Auktionsarchiv: Los-Nr. 296

296 Sachsenspiegel

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
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Beschreibung:

296 Sachsenspiegel Auffs new fleissig corrigirt, an Texten: Glossen: Allegaten: Auch mit vermehrung des emendirten Repertorij, vnd vieler newen nützlichen Additionen. Drsd., Nic. Wolrab, 1555 (Kolophon: 1553). Fol. 22 unn., 270 num., 115 num., 1 w. Bl., mit kl. Druckerm. a. d. Tit. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Ldrbez. u. 2 Schl. (Schließbänder fehlen). Schätzpreis: (2.000,- €) Vgl. VD 16, D 748/9, Ebert 19711a, Anm. u. Graesse VI 1 , 206; nicht bei Adams u. im STC, kein Exemplar auf Auktionen nachzuweisen. - "Der Sachsenspiegel ist das bedeutendste u. in etwa auch das älteste deutsche Rechtsbuch. Es entstand zwischen 1215 u. 1235 in Mitteldeutschland als niederdeutsche Überarbeitung [durch Eike v. Repgow] einer ursprünglich lateinischen Erstfassung, erlangte schnell Ansehen u. weiteste Verbreitung u. wurde bereits im 14. Jhdt. als Gesetz betrachtet... noch... 1932, also 700 Jahre nach der Niederschrift des Rechtsbuches, wurde ein großer Prozeß vor dem deutschen Reichsgericht auf Grund des Sachsenspiegels... entschieden. Der Sachsenspiegel ist... zugleich auch das erste Prosawerk in deutscher Sprache... Mit ihm beginnt die eigentliche Geschichte des deutschen Rechts... Das 16. Jhdt. bringt zahlreiche... Ausgaben, Teile u. Zusammenfassungen oder Kompilationen" (Kaspers 37). Vorliegt ein v. uns nicht nachweisbarer Druck der "nach guten Mss." (Ebert) erfolgten Bearbeitung durch den 1554 gest. ehemaligen Freiberger Bürgermeister u. nachmaligen livländischen Kanzler Wolf Lose, mit einigen interessanten Zusätzen, darunter eine Sammlung v. Urteilen der Schöffen zu Magdeburg u. zu Leipzig sowie ein "Vocabularius der alten Sechssischen Vocabeln". - Durchgehend leicht gebräunt u. etwas spröde, gegen Ende etwas wasserfl., Tit. mit Aufkleberrest oben links. Der schöne zeitgenössische Prägeband berieben u. bestoßen, ohne die beiden Schließbänder, Rücken defekt. Vorderes Vorsatzbl. mit altem Eintrag "Sturzii praeclarissimi amici Donum Abèlio" (im späten 16. u. im 17. Jhdt. sind verschiedene Juristen namens Sturtz u. Abele zu verzeichnen). Zuschlag: 3.200,- € " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand
296 Sachsenspiegel Auffs new fleissig corrigirt, an Texten: Glossen: Allegaten: Auch mit vermehrung des emendirten Repertorij, vnd vieler newen nützlichen Additionen. Drsd., Nic. Wolrab, 1555 (Kolophon: 1553). Fol. 22 unn., 270 num., 115 num., 1 w. Bl., mit kl. Druckerm. a. d. Tit. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Ldrbez. u. 2 Schl. (Schließbänder fehlen). Schätzpreis: (2.000,- €) Vgl. VD 16, D 748/9, Ebert 19711a, Anm. u. Graesse VI 1 , 206; nicht bei Adams u. im STC, kein Exemplar auf Auktionen nachzuweisen. - "Der Sachsenspiegel ist das bedeutendste u. in etwa auch das älteste deutsche Rechtsbuch. Es entstand zwischen 1215 u. 1235 in Mitteldeutschland als niederdeutsche Überarbeitung [durch Eike v. Repgow] einer ursprünglich lateinischen Erstfassung, erlangte schnell Ansehen u. weiteste Verbreitung u. wurde bereits im 14. Jhdt. als Gesetz betrachtet... noch... 1932, also 700 Jahre nach der Niederschrift des Rechtsbuches, wurde ein großer Prozeß vor dem deutschen Reichsgericht auf Grund des Sachsenspiegels... entschieden. Der Sachsenspiegel ist... zugleich auch das erste Prosawerk in deutscher Sprache... Mit ihm beginnt die eigentliche Geschichte des deutschen Rechts... Das 16. Jhdt. bringt zahlreiche... Ausgaben, Teile u. Zusammenfassungen oder Kompilationen" (Kaspers 37). Vorliegt ein v. uns nicht nachweisbarer Druck der "nach guten Mss." (Ebert) erfolgten Bearbeitung durch den 1554 gest. ehemaligen Freiberger Bürgermeister u. nachmaligen livländischen Kanzler Wolf Lose, mit einigen interessanten Zusätzen, darunter eine Sammlung v. Urteilen der Schöffen zu Magdeburg u. zu Leipzig sowie ein "Vocabularius der alten Sechssischen Vocabeln". - Durchgehend leicht gebräunt u. etwas spröde, gegen Ende etwas wasserfl., Tit. mit Aufkleberrest oben links. Der schöne zeitgenössische Prägeband berieben u. bestoßen, ohne die beiden Schließbänder, Rücken defekt. Vorderes Vorsatzbl. mit altem Eintrag "Sturzii praeclarissimi amici Donum Abèlio" (im späten 16. u. im 17. Jhdt. sind verschiedene Juristen namens Sturtz u. Abele zu verzeichnen). Zuschlag: 3.200,- € " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand

