Auktionsarchiv: Los-Nr. 2793

2793 Wölfflin, Heinrich

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 2793

2793 Wölfflin, Heinrich

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Beschreibung:

2793 Schweizer Kunsthistoriker, 1864-1945. - Wölfflin, Heinrich, 16 e. Br., 15 Br.- u. 3 Postktn. m. U. oder Paraphe, 1 gedr. Danksagung m. U., 29 e. adress. Kuverts. Mchn. u. Zürich 1912-1939. Qu.-8°, 8° bis 4°. Zus. ca. 43 SS. Schätzpreis: (1.000,- €) / (1.400,- $) An "Herrn Director Dr. Heinz Braune München Neue Pinakothek", den befreundeten Konservator, Tschudis ausgezeichneter Vertreter, beauftragt mit der Führung der Geschäfte der Direktion der Staatlichen Galerien. 25.IV.(19)12 : "... ich habe mir gestern den Bellano angesehen, daß er ein eindrucksvolles Stück ist, steht außer Zweifel. Wie weit dagegen der Erwerb für die Pinakothek wünschbar ist, entzieht sich meinem Urteil...". 13.VI.(19)12 : "... Sollte es sich um bloß subalterne Arbeit handeln, so könte Ihnen vielleicht eine junge Dame aus Zürich aushelfen...". 10.X.(19)13 : "... im Katalog der Pinakothek ist No. 478 [ausgestrichen] 487 ausgefallen, der große Van de Velde...". 6.IV.(19)14 : "Ich schlage gerne in die dargebotene Hand ein." 1.XII.(19)16 : "... Also ich hab das Bild gekauft & es hängt & wirkt an der Wand, zwischen dunklen italienischen Möbeln... Haben Sie nochmals besten Dank für diesen Gevatterdienst...". Im Laufe der Jahre vertieft sich die Beziehung und die Inhalte werden privater. 26.V.(19)20 : "... NB Sagen Sie nicht Schweizer Untertan , den gibt es nicht; es gibt nur Schweizer Bürger , wie übrigens in Deutschland jetzt der alte Begriff auch gegenstandslos geworden ist...". 10.VI.(1920) (Postst.). "... die Resultate Ihrer Besprechung mit dem Anwalt in Sachen der Adoption... Im übrigen will ich damit nicht sagen, daß es so große Eile habe... wenigstens ist von mir aus noch nichts geschehen, was im Zusammenhang mit meiner Ablösung von München stünde...". Diese Adoption kommt noch mehrfach zur Sprache, vielfach geht es um Brauns Sohn Wolfgang, der Wölfflin besucht, für dessen Geschenke Wölfflin Geld u. Schecks schickt. Immer wieder auch die Frage "Wo befinden sich die Kinder" (wohl nach dem Tod von Braunes Frau). Wölfflin berichtet von Reisen u. seinen Aufenthalten in der Schweiz, 12.IV.(19)22 : "... paar Tage in Zürich... die Stadt hat so viel Schönes & ich glaube doch, daß sie in meinem Leben noch eine Rolle spielen wird...". 19.X.(19)36 : "... möchte ich Sie bitten, mich mit Ihrem Freund Purrman in Verbindung zu bringen...", wegen der Zulassung zur Villa Romana in Florenz. Ein Brief u. eine Kte. sind gerichtet an "Frau A. M. Soltman bei Prof. Braune Breslau ". Briefe u. Karten umfassen meist eine knappe bis zwei Seiten, die Kuverts eingerissen, die Briefmarken oft herausgerissen. Zuschlag: 550,- € / 770,- $ " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand
