Auktionsarchiv: Los-Nr. 1019

1019 Rilke, Rainer Maria

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Auktionsarchiv: Los-Nr. 1019

1019 Rilke, Rainer Maria

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1019 Dichter u. Schriftsteller, 1875-1926. - Rilke, Rainer Maria, E. Gedicht m. U. Muzot "um Weihnachten 1923". Gr.-8°. 2 SS. Schätzpreis: (3.400,- €) / (4.556,- $) Vier Strophen: "Für Max Picard! Da stehen wir mit Spiegeln: einer dort..., und fangen auf, und einer da, am Ende nicht verständigt; auffangend aber und das Bild weither uns zuerkennend, dieses reine Bild dem andern reichend aus dem Glanz des Spiegels..." Vgl. "Kommentierte Ausg. Bd. 2 S. 195. Es entstand im November 1925 in Muzot; Rilke schrieb es für den Arzt u. Schriftsteller Max Picard, den er aus München kannte, in ein Exemplar der Elegien . 1934 wurde der Text erstmals veröffentlicht." (Rilke-Forum in Zusammenarbeit mit der Rilke-Gesellschaft). Unter der Unterschrift Rilkes ein eigenhd. Verm. von Max Picard "geschenkt dem liebsten Freunde - Wilhelm Hausenstein... 2. Februar 1930". Der Titel von Rilke zusätzl. dat. (1912-1922). - Beiliegt: Picard, Max , Schriftsteller, Arzt, Kulturphilosoph, 1888-1965. E. Br. m. U. Brisago 22.II.1934. Gr.-4°. ½ S. (An Wilhelm Hausenstein, u. a. über Rilke-Gedichte, "... es ist nicht schön. Es ist nicht einmal die Atmosphäre, wo ein schönes Gedicht hineingestellt werden könnte, höchstenfalls so etwas wie ein Gerüst für ein schönes Gedicht ist es. Ich habe viele Gedichte Rilkes noch einmal gelesen, ich bin erschrocken, es sind viele Löcher darin... Ich bin halt von dem Charme, der von seinem Wesen ausging, noch bezaubert und wenn ich deshalb manches besser angesehen habe als es ist... so tut mir das nicht leid. Es kommt heute so wenig vor, das man Gelegenheit bekommt, sich durch Charme zu einem falschen Urteil verführen zu lassen. Aber wahrscheinlich sollte man es doch nicht..."; rücks. ein Montagerest). Zuschlag: 13.000,- € / 17.420,- $ " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand
1019 Dichter u. Schriftsteller, 1875-1926. - Rilke, Rainer Maria, E. Gedicht m. U. Muzot "um Weihnachten 1923". Gr.-8°. 2 SS. Schätzpreis: (3.400,- €) / (4.556,- $) Vier Strophen: "Für Max Picard! Da stehen wir mit Spiegeln: einer dort..., und fangen auf, und einer da, am Ende nicht verständigt; auffangend aber und das Bild weither uns zuerkennend, dieses reine Bild dem andern reichend aus dem Glanz des Spiegels..." Vgl. "Kommentierte Ausg. Bd. 2 S. 195. Es entstand im November 1925 in Muzot; Rilke schrieb es für den Arzt u. Schriftsteller Max Picard, den er aus München kannte, in ein Exemplar der Elegien . 1934 wurde der Text erstmals veröffentlicht." (Rilke-Forum in Zusammenarbeit mit der Rilke-Gesellschaft). Unter der Unterschrift Rilkes ein eigenhd. Verm. von Max Picard "geschenkt dem liebsten Freunde - Wilhelm Hausenstein... 2. Februar 1930". Der Titel von Rilke zusätzl. dat. (1912-1922). - Beiliegt: Picard, Max , Schriftsteller, Arzt, Kulturphilosoph, 1888-1965. E. Br. m. U. Brisago 22.II.1934. Gr.-4°. ½ S. (An Wilhelm Hausenstein, u. a. über Rilke-Gedichte, "... es ist nicht schön. Es ist nicht einmal die Atmosphäre, wo ein schönes Gedicht hineingestellt werden könnte, höchstenfalls so etwas wie ein Gerüst für ein schönes Gedicht ist es. Ich habe viele Gedichte Rilkes noch einmal gelesen, ich bin erschrocken, es sind viele Löcher darin... Ich bin halt von dem Charme, der von seinem Wesen ausging, noch bezaubert und wenn ich deshalb manches besser angesehen habe als es ist... so tut mir das nicht leid. Es kommt heute so wenig vor, das man Gelegenheit bekommt, sich durch Charme zu einem falschen Urteil verführen zu lassen. Aber wahrscheinlich sollte man es doch nicht..."; rücks. ein Montagerest). Zuschlag: 13.000,- € / 17.420,- $ " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand