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296 Sachsenspiegel Auffs new fleissig corrigirt, an Texten: Glossen: Allegaten: Auch mit vermehrung des emendirten Repertorij, vnd vieler newen nützlichen Additionen. Drsd., Nic. Wolrab, 1555 (Kolophon: 1553). Fol. 22 unn., 270 num., 115 num., 1 w. Bl., mit kl. Druckerm. a. d. Tit. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Ldrbez. u. 2 Schl. (Schließbänder fehlen). Schätzpreis: (2.000,- €) Vgl. VD 16, D 748/9, Ebert 19711a, Anm. u. Graesse VI 1 , 206; nicht bei Adams u. im STC, kein Exemplar auf Auktionen nachzuweisen. - "Der Sachsenspiegel ist das bedeutendste u. in etwa auch das älteste deutsche Rechtsbuch. Es entstand zwischen 1215 u. 1235 in Mitteldeutschland als niederdeutsche Überarbeitung [durch Eike v. Repgow] einer ursprünglich lateinischen Erstfassung, erlangte schnell Ansehen u. weiteste Verbreitung u. wurde bereits im 14. Jhdt. als Gesetz betrachtet... noch... 1932, also 700 Jahre nach der Niederschrift des Rechtsbuches, wurde ein großer Prozeß vor dem deutschen Reichsgericht auf Grund des Sachsenspiegels... entschieden. Der Sachsenspiegel ist... zugleich auch das erste Prosawerk in deutscher Sprache... Mit ihm beginnt die eigentliche Geschichte des deutschen Rechts... Das 16. Jhdt. bringt zahlreiche... Ausgaben, Teile u. Zusammenfassungen oder Kompilationen" (Kaspers 37). Vorliegt ein v. uns nicht nachweisbarer Druck der "nach guten Mss." (Ebert) erfolgten Bearbeitung durch den 1554 gest. ehemaligen Freiberger Bürgermeister u. nachmaligen livländischen Kanzler Wolf Lose, mit einigen interessanten Zusätzen, darunter eine Sammlung v. Urteilen der Schöffen zu Magdeburg u. zu Leipzig sowie ein "Vocabularius der alten Sechssischen Vocabeln". - Durchgehend leicht gebräunt u. etwas spröde, gegen Ende etwas wasserfl., Tit. mit Aufkleberrest oben links. Der schöne zeitgenössische Prägeband berieben u. bestoßen, ohne die beiden Schließbänder, Rücken defekt. Vorderes Vorsatzbl. mit altem Eintrag "Sturzii praeclarissimi amici Donum Abèlio" (im späten 16. u. im 17. Jhdt. sind verschiedene Juristen namens Sturtz u. Abele zu verzeichnen). Zuschlag: 3.200,- € " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand
296 Sachsenspiegel Auffs new fleissig corrigirt, an Texten: Glossen: Allegaten: Auch mit vermehrung des emendirten Repertorij, vnd vieler newen nützlichen Additionen. Drsd., Nic. Wolrab, 1555 (Kolophon: 1553). Fol. 22 unn., 270 num., 115 num., 1 w. Bl., mit kl. Druckerm. a. d. Tit. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Ldrbez. u. 2 Schl. (Schließbänder fehlen). Schätzpreis: (2.000,- €) Vgl. VD 16, D 748/9, Ebert 19711a, Anm. u. Graesse VI 1 , 206; nicht bei Adams u. im STC, kein Exemplar auf Auktionen nachzuweisen. - "Der Sachsenspiegel ist das bedeutendste u. in etwa auch das älteste deutsche Rechtsbuch. Es entstand zwischen 1215 u. 1235 in Mitteldeutschland als niederdeutsche Überarbeitung [durch Eike v. Repgow] einer ursprünglich lateinischen Erstfassung, erlangte schnell Ansehen u. weiteste Verbreitung u. wurde bereits im 14. Jhdt. als Gesetz betrachtet... noch... 1932, also 700 Jahre nach der Niederschrift des Rechtsbuches, wurde ein großer Prozeß vor dem deutschen Reichsgericht auf Grund des Sachsenspiegels... entschieden. Der Sachsenspiegel ist... zugleich auch das erste Prosawerk in deutscher Sprache... Mit ihm beginnt die eigentliche Geschichte des deutschen Rechts... Das 16. Jhdt. bringt zahlreiche... Ausgaben, Teile u. Zusammenfassungen oder Kompilationen" (Kaspers 37). Vorliegt ein v. uns nicht nachweisbarer Druck der "nach guten Mss." (Ebert) erfolgten Bearbeitung durch den 1554 gest. ehemaligen Freiberger Bürgermeister u. nachmaligen livländischen Kanzler Wolf Lose, mit einigen interessanten Zusätzen, darunter eine Sammlung v. Urteilen der Schöffen zu Magdeburg u. zu Leipzig sowie ein "Vocabularius der alten Sechssischen Vocabeln". - Durchgehend leicht gebräunt u. etwas spröde, gegen Ende etwas wasserfl., Tit. mit Aufkleberrest oben links. Der schöne zeitgenössische Prägeband berieben u. bestoßen, ohne die beiden Schließbänder, Rücken defekt. Vorderes Vorsatzbl. mit altem Eintrag "Sturzii praeclarissimi amici Donum Abèlio" (im späten 16. u. im 17. Jhdt. sind verschiedene Juristen namens Sturtz u. Abele zu verzeichnen). Zuschlag: 3.200,- € " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand

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