Zeitgenössische Kunst Donnerstag, 16. Juli 2020 (Neuer Termin!) Titelbild: Katharina Grosse Ohne Titel (2015/80016L), 2015 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Provenienz: Galerie Thomas, München; Privatsammlung, Süddeutschland. In Antony Gormleys Œuvre ist der menschliche Körper und seine Relation zum Raum das zentrale Thema. Der Körper als Resonanzraum der menschlichen Seele, der Ort, an dem Emotionen, Empfindungen und Wahrnehmungen Form annehmen. In seinen beeindruckenden Installationen seiner Stahlskulpturen beschäftigt er sich immerfort mit dem Menschen, sei es als Individuum oder in der Masse, als soziales und gesellschaftliches Wesen. Für Gormley ist das Zeichnen ein zentrales alltägliches Begehren, das parallel zu seinen Bildhauerarbeiten verläuft und dieselben Anliegen auf unterschiedliche Weise untersucht. Während bei den Skulpturen ausführliche Planung und eine eher strapaziöse Ausführung erforderlich sind, ermöglichen die Zeichnungen eine schnellere und flüssigere Arbeitsweise. Intuition und Vorstellungskraft werden direkt auf das Papier gebracht. Denken wird sowohl zu einer körperlichen als auch zu einer geistigen Aktivität. In den späten 1980er Jahren, in die auch die vorliegende Arbeit einzuordnen ist, entstand eine Reihe kleinformatiger Zeichnungen mit einer Mischung aus pechschwarzen Pigmenten, Kohle und Leinöl auf festem Somerset-Velin. Für diese Werkreihe verwendete der Künstler großformatige Papierbögen, die er zu Viertel oder Achtel zerriss und die unebenen Blattränder beibehielt. Die zerfetzten Blattränder sollen auch raue Struktur und Umrisslinien in seinen Motiven widerspiegeln. – In sehr gutem Zustand.
Zeitgenössische Kunst Donnerstag, 16. Juli 2020 (Neuer Termin!) Titelbild: Katharina Grosse Ohne Titel (2015/80016L), 2015 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Provenienz: Galerie Thomas, München; Privatsammlung, Süddeutschland. In Antony Gormleys Œuvre ist der menschliche Körper und seine Relation zum Raum das zentrale Thema. Der Körper als Resonanzraum der menschlichen Seele, der Ort, an dem Emotionen, Empfindungen und Wahrnehmungen Form annehmen. In seinen beeindruckenden Installationen seiner Stahlskulpturen beschäftigt er sich immerfort mit dem Menschen, sei es als Individuum oder in der Masse, als soziales und gesellschaftliches Wesen. Für Gormley ist das Zeichnen ein zentrales alltägliches Begehren, das parallel zu seinen Bildhauerarbeiten verläuft und dieselben Anliegen auf unterschiedliche Weise untersucht. Während bei den Skulpturen ausführliche Planung und eine eher strapaziöse Ausführung erforderlich sind, ermöglichen die Zeichnungen eine schnellere und flüssigere Arbeitsweise. Intuition und Vorstellungskraft werden direkt auf das Papier gebracht. Denken wird sowohl zu einer körperlichen als auch zu einer geistigen Aktivität. In den späten 1980er Jahren, in die auch die vorliegende Arbeit einzuordnen ist, entstand eine Reihe kleinformatiger Zeichnungen mit einer Mischung aus pechschwarzen Pigmenten, Kohle und Leinöl auf festem Somerset-Velin. Für diese Werkreihe verwendete der Künstler großformatige Papierbögen, die er zu Viertel oder Achtel zerriss und die unebenen Blattränder beibehielt. Die zerfetzten Blattränder sollen auch raue Struktur und Umrisslinien in seinen Motiven widerspiegeln. – In sehr gutem Zustand.
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