Auktionsarchiv: Los-Nr. 249

Albrecht Dürer | Das große Pferd

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 249

Albrecht Dürer | Das große Pferd

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

19. Mai 2017 Alte Meister Das Opfer des Elias, 1648. Öl auf Holz, 65 x 85 cm. Bartsch 97; Meder 94 a (von f); Schoch/Mende/Scherbaum 43 a (von f). Provenienz: Privatbesitz, Süddeutschland. Ausgezeichneter, schwarzer und klarer Abdruck mit einem ca. 3 mm breiten Rändchen um die deutlich druckende Plattenkante. Mit dem raumsprengend von schräg hinten ins Bild gesetzten “Großen Pferd“ schuf Dürer ein Pendant zu dem im gleichen Jahr entstandenen “Kleinen Pferd“ in Profilansicht. Gibt jenes ein rassig temperamentvolles Idealpferd orientalischen Einschlags wieder, so ist hier mit dem stoisch gelassenen, nordalpinen Arbeitstier ein anderer Pferdetypus intendiert: Das Tier entsprach dem typischen Schlachtross der Zeit und konnte ohne weiteres einen gerüsteten Mann auf seinem Rücken tragen (A. Scherbaum, in: Schoch/Mende/Scherbaum, Bd. I, S. 121). Die Rüstung des Hellebardiers hinter ihm sowie die antike Säule mit der angeschnittenen Statue lassen auf einen bislang nicht überzeugend geklärten Antikenbezug schließen. – Verso in den oberen Ecken mit Resten alter Montage. In sehr gutem Zustand.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 249
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19. Mai 2017 Alte Meister Das Opfer des Elias, 1648. Öl auf Holz, 65 x 85 cm. Bartsch 97; Meder 94 a (von f); Schoch/Mende/Scherbaum 43 a (von f). Provenienz: Privatbesitz, Süddeutschland. Ausgezeichneter, schwarzer und klarer Abdruck mit einem ca. 3 mm breiten Rändchen um die deutlich druckende Plattenkante. Mit dem raumsprengend von schräg hinten ins Bild gesetzten “Großen Pferd“ schuf Dürer ein Pendant zu dem im gleichen Jahr entstandenen “Kleinen Pferd“ in Profilansicht. Gibt jenes ein rassig temperamentvolles Idealpferd orientalischen Einschlags wieder, so ist hier mit dem stoisch gelassenen, nordalpinen Arbeitstier ein anderer Pferdetypus intendiert: Das Tier entsprach dem typischen Schlachtross der Zeit und konnte ohne weiteres einen gerüsteten Mann auf seinem Rücken tragen (A. Scherbaum, in: Schoch/Mende/Scherbaum, Bd. I, S. 121). Die Rüstung des Hellebardiers hinter ihm sowie die antike Säule mit der angeschnittenen Statue lassen auf einen bislang nicht überzeugend geklärten Antikenbezug schließen. – Verso in den oberen Ecken mit Resten alter Montage. In sehr gutem Zustand.

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