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Auction archive: Lot number 122

122 Biel, Gabriel.

Nr. 108
4 Nov 2003 - 6 Nov 2003
Estimate
€6,000
ca. US$7,021
Price realised:
€4,000
ca. US$4,680
Auction archive: Lot number 122

122 Biel, Gabriel.

Nr. 108
4 Nov 2003 - 6 Nov 2003
Estimate
€6,000
ca. US$7,021
Price realised:
€4,000
ca. US$4,680
Beschreibung:

122 Biel, Gabriel. Sacri canonis missae expositio. (Reutlingen), Johann Otmar, 15.XI.1488. Fol. 349 Bll. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Ldrbez. über abgeschrägten Kanten, 1 Schl. (Schließband fehlt). Schätzpreis: (6.000,- €) GW 4332; Hain/Cop. 3178; Pr. 2714; Goff B 659; BSB-Ink B 503; IGI 1716; Oates 1218; Pell. 2389; Polain 686; Voull., Bln. 1979,5; Amelung 24; Steiff 28; nicht im BMC. - (Unrechtmäßige) erste Ausgabe dieser in Tübingen gehaltenen Vorlesung über den Meßkanon, das Hauptwerk des "letzten Scholastikers" Gabriel Biel, geb. um 1425 zu Speyer, Domprediger zu Mainz, 1477 Propst am Kollegiatstift zu Urach, 1484 Professor in Tübingen, gest. 1495. - Ohne das w. Schlußbl., sonst komplett. Obere Hälfte durchgehend wasserfl., dadurch auch Moderschaden mit minimalem Textverlust bei den ersten u. le. Bll. Der schöne u. ungewöhnliche zeitgenössische Prägeband lässt sich nicht zuordnen. Der Vorderdeckel trägt ein durch Streicheisenlinien gebildetes u. mit Hakenstäbchen gefülltes Andreaskreuz in einer ebenso geformten schmalen Bordüre, die 4 Zwischenfelder sind jeweils mit kl. Blütenstempeln u. fünffach zu einer Malvenblüte zusammengesetztem rhombischen Blattwerk-Stempeln gefüllt (ähnlich den v. Schunke geschilderten Landshuter Einbänden). Außen trägt der Vorderdeckel u. a. ein wdh. geschwungenes Schriftband mit dem (Buchbinder?-)Namen "Eriber" (?), oben ein kl. Wappen mit Bischofsstab u. in den Ecken eine herzförmige Palmette ähnlich Schunke 62 (Ingolstadt, Wirffel-Nachfolger). Der Hinterdeckel ist mittels Streicheisenlinien ähnlich gegliedert, trägt jedoch nur Wiederholungen der einzelnen Stempel, sowie einige weitere kl. Stempel, die sich allesamt nicht zuweisen lassen. Der Rücken ist unverziert. - Etwas berieben, Gelenke brüchig u. teilw. restauriert, Schließband fehlt, Spiegel oben durch Feuchtigkeit beschädigt, zur Verstärkung der ersten u. le. Lage wurden schmale Streifen aus einer liturgischen Handschrift d. 9. oder 10. Jhdts. verwendet. Unauthorized first edition of this lecture on the Canon of the mass held by "the last of the scholastics" at the University of Tübingen, lacking final blank leaf, otherwise complete, top half heavily dampstained throughout, first and last ll. torn and damaged with minute loss of text, in a fine and unusual contemporary binding of full blindstained calf over bevelled wooden boards, remains of centre clasp (brass catchplate retained), some wear, joints cracked and partly restored, horizontal strips in end quires from 9th or 10th-century liturgical manuscript. Zuschlag: 4.000,- € " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand 1994 SOTH 0107/56 5.800,- = Expl. H&H 108, damals für £ 2,400 an Sourget verkauft.
122 Biel, Gabriel. Sacri canonis missae expositio. (Reutlingen), Johann Otmar, 15.XI.1488. Fol. 349 Bll. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Ldrbez. über abgeschrägten Kanten, 1 Schl. (Schließband fehlt). Schätzpreis: (6.000,- €) GW 4332; Hain/Cop. 3178; Pr. 2714; Goff B 659; BSB-Ink B 503; IGI 1716; Oates 1218; Pell. 2389; Polain 686; Voull., Bln. 1979,5; Amelung 24; Steiff 28; nicht im BMC. - (Unrechtmäßige) erste Ausgabe dieser in Tübingen gehaltenen Vorlesung über den Meßkanon, das Hauptwerk des "letzten Scholastikers" Gabriel Biel, geb. um 1425 zu Speyer, Domprediger zu Mainz, 1477 Propst am Kollegiatstift zu Urach, 1484 Professor in Tübingen, gest. 1495. - Ohne das w. Schlußbl., sonst komplett. Obere Hälfte durchgehend wasserfl., dadurch auch Moderschaden mit minimalem Textverlust bei den ersten u. le. Bll. Der schöne u. ungewöhnliche zeitgenössische Prägeband lässt sich nicht zuordnen. Der Vorderdeckel trägt ein durch Streicheisenlinien gebildetes u. mit Hakenstäbchen gefülltes Andreaskreuz in einer ebenso geformten schmalen Bordüre, die 4 Zwischenfelder sind jeweils mit kl. Blütenstempeln u. fünffach zu einer Malvenblüte zusammengesetztem rhombischen Blattwerk-Stempeln gefüllt (ähnlich den v. Schunke geschilderten Landshuter Einbänden). Außen trägt der Vorderdeckel u. a. ein wdh. geschwungenes Schriftband mit dem (Buchbinder?-)Namen "Eriber" (?), oben ein kl. Wappen mit Bischofsstab u. in den Ecken eine herzförmige Palmette ähnlich Schunke 62 (Ingolstadt, Wirffel-Nachfolger). Der Hinterdeckel ist mittels Streicheisenlinien ähnlich gegliedert, trägt jedoch nur Wiederholungen der einzelnen Stempel, sowie einige weitere kl. Stempel, die sich allesamt nicht zuweisen lassen. Der Rücken ist unverziert. - Etwas berieben, Gelenke brüchig u. teilw. restauriert, Schließband fehlt, Spiegel oben durch Feuchtigkeit beschädigt, zur Verstärkung der ersten u. le. Lage wurden schmale Streifen aus einer liturgischen Handschrift d. 9. oder 10. Jhdts. verwendet. Unauthorized first edition of this lecture on the Canon of the mass held by "the last of the scholastics" at the University of Tübingen, lacking final blank leaf, otherwise complete, top half heavily dampstained throughout, first and last ll. torn and damaged with minute loss of text, in a fine and unusual contemporary binding of full blindstained calf over bevelled wooden boards, remains of centre clasp (brass catchplate retained), some wear, joints cracked and partly restored, horizontal strips in end quires from 9th or 10th-century liturgical manuscript. Zuschlag: 4.000,- € " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand 1994 SOTH 0107/56 5.800,- = Expl. H&H 108, damals für £ 2,400 an Sourget verkauft.