2793 Schweizer Kunsthistoriker, 1864-1945. - Wölfflin, Heinrich, 16 e. Br., 15 Br.- u. 3 Postktn. m. U. oder Paraphe, 1 gedr. Danksagung m. U., 29 e. adress. Kuverts. Mchn. u. Zürich 1912-1939. Qu.-8°, 8° bis 4°. Zus. ca. 43 SS. Schätzpreis: (1.000,- €) / (1.400,- $) An "Herrn Director Dr. Heinz Braune München Neue Pinakothek", den befreundeten Konservator, Tschudis ausgezeichneter Vertreter, beauftragt mit der Führung der Geschäfte der Direktion der Staatlichen Galerien. 25.IV.(19)12 : "... ich habe mir gestern den Bellano angesehen, daß er ein eindrucksvolles Stück ist, steht außer Zweifel. Wie weit dagegen der Erwerb für die Pinakothek wünschbar ist, entzieht sich meinem Urteil...". 13.VI.(19)12 : "... Sollte es sich um bloß subalterne Arbeit handeln, so könte Ihnen vielleicht eine junge Dame aus Zürich aushelfen...". 10.X.(19)13 : "... im Katalog der Pinakothek ist No. 478 [ausgestrichen] 487 ausgefallen, der große Van de Velde...". 6.IV.(19)14 : "Ich schlage gerne in die dargebotene Hand ein." 1.XII.(19)16 : "... Also ich hab das Bild gekauft & es hängt & wirkt an der Wand, zwischen dunklen italienischen Möbeln... Haben Sie nochmals besten Dank für diesen Gevatterdienst...". Im Laufe der Jahre vertieft sich die Beziehung und die Inhalte werden privater. 26.V.(19)20 : "... NB Sagen Sie nicht Schweizer Untertan , den gibt es nicht; es gibt nur Schweizer Bürger , wie übrigens in Deutschland jetzt der alte Begriff auch gegenstandslos geworden ist...". 10.VI.(1920) (Postst.). "... die Resultate Ihrer Besprechung mit dem Anwalt in Sachen der Adoption... Im übrigen will ich damit nicht sagen, daß es so große Eile habe... wenigstens ist von mir aus noch nichts geschehen, was im Zusammenhang mit meiner Ablösung von München stünde...". Diese Adoption kommt noch mehrfach zur Sprache, vielfach geht es um Brauns Sohn Wolfgang, der Wölfflin besucht, für dessen Geschenke Wölfflin Geld u. Schecks schickt. Immer wieder auch die Frage "Wo befinden sich die Kinder" (wohl nach dem Tod von Braunes Frau). Wölfflin berichtet von Reisen u. seinen Aufenthalten in der Schweiz, 12.IV.(19)22 : "... paar Tage in Zürich... die Stadt hat so viel Schönes & ich glaube doch, daß sie in meinem Leben noch eine Rolle spielen wird...". 19.X.(19)36 : "... möchte ich Sie bitten, mich mit Ihrem Freund Purrman in Verbindung zu bringen...", wegen der Zulassung zur Villa Romana in Florenz. Ein Brief u. eine Kte. sind gerichtet an "Frau A. M. Soltman bei Prof. Braune Breslau ". Briefe u. Karten umfassen meist eine knappe bis zwei Seiten, die Kuverts eingerissen, die Briefmarken oft herausgerissen. Zuschlag: 550,- € / 770,- $ " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand

Auktionsarchiv: Los-Nr. 2793
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2793 Schweizer Kunsthistoriker, 1864-1945. - Wölfflin, Heinrich, 16 e. Br., 15 Br.- u. 3 Postktn. m. U. oder Paraphe, 1 gedr. Danksagung m. U., 29 e. adress. Kuverts. Mchn. u. Zürich 1912-1939. Qu.-8°, 8° bis 4°. Zus. ca. 43 SS. Schätzpreis: (1.000,- €) / (1.400,- $) An "Herrn Director Dr. Heinz Braune München Neue Pinakothek", den befreundeten Konservator, Tschudis ausgezeichneter Vertreter, beauftragt mit der Führung der Geschäfte der Direktion der Staatlichen Galerien. 25.IV.(19)12 : "... ich habe mir gestern den Bellano angesehen, daß er ein eindrucksvolles Stück ist, steht außer Zweifel. Wie weit dagegen der Erwerb für die Pinakothek wünschbar ist, entzieht sich meinem Urteil...". 13.VI.(19)12 : "... Sollte es sich um bloß subalterne Arbeit handeln, so könte Ihnen vielleicht eine junge Dame aus Zürich aushelfen...". 10.X.(19)13 : "... im Katalog der Pinakothek ist No. 478 [ausgestrichen] 487 ausgefallen, der große Van de Velde...". 6.IV.(19)14 : "Ich schlage gerne in die dargebotene Hand ein." 1.XII.(19)16 : "... Also ich hab das Bild gekauft & es hängt & wirkt an der Wand, zwischen dunklen italienischen Möbeln... Haben Sie nochmals besten Dank für diesen Gevatterdienst...". Im Laufe der Jahre vertieft sich die Beziehung und die Inhalte werden privater. 26.V.(19)20 : "... NB Sagen Sie nicht Schweizer Untertan , den gibt es nicht; es gibt nur Schweizer Bürger , wie übrigens in Deutschland jetzt der alte Begriff auch gegenstandslos geworden ist...". 10.VI.(1920) (Postst.). "... die Resultate Ihrer Besprechung mit dem Anwalt in Sachen der Adoption... Im übrigen will ich damit nicht sagen, daß es so große Eile habe... wenigstens ist von mir aus noch nichts geschehen, was im Zusammenhang mit meiner Ablösung von München stünde...". Diese Adoption kommt noch mehrfach zur Sprache, vielfach geht es um Brauns Sohn Wolfgang, der Wölfflin besucht, für dessen Geschenke Wölfflin Geld u. Schecks schickt. Immer wieder auch die Frage "Wo befinden sich die Kinder" (wohl nach dem Tod von Braunes Frau). Wölfflin berichtet von Reisen u. seinen Aufenthalten in der Schweiz, 12.IV.(19)22 : "... paar Tage in Zürich... die Stadt hat so viel Schönes & ich glaube doch, daß sie in meinem Leben noch eine Rolle spielen wird...". 19.X.(19)36 : "... möchte ich Sie bitten, mich mit Ihrem Freund Purrman in Verbindung zu bringen...", wegen der Zulassung zur Villa Romana in Florenz. Ein Brief u. eine Kte. sind gerichtet an "Frau A. M. Soltman bei Prof. Braune Breslau ". Briefe u. Karten umfassen meist eine knappe bis zwei Seiten, die Kuverts eingerissen, die Briefmarken oft herausgerissen. Zuschlag: 550,- € / 770,- $ " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand
2793 Schweizer Kunsthistoriker, 1864-1945. - Wölfflin, Heinrich, 16 e. Br., 15 Br.- u. 3 Postktn. m. U. oder Paraphe, 1 gedr. Danksagung m. U., 29 e. adress. Kuverts. Mchn. u. Zürich 1912-1939. Qu.-8°, 8° bis 4°. Zus. ca. 43 SS. Schätzpreis: (1.000,- €) / (1.400,- $) An "Herrn Director Dr. Heinz Braune München Neue Pinakothek", den befreundeten Konservator, Tschudis ausgezeichneter Vertreter, beauftragt mit der Führung der Geschäfte der Direktion der Staatlichen Galerien. 25.IV.(19)12 : "... ich habe mir gestern den Bellano angesehen, daß er ein eindrucksvolles Stück ist, steht außer Zweifel. Wie weit dagegen der Erwerb für die Pinakothek wünschbar ist, entzieht sich meinem Urteil...". 13.VI.(19)12 : "... Sollte es sich um bloß subalterne Arbeit handeln, so könte Ihnen vielleicht eine junge Dame aus Zürich aushelfen...". 10.X.(19)13 : "... im Katalog der Pinakothek ist No. 478 [ausgestrichen] 487 ausgefallen, der große Van de Velde...". 6.IV.(19)14 : "Ich schlage gerne in die dargebotene Hand ein." 1.XII.(19)16 : "... Also ich hab das Bild gekauft & es hängt & wirkt an der Wand, zwischen dunklen italienischen Möbeln... Haben Sie nochmals besten Dank für diesen Gevatterdienst...". Im Laufe der Jahre vertieft sich die Beziehung und die Inhalte werden privater. 26.V.(19)20 : "... NB Sagen Sie nicht Schweizer Untertan , den gibt es nicht; es gibt nur Schweizer Bürger , wie übrigens in Deutschland jetzt der alte Begriff auch gegenstandslos geworden ist...". 10.VI.(1920) (Postst.). "... die Resultate Ihrer Besprechung mit dem Anwalt in Sachen der Adoption... Im übrigen will ich damit nicht sagen, daß es so große Eile habe... wenigstens ist von mir aus noch nichts geschehen, was im Zusammenhang mit meiner Ablösung von München stünde...". Diese Adoption kommt noch mehrfach zur Sprache, vielfach geht es um Brauns Sohn Wolfgang, der Wölfflin besucht, für dessen Geschenke Wölfflin Geld u. Schecks schickt. Immer wieder auch die Frage "Wo befinden sich die Kinder" (wohl nach dem Tod von Braunes Frau). Wölfflin berichtet von Reisen u. seinen Aufenthalten in der Schweiz, 12.IV.(19)22 : "... paar Tage in Zürich... die Stadt hat so viel Schönes & ich glaube doch, daß sie in meinem Leben noch eine Rolle spielen wird...". 19.X.(19)36 : "... möchte ich Sie bitten, mich mit Ihrem Freund Purrman in Verbindung zu bringen...", wegen der Zulassung zur Villa Romana in Florenz. Ein Brief u. eine Kte. sind gerichtet an "Frau A. M. Soltman bei Prof. Braune Breslau ". Briefe u. Karten umfassen meist eine knappe bis zwei Seiten, die Kuverts eingerissen, die Briefmarken oft herausgerissen. Zuschlag: 550,- € / 770,- $ " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand

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