerade die Blumenstillleben feiern den Triumph der Kunst über die Vergänglichkeit der Natur. In der kunstvollen Inszenierung von Natürlichkeit äußert sich in gleichzeitiger Verbindung mit Momenten der Desillusionierung eine versierte Kunstfertigkeit“ (siehe B. Welzel, Kunstvolle Inszenierung von Natürlichkeit, Anmerkungen zu den Blumenstillleben Jan Brueghels d. Ä., in: Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung, Laufhütte 2000, S. 556).

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