Auktionsarchiv: Los-Nr. 2

ANDREAS RITZOS 1421 Iraklio – 1492 ebd

Limitpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 2

ANDREAS RITZOS 1421 Iraklio – 1492 ebd

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Beschreibung:

ANDREAS RITZOS 1421 Iraklio – 1492 ebd (Umkreis) BEDEUTENDE MONUMENTALE IKONE MIT DER GOTTESMUTTER ‚KARDIOTISSA‘ Griechenland, Kreta, Ende 15. Jh. Eitempera auf Kreidegrund auf Holz, Goldgrund, Nimben ornamental punziert. 73,5 x 59 cm. Halbfigurige Wiedergabe der Gottesmutter. In ihren Armen hält sie das Christuskind, das mit beiden ausgestreckten Armen den Kopf und Hals der Gottesmutter berührt. Von seinem linken Fuß hat sich bereits die Sohle gelöst und gibt die Fußsohle frei. In den oberen beiden Ecken erscheinen zwei Engel. Partiell min. rest. Ritzos wurde in Iraklio auf der Insel Kreta als Sohn eines Goldschmieds geboren. Er gilt als der größte kretische Maler der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Seine Werke, wie auch diejenigen des Malers Angelos, waren Vorbilder für die nachfolgenden Generationen von Ikonenmalern. Ritzos orientierte sich am byzantinischen Stil, ließ aber in einigen Werken auch den italienischen Malstil des 14. Jahrhunderts einfließen. Er ist urkundlich erwähnt bis zum Jahr 1492. Der Typus der Kardiotissa entstand in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Das bekannteteste Beispiel trägt die Signatur des berühmten Kretischen Ikonenmalers Angelos und befindet sich heute im Byzantinischen Museum in Athen. Die etwas weichere Ausführung der Gesichtszüge lassen diese Ikone aber eher dem Werk Andreas Ritzos und seinem Kreis zuordnen.

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ANDREAS RITZOS 1421 Iraklio – 1492 ebd (Umkreis) BEDEUTENDE MONUMENTALE IKONE MIT DER GOTTESMUTTER ‚KARDIOTISSA‘ Griechenland, Kreta, Ende 15. Jh. Eitempera auf Kreidegrund auf Holz, Goldgrund, Nimben ornamental punziert. 73,5 x 59 cm. Halbfigurige Wiedergabe der Gottesmutter. In ihren Armen hält sie das Christuskind, das mit beiden ausgestreckten Armen den Kopf und Hals der Gottesmutter berührt. Von seinem linken Fuß hat sich bereits die Sohle gelöst und gibt die Fußsohle frei. In den oberen beiden Ecken erscheinen zwei Engel. Partiell min. rest. Ritzos wurde in Iraklio auf der Insel Kreta als Sohn eines Goldschmieds geboren. Er gilt als der größte kretische Maler der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Seine Werke, wie auch diejenigen des Malers Angelos, waren Vorbilder für die nachfolgenden Generationen von Ikonenmalern. Ritzos orientierte sich am byzantinischen Stil, ließ aber in einigen Werken auch den italienischen Malstil des 14. Jahrhunderts einfließen. Er ist urkundlich erwähnt bis zum Jahr 1492. Der Typus der Kardiotissa entstand in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Das bekannteteste Beispiel trägt die Signatur des berühmten Kretischen Ikonenmalers Angelos und befindet sich heute im Byzantinischen Museum in Athen. Die etwas weichere Ausführung der Gesichtszüge lassen diese Ikone aber eher dem Werk Andreas Ritzos und seinem Kreis zuordnen.

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