Auktionsarchiv: Los-Nr. 249

249 Missale hildensemen(se).

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 249

249 Missale hildensemen(se).

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Beschreibung:

249 Das Exemplar des Herzogs Robert v. Parma - Missale hildensemen(se). Nbg., Georg Stuchs, 17.IX.1499. Fol. 24 unn., CLXXIV, XVIII num. Bll., 8 unn. Bll. auf Pgt. , num. Bll. CLXXV-CCXCIX, 5 unn. Bll., mit 1 ganzs. kolor. Holzschn., 1 gr. kolor. figürl. Holzschn.-Init., viel. (15 kolor.) kl. schwarzgrund. Holzschn.-Init. u. 1 farb. eingemalten Federwerk-Init. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Kalbsldrbez. in mod. Ldr.-Kassette. Schätzpreis: *R (40.000,- €) Cop. 4137; Reichling III, 11; BMC II, 472; Goff M 667; Voull., Bln. 1909,3; Weale/B. 447; Bohatta 3; Graesse IV, 546; Meyer-Baer 80; Livres de liturgie du Duc Robert de Parme 83 ( dieses Exemplar! ); L. Rosenthal, Cat. 100, 1136; Schramm XVIII, 21; Schreiber 4712; nicht bei Pr., Oates, Polain u. Panzer. - Erste Ausgabe des zweiten Hildesheimer Missale, in vorliegender Vollständigkeit außerordentlich selten! Von den in den Bibliographien genannten insgesamt 8 Exemplaren in Europa besitzt lediglich jenes in Hannover die 8 Bll. des Kanonteils, v. den 4 amerikanischen Exemplaren ist eines inkomplett. - "Nachdem [Stuchs] schon 1484 ein Missale Romanum, 1485 ein Brevier für Meißen u. 1486 ein Diurnale für den Deutschen Orden gedruckt hatte, setzte 1490 der zwar nicht ausschließliche, aber ganz überwiegende Druck v. Liturgica ein (sorgfältig gedruckte Werke, die heute meist relativ selten sind u. vor allem, wenn vollständig erhalten, hohe Preise erzielen)... neben Erhard Ratdolt war Georg Stuchs der Drucker v. Liturgica im späten 15. Jhdt. in Deutschland. Für diese liturgischen Drucke besaß er einen ausgezeichneten Typenapparat (insgesamt 18 Schriftarten)" (Geldner I, 178). - Besonders schöner Druck in Rot u. Schwarz mit Hufnagelnoten auf vierlinigem rotem System. Zu dem schönen Kanonbild sagt Schreiber 4677 anläßlich einer früheren Variante: "Le Christ en croix dont le sang est recueilli par trois anges, est une copie libre sur la fig. du No. 4754, mais il n'y a pas le petit dévot agenouillé à côté de la croix. Aussi le corps du Christ est-il tourné vers la gauche et sa tête est orné d'un nimbe à fleurs-de-lys sans circonférence." Vgl. auch Schäfer 42: "Der Kanonholzschnitt, in dem der Gekreuzigte u. die Maria frei nach Schongauer kopiert sind, steht innerhalb der Nürnberger Holzschnittkunst... zweifellos Wolgemut am nächsten