Auction archive: Lot number 122
Auction:
Datum:
4 Nov 2003 - 6 Nov 2003
Auction house:
Hartung & Hartung KG
Karolinenplatz 5a
80333 München
Germany
auctions@hartung-hartung.com
+49 (0)89 284034
Beschreibung:

122 Biel, Gabriel. Sacri canonis missae expositio. (Reutlingen), Johann Otmar, 15.XI.1488. Fol. 349 Bll. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Ldrbez. über abgeschrägten Kanten, 1 Schl. (Schließband fehlt). Schätzpreis: (6.000,- €) GW 4332; Hain/Cop. 3178; Pr. 2714; Goff B 659; BSB-Ink B 503; IGI 1716; Oates 1218; Pell. 2389; Polain 686; Voull., Bln. 1979,5; Amelung 24; Steiff 28; nicht im BMC. - (Unrechtmäßige) erste Ausgabe dieser in Tübingen gehaltenen Vorlesung über den Meßkanon, das Hauptwerk des "letzten Scholastikers" Gabriel Biel, geb. um 1425 zu Speyer, Domprediger zu Mainz, 1477 Propst am Kollegiatstift zu Urach, 1484 Professor in Tübingen, gest. 1495. - Ohne das w. Schlußbl., sonst komplett. Obere Hälfte durchgehend wasserfl., dadurch auch Moderschaden mit minimalem Textverlust bei den ersten u. le. Bll. Der schöne u. ungewöhnliche zeitgenössische Prägeband lässt sich nicht zuordnen. Der Vorderdeckel trägt ein durch Streicheisenlinien gebildetes u. mit Hakenstäbchen gefülltes Andreaskreuz in einer ebenso geformten schmalen Bordüre, die 4 Zwischenfelder sind jeweils mit kl. Blütenstempeln u. fünffach zu einer Malvenblüte zusammengesetztem rhombischen Blattwerk-Stempeln gefüllt (ähnlich den v. Schunke geschilderten Landshuter Einbänden). Außen trägt der Vorderdeckel u. a. ein wdh. geschwungenes Schriftband mit dem (Buchbinder?-)Namen "Eriber" (?), oben ein kl. Wappen mit Bischofsstab u. in den Ecken eine herzförmige Palmette ähnlich Schunke 62 (Ingolstadt, Wirffel-Nachfolger). Der Hinterdeckel ist mittels Streicheisenlinien ähnlich gegliedert, trägt jedoch nur Wiederholungen der einzelnen Stempel, sowie einige weitere kl. Stempel, die sich allesamt nicht zuweisen lassen. Der Rücken ist unverziert. - Etwas berieben, Gelenke brüchig u. teilw. restauriert, Schließband fehlt, Spiegel oben durch Feuchtigkeit beschädigt, zur Verstärkung der ersten u. le. Lage wurden schmale Streifen aus einer liturgischen Handschrift d. 9. oder 10. Jhdts. verwendet. Unauthorized first edition of this lecture on the Canon of the mass held by "the last of the scholastics" at the University of Tübingen, lacking final blank leaf, otherwise complete, top half heavily dampstained throughout, first and last ll. torn and damaged with minute loss of text, in a fine and unusual contemporary binding of full blindstained calf over bevelled wooden boards, remains of centre clasp (brass catchplate retained), some wear, joints cracked and partly restored, horizontal strips in end quires from 9th or 10th-century liturgical manuscript. Zuschlag: 4.000,- € " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand 1994 SOTH 0107/56 5.800,- = Expl. H&H 108, damals für £ 2,400 an Sourget verkauft.