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1019 Dichter u. Schriftsteller, 1875-1926. - Rilke, Rainer Maria, E. Gedicht m. U. Muzot "um Weihnachten 1923". Gr.-8°. 2 SS. Schätzpreis: (3.400,- €) / (4.556,- $) Vier Strophen: "Für Max Picard! Da stehen wir mit Spiegeln: einer dort..., und fangen auf, und einer da, am Ende nicht verständigt; auffangend aber und das Bild weither uns zuerkennend, dieses reine Bild dem andern reichend aus dem Glanz des Spiegels..." Vgl. "Kommentierte Ausg. Bd. 2 S. 195. Es entstand im November 1925 in Muzot; Rilke schrieb es für den Arzt u. Schriftsteller Max Picard, den er aus München kannte, in ein Exemplar der Elegien . 1934 wurde der Text erstmals veröffentlicht." (Rilke-Forum in Zusammenarbeit mit der Rilke-Gesellschaft). Unter der Unterschrift Rilkes ein eigenhd. Verm. von Max Picard "geschenkt dem liebsten Freunde - Wilhelm Hausenstein... 2. Februar 1930". Der Titel von Rilke zusätzl. dat. (1912-1922). - Beiliegt: Picard, Max , Schriftsteller, Arzt, Kulturphilosoph, 1888-1965. E. Br. m. U. Brisago 22.II.1934. Gr.-4°. ½ S. (An Wilhelm Hausenstein, u. a. über Rilke-Gedichte, "... es ist nicht schön. Es ist nicht einmal die Atmosphäre, wo ein schönes Gedicht hineingestellt werden könnte, höchstenfalls so etwas wie ein Gerüst für ein schönes Gedicht ist es. Ich habe viele Gedichte Rilkes noch einmal gelesen, ich bin erschrocken, es sind viele Löcher darin... Ich bin halt von dem Charme, der von seinem Wesen ausging, noch bezaubert und wenn ich deshalb manches besser angesehen habe als es ist... so tut mir das nicht leid. Es kommt heute so wenig vor, das man Gelegenheit bekommt, sich durch Charme zu einem falschen Urteil verführen zu lassen. Aber wahrscheinlich sollte man es doch nicht..."; rücks. ein Montagerest). Zuschlag: 13.000,- € / 17.420,- $ " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand
1019 Dichter u. Schriftsteller, 1875-1926. - Rilke, Rainer Maria, E. Gedicht m. U. Muzot "um Weihnachten 1923". Gr.-8°. 2 SS. Schätzpreis: (3.400,- €) / (4.556,- $) Vier Strophen: "Für Max Picard! Da stehen wir mit Spiegeln: einer dort..., und fangen auf, und einer da, am Ende nicht verständigt; auffangend aber und das Bild weither uns zuerkennend, dieses reine Bild dem andern reichend aus dem Glanz des Spiegels..." Vgl. "Kommentierte Ausg. Bd. 2 S. 195. Es entstand im November 1925 in Muzot; Rilke schrieb es für den Arzt u. Schriftsteller Max Picard, den er aus München kannte, in ein Exemplar der Elegien . 1934 wurde der Text erstmals veröffentlicht." (Rilke-Forum in Zusammenarbeit mit der Rilke-Gesellschaft). Unter der Unterschrift Rilkes ein eigenhd. Verm. von Max Picard "geschenkt dem liebsten Freunde - Wilhelm Hausenstein... 2. Februar 1930". Der Titel von Rilke zusätzl. dat. (1912-1922). - Beiliegt: Picard, Max , Schriftsteller, Arzt, Kulturphilosoph, 1888-1965. E. Br. m. U. Brisago 22.II.1934. Gr.-4°. ½ S. (An Wilhelm Hausenstein, u. a. über Rilke-Gedichte, "... es ist nicht schön. Es ist nicht einmal die Atmosphäre, wo ein schönes Gedicht hineingestellt werden könnte, höchstenfalls so etwas wie ein Gerüst für ein schönes Gedicht ist es. Ich habe viele Gedichte Rilkes noch einmal gelesen, ich bin erschrocken, es sind viele Löcher darin... Ich bin halt von dem Charme, der von seinem Wesen ausging, noch bezaubert und wenn ich deshalb manches besser angesehen habe als es ist... so tut mir das nicht leid. Es kommt heute so wenig vor, das man Gelegenheit bekommt, sich durch Charme zu einem falschen Urteil verführen zu lassen. Aber wahrscheinlich sollte man es doch nicht..."; rücks. ein Montagerest). Zuschlag: 13.000,- € / 17.420,- $ " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand

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