1 PAAR GEFASSTE KONSOLEN "AUX GUIRLANDES DE FLEURS", Louis XVI, in der Art von G. BONZANIGO (Giuseppe Maria Bonzanigo 1745 Turin 1820), Piemont um 1780/90. Holz kanneliert sowie fein beschnitzt mit Blumen, Blättern, Perlstab, Mäanderband und Zierfries sowie weiss gefasst und teils vergoldet. Geschweifte, trapezförmige und profilierte "Fleur de Pêche"-Platte auf gerader Zarge mit 4 kannelierten, durch von Vase bekröntem Kreuzsteg verbundenen Säulenbeinen auf Kreiselfüssen. Alte Inventarnr. 2868 in Tinte. Restaurationen. 112x61x88 cm. Provenienz: Aus französischem Besitz. G.M. Bonzanigo ist der bedeutendste Ebenist des Piemont im ausgehenden 18. Jahrhundert. Die Qualität seiner Werke - teilweise bezeichnet als "microscultura" - verhalf ihm zu grösstem Ansehen und sicherte ihm das Patronat der königlichen Familie zur Wahl als Mitglied der Accademia San Luca 1774, und 1787 zur Berufung als offizieller königlicher Hofebenist. Sein Atelier führte eine Vielzahl von bedeutenden Aufträgen aus, wobei er, gemäss neusten Forschungen, gleich mehrere bedeutende Kunsttischler für sich arbeiten liess. Anders als die französischen Meister, welche ihre Arbeiten per Dekret seit 1743 zu signieren hatten, ist das Werk von G.M. Bonzanigo, der als der "französischste italienische Ebenist" zu bezeichnen ist, nicht signiert und daher nicht leicht zu identifizieren. Lit.: A. Necchi / A.M. Necchi-Disertori, Il mobile del Settecento - Italia, Novara 19895; S. 43f. (biogr. Angaben zu G.M. Bonzanigo)
1 PAAR GEFASSTE KONSOLEN "AUX GUIRLANDES DE FLEURS", Louis XVI, in der Art von G. BONZANIGO (Giuseppe Maria Bonzanigo 1745 Turin 1820), Piemont um 1780/90. Holz kanneliert sowie fein beschnitzt mit Blumen, Blättern, Perlstab, Mäanderband und Zierfries sowie weiss gefasst und teils vergoldet. Geschweifte, trapezförmige und profilierte "Fleur de Pêche"-Platte auf gerader Zarge mit 4 kannelierten, durch von Vase bekröntem Kreuzsteg verbundenen Säulenbeinen auf Kreiselfüssen. Alte Inventarnr. 2868 in Tinte. Restaurationen. 112x61x88 cm. Provenienz: Aus französischem Besitz. G.M. Bonzanigo ist der bedeutendste Ebenist des Piemont im ausgehenden 18. Jahrhundert. Die Qualität seiner Werke - teilweise bezeichnet als "microscultura" - verhalf ihm zu grösstem Ansehen und sicherte ihm das Patronat der königlichen Familie zur Wahl als Mitglied der Accademia San Luca 1774, und 1787 zur Berufung als offizieller königlicher Hofebenist. Sein Atelier führte eine Vielzahl von bedeutenden Aufträgen aus, wobei er, gemäss neusten Forschungen, gleich mehrere bedeutende Kunsttischler für sich arbeiten liess. Anders als die französischen Meister, welche ihre Arbeiten per Dekret seit 1743 zu signieren hatten, ist das Werk von G.M. Bonzanigo, der als der "französischste italienische Ebenist" zu bezeichnen ist, nicht signiert und daher nicht leicht zu identifizieren. Lit.: A. Necchi / A.M. Necchi-Disertori, Il mobile del Settecento - Italia, Novara 19895; S. 43f. (biogr. Angaben zu G.M. Bonzanigo)
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