249 Das Exemplar des Herzogs Robert v. Parma - Missale hildensemen(se). Nbg., Georg Stuchs, 17.IX.1499. Fol. 24 unn., CLXXIV, XVIII num. Bll., 8 unn. Bll. auf Pgt. , num. Bll. CLXXV-CCXCIX, 5 unn. Bll., mit 1 ganzs. kolor. Holzschn., 1 gr. kolor. figürl. Holzschn.-Init., viel. (15 kolor.) kl. schwarzgrund. Holzschn.-Init. u. 1 farb. eingemalten Federwerk-Init. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Kalbsldrbez. in mod. Ldr.-Kassette. Schätzpreis: *R (40.000,- €) Cop. 4137; Reichling III, 11; BMC II, 472; Goff M 667; Voull., Bln. 1909,3; Weale/B. 447; Bohatta 3; Graesse IV, 546; Meyer-Baer 80; Livres de liturgie du Duc Robert de Parme 83 ( dieses Exemplar! ); L. Rosenthal, Cat. 100, 1136; Schramm XVIII, 21; Schreiber 4712; nicht bei Pr., Oates, Polain u. Panzer. - Erste Ausgabe des zweiten Hildesheimer Missale, in vorliegender Vollständigkeit außerordentlich selten! Von den in den Bibliographien genannten insgesamt 8 Exemplaren in Europa besitzt lediglich jenes in Hannover die 8 Bll. des Kanonteils, v. den 4 amerikanischen Exemplaren ist eines inkomplett. - "Nachdem [Stuchs] schon 1484 ein Missale Romanum, 1485 ein Brevier für Meißen u. 1486 ein Diurnale für den Deutschen Orden gedruckt hatte, setzte 1490 der zwar nicht ausschließliche, aber ganz überwiegende Druck v. Liturgica ein (sorgfältig gedruckte Werke, die heute meist relativ selten sind u. vor allem, wenn vollständig erhalten, hohe Preise erzielen)... neben Erhard Ratdolt war Georg Stuchs der Drucker v. Liturgica im späten 15. Jhdt. in Deutschland. Für diese liturgischen Drucke besaß er einen ausgezeichneten Typenapparat (insgesamt 18 Schriftarten)" (Geldner I, 178). - Besonders schöner Druck in Rot u. Schwarz mit Hufnagelnoten auf vierlinigem rotem System. Zu dem schönen Kanonbild sagt Schreiber 4677 anläßlich einer früheren Variante: "Le Christ en croix dont le sang est recueilli par trois anges, est une copie libre sur la fig. du No. 4754, mais il n'y a pas le petit dévot agenouillé à côté de la croix. Aussi le corps du Christ est-il tourné vers la gauche et sa tête est orné d'un nimbe à fleurs-de-lys sans circonférence." Vgl. auch Schäfer 42: "Der Kanonholzschnitt, in dem der Gekreuzigte u. die Maria frei nach Schongauer kopiert sind, steht innerhalb der Nürnberger Holzschnittkunst... zweifellos Wolgemut am nächsten