122 Biel, Gabriel. Sacri canonis missae expositio. (Reutlingen), Johann Otmar, 15.XI.1488. Fol. 349 Bll. Holzdeckelbd. d. Zt. mit blindgepr. braunem Ldrbez. über abgeschrägten Kanten, 1 Schl. (Schließband fehlt). Schätzpreis: (6.000,- €) GW 4332; Hain/Cop. 3178; Pr. 2714; Goff B 659; BSB-Ink B 503; IGI 1716; Oates 1218; Pell. 2389; Polain 686; Voull., Bln. 1979,5; Amelung 24; Steiff 28; nicht im BMC. - (Unrechtmäßige) erste Ausgabe dieser in Tübingen gehaltenen Vorlesung über den Meßkanon, das Hauptwerk des "letzten Scholastikers" Gabriel Biel, geb. um 1425 zu Speyer, Domprediger zu Mainz, 1477 Propst am Kollegiatstift zu Urach, 1484 Professor in Tübingen, gest. 1495. - Ohne das w. Schlußbl., sonst komplett. Obere Hälfte durchgehend wasserfl., dadurch auch Moderschaden mit minimalem Textverlust bei den ersten u. le. Bll. Der schöne u. ungewöhnliche zeitgenössische Prägeband lässt sich nicht zuordnen. Der Vorderdeckel trägt ein durch Streicheisenlinien gebildetes u. mit Hakenstäbchen gefülltes Andreaskreuz in einer ebenso geformten schmalen Bordüre, die 4 Zwischenfelder sind jeweils mit kl. Blütenstempeln u. fünffach zu einer Malvenblüte zusammengesetztem rhombischen Blattwerk-Stempeln gefüllt (ähnlich den v. Schunke geschilderten Landshuter Einbänden). Außen trägt der Vorderdeckel u. a. ein wdh. geschwungenes Schriftband mit dem (Buchbinder?-)Namen "Eriber" (?), oben ein kl. Wappen mit Bischofsstab u. in den Ecken eine herzförmige Palmette ähnlich Schunke 62 (Ingolstadt, Wirffel-Nachfolger). Der Hinterdeckel ist mittels Streicheisenlinien ähnlich gegliedert, trägt jedoch nur Wiederholungen der einzelnen Stempel, sowie einige weitere kl. Stempel, die sich allesamt nicht zuweisen lassen. Der Rücken ist unverziert. - Etwas berieben, Gelenke brüchig u. teilw. restauriert, Schließband fehlt, Spiegel oben durch Feuchtigkeit beschädigt, zur Verstärkung der ersten u. le. Lage wurden schmale Streifen aus einer liturgischen Handschrift d. 9. oder 10. Jhdts. verwendet. Unauthorized first edition of this lecture on the Canon of the mass held by "the last of the scholastics" at the University of Tübingen, lacking final blank leaf, otherwise complete, top half heavily dampstained throughout, first and last ll. torn and damaged with minute loss of text, in a fine and unusual contemporary binding of full blindstained calf over bevelled wooden boards, remains of centre clasp (brass catchplate retained), some wear, joints cracked and partly restored, horizontal strips in end quires from 9th or 10th-century liturgical manuscript. Zuschlag: 4.000,- € " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand 1994 SOTH 0107/56 5.800,- = Expl. H&H 108, damals für £ 2,400 an Sourget verkauft.

Auction archive: Lot number 122
Auction:
Datum:
4 Nov 2003 - 6 Nov 2003
Auction house:
Hartung & Hartung KG
Karolinenplatz 5a
80333 München
Germany
auctions@hartung-hartung.com
+49 (0)89 284034
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