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249 Das Exemplar des Herzogs Robert v. Parma - Missale hildensemen(se). Nbg., Georg Stuchs, 17.IX.1499. Fol. 24 unn., CLXXIV, XVIII num. Bll., 8 unn. Bll. auf Pgt. , num. Bll. CLXXV-CCXCIX, 5 unn. Bll., mit 1 ganzs. kolor. Holzschn., 1 gr. kolor. figürl. Holzschn.-Init., viel. (15 kolor.) kl. schwarzgrund. Holzschn.-Init. u. 1 farb. eingemalten Federwerk-Init. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Kalbsldrbez. in mod. Ldr.-Kassette. Schätzpreis: *R (40.000,- €) Cop. 4137; Reichling III, 11; BMC II, 472; Goff M 667; Voull., Bln. 1909,3; Weale/B. 447; Bohatta 3; Graesse IV, 546; Meyer-Baer 80; Livres de liturgie du Duc Robert de Parme 83 ( dieses Exemplar! ); L. Rosenthal, Cat. 100, 1136; Schramm XVIII, 21; Schreiber 4712; nicht bei Pr., Oates, Polain u. Panzer. - Erste Ausgabe des zweiten Hildesheimer Missale, in vorliegender Vollständigkeit außerordentlich selten! Von den in den Bibliographien genannten insgesamt 8 Exemplaren in Europa besitzt lediglich jenes in Hannover die 8 Bll. des Kanonteils, v. den 4 amerikanischen Exemplaren ist eines inkomplett. - "Nachdem [Stuchs] schon 1484 ein Missale Romanum, 1485 ein Brevier für Meißen u. 1486 ein Diurnale für den Deutschen Orden gedruckt hatte, setzte 1490 der zwar nicht ausschließliche, aber ganz überwiegende Druck v. Liturgica ein (sorgfältig gedruckte Werke, die heute meist relativ selten sind u. vor allem, wenn vollständig erhalten, hohe Preise erzielen)... neben Erhard Ratdolt war Georg Stuchs der Drucker v. Liturgica im späten 15. Jhdt. in Deutschland. Für diese liturgischen Drucke besaß er einen ausgezeichneten Typenapparat (insgesamt 18 Schriftarten)" (Geldner I, 178). - Besonders schöner Druck in Rot u. Schwarz mit Hufnagelnoten auf vierlinigem rotem System. Zu dem schönen Kanonbild sagt Schreiber 4677 anläßlich einer früheren Variante: "Le Christ en croix dont le sang est recueilli par trois anges, est une copie libre sur la fig. du No. 4754, mais il n'y a pas le petit dévot agenouillé à côté de la croix. Aussi le corps du Christ est-il tourné vers la gauche et sa tête est orné d'un nimbe à fleurs-de-lys sans circonférence." Vgl. auch Schäfer 42: "Der Kanonholzschnitt, in dem der Gekreuzigte u. die Maria frei nach Schongauer kopiert sind, steht innerhalb der Nürnberger Holzschnittkunst... zweifellos Wolgemut am nächsten
249 Das Exemplar des Herzogs Robert v. Parma - Missale hildensemen(se). Nbg., Georg Stuchs, 17.IX.1499. Fol. 24 unn., CLXXIV, XVIII num. Bll., 8 unn. Bll. auf Pgt. , num. Bll. CLXXV-CCXCIX, 5 unn. Bll., mit 1 ganzs. kolor. Holzschn., 1 gr. kolor. figürl. Holzschn.-Init., viel. (15 kolor.) kl. schwarzgrund. Holzschn.-Init. u. 1 farb. eingemalten Federwerk-Init. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Kalbsldrbez. in mod. Ldr.-Kassette. Schätzpreis: *R (40.000,- €) Cop. 4137; Reichling III, 11; BMC II, 472; Goff M 667; Voull., Bln. 1909,3; Weale/B. 447; Bohatta 3; Graesse IV, 546; Meyer-Baer 80; Livres de liturgie du Duc Robert de Parme 83 ( dieses Exemplar! ); L. Rosenthal, Cat. 100, 1136; Schramm XVIII, 21; Schreiber 4712; nicht bei Pr., Oates, Polain u. Panzer. - Erste Ausgabe des zweiten Hildesheimer Missale, in vorliegender Vollständigkeit außerordentlich selten! Von den in den Bibliographien genannten insgesamt 8 Exemplaren in Europa besitzt lediglich jenes in Hannover die 8 Bll. des Kanonteils, v. den 4 amerikanischen Exemplaren ist eines inkomplett. - "Nachdem [Stuchs] schon 1484 ein Missale Romanum, 1485 ein Brevier für Meißen u. 1486 ein Diurnale für den Deutschen Orden gedruckt hatte, setzte 1490 der zwar nicht ausschließliche, aber ganz überwiegende Druck v. Liturgica ein (sorgfältig gedruckte Werke, die heute meist relativ selten sind u. vor allem, wenn vollständig erhalten, hohe Preise erzielen)... neben Erhard Ratdolt war Georg Stuchs der Drucker v. Liturgica im späten 15. Jhdt. in Deutschland. Für diese liturgischen Drucke besaß er einen ausgezeichneten Typenapparat (insgesamt 18 Schriftarten)" (Geldner I, 178). - Besonders schöner Druck in Rot u. Schwarz mit Hufnagelnoten auf vierlinigem rotem System. Zu dem schönen Kanonbild sagt Schreiber 4677 anläßlich einer früheren Variante: "Le Christ en croix dont le sang est recueilli par trois anges, est une copie libre sur la fig. du No. 4754, mais il n'y a pas le petit dévot agenouillé à côté de la croix. Aussi le corps du Christ est-il tourné vers la gauche et sa tête est orné d'un nimbe à fleurs-de-lys sans circonférence." Vgl. auch Schäfer 42: "Der Kanonholzschnitt, in dem der Gekreuzigte u. die Maria frei nach Schongauer kopiert sind, steht innerhalb der Nürnberger Holzschnittkunst... zweifellos Wolgemut am nächsten